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Europäische Kulturgeschichte (Master)

Struktur

 

Zentral- und Wahlmodule

Zentralmodul 1

Europäische Kulturgeschichte
im globalen Kontext
in Kooperation mit dem Masterstudiengang "Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas"

Wahlmodule (3 aus 4)

  1. Europäische Wirtschaftskulturen
  2. Europäische Wissenskulturen und Künste
  3. Mittel- und Osteuropa als kultureller Raumin Kooperation mit dem Masterstudiengang "Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas"
  4. Religion und Moderne
    gemeinsames Modul mit dem Studiengang "Soziokulturelle Studien"

18 ECTS

54 ECTS

Fremdsprachen/ Praxisrelevanz

Masterprüfung

1 UniCert III in einer frei wählbaren modernen Fremdsprache (18 ECTS)

oder

1 UniCert II in einer dritten Fremdsprache
(18 ECTS)

oder

ein oder mehrere Praktika mit einer Gesamtdauer von 3 Monaten (18 ECTS)

oder zwei Projektseminare (je 9 ECTS)

Masterarbeit: 20 ECTS

Mündliche Abschlussprüfung: 10 ECTS

18 ECTS

30 ECTS


Erläuterungen zu den Modulen:

Im Rahmen dieses Studienganges werden ein Zentralmodul und vier Wahlmodule angeboten:

Zentralmodul 1 "Europäische Kulturgeschichte im globalen Kontext":
Das Zentralmodul des MEK richtet sich auf den historischen Ort und das kulturelle Selbstverständnis Europas in der multipolaren Welt, wie sie sich seit Ende des Kalten Krieges dynamisch entwickelt. „Europa“ stellt eine einzigartige Verbindung kultureller Traditionen, sozialer Ordnungen und politischer Verfassungen dar. Gegenstand sind die nationalen und transnationalen Prozesse einer „Europäisierung Europas“ durch schöpferische Ideen, wirtschaftliche Interessen und politische Institutionen sowie Europas Wandel von einer imperialen Weltmacht zur mittleren Regionalmacht im Gefüge der Weltzivilisationen.    

Wahlmodul 1 "Europäische Wirtschaftskulturen":
Erforscht und gelehrt werden Entstehung und gegenwärtige Funktion von Wirtschaftskulturen, Wirtschaftsstilen und Wirtschaftsordnungen. Ökonomische Institutionen wie Unternehmen, Genossenschaften oder Verbände werden dementsprechend als "kulturelle Praktiken" aufgefasst. Ein besonderes Interesse gilt der Wirtschaftskultur Europas im Vergleich zur außereuropäischen Welt.

Wahlmodul 2 "Europäische Wissenskulturen und Künste":
Untersucht und gelehrt werden Geschichte und Theorie der Kulturwissenschaften sowie der Kunstgeschichte der Moderne. Es geht um Vergleich und Verflechtung nationaler Wissenskulturen, um die europäische Wissenszirkulation und ihre intellektuelle Trägerschichten, zugleich um den Einfluss außereuropäischer Kunst- und Wissenswelten auf die europäische Entwicklung.

Wahlmodul 3 "Mittel- und Osteuropa als kultureller Raum":
Die Kulturgeschichte Deutschlands und seiner östlichen Nachbarn steht im Fokus des Wahlmoduls 4. In einer bewährten Kombination aus Überblicksveranstaltungen, vertiefenden Masterseminaren, Projektstudien und Exkursionen vermittelt das Modul grundlegende und spezialisierte Kenntnisse vorrangig der russischen, sowjetischen und polnischen Kulturgeschichte und fragt nach ihrem Bezug zu den zeitgenössischen europäischen und globalen Entwicklungen. Starke inhaltliche Schwerpunkte bilden u.a. die historische Geographie, Minderheitenfragen, Probleme der Sozialgeschichte und Forschungen zu interkulturellen Kontakten und Grenzen.

Wahlmodul 4 "Religion und Moderne":Dieses Modul widmet sich der spezifischen Kulturbedeutung der europäischen Religionen. Deutlich werden soll, wie Europa - neben der antiken Philosophie - durch drei monotheistische Religionen in je verschiedener Weise geprägt ist: Durch das Judentum, das Christentum und durch den Islam. Zum Lernziel gehört der Aufweis der Ähnlichkeiten und Verschiedenheiten dieser Religionen sowie die europäischen Erfahrungen mit religiösen Bürgerkriegen und ihrer Überwindung.

Ein eigenes 5. Modul
 "Praxisrelevante Fertigkeiten" dient entweder zur Verbesserung der Fremdsprachenkrenntnisse oder zur Teilnahme an Praktika und Projektseminaren.