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Forschung an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät

viadrina ©Heide Fest

 

In ihren Forschungsschwerpunkten ist die Kulturwissenschaftliche Fakultät bestrebt, aktuelle Probleme der Gegenwart aufzugreifen, gehaltvolle und innovative Akzente zu setzen und sich als Forschungsuniversität zu behaupten. Forschung und Lehre in den Bachelor- und Masterstudiengängen wie in den Graduierten-
kollegs sind dazu eng miteinander verbunden.

Ein DFG-Graduiertenkolleg unter der Leitung von Anselm Haverkamp widmet sich der kulturwissenschaftlichen Grundlagen-
forschung und ermöglicht Promotionen zum Thema „Lebensformen & Lebenswissen“. Ein kleines, von der Fakultät selbst getragenes Graduiertenkolleg zu „transnationalen Räumen“ wird von dem Wirtschafts- und Sozialgeographen Stefan Krätke und dem Osteuropa-Historiker Karl Schlögel gemeinsam betreut.

Für eine „Europa-Universität“ zählt „Europa“ naturgemäß zu den Schwerpunkten. „Europa“ wird als offener und dynamischer Kulturraum verstanden. Das Spektrum reicht von den „Brückenstädten“ Frankfurt (Oder) mit der Viadrina und Słubice mit dem Collegium Polonicum bis zur kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Rolle unter den Weltkulturen, auf dem Weltmarkt und in der Weltpolitik. Zwischen diesen beiden Polen des Lokalen und Globalen richten sich Forschung und forschungsbezogene Lehre auf die grenzüberschreitenden Europa-Regionen, auf die deutsch-polnischen Beziehungen, auf die besondere West-Ost-Dynamik eines Europa in der Erweiterung und ganz grundsätzlich auf die Transformationen, Spannungen und Balancen zwischen rivalisierenden Nationalstaaten im schwierigen Prozess einer „Europäisierung Europas“ durch Ideen, Interessen und Institutionen.

Unterstützung und Förderung bei ihrem Dissertationsvorhaben erhalten Promovierende im fakultätsübergreifenden Viadrina Center for Graduate Studies.