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Außerplanmäßige Professur für Alte Geschichte und Römische Verfassungsgeschichte

SoSe 2017

I. Vorlesung: Römische Rechtsgeschichte

Zeit: Donnerstag, 14:15 - 15:45

Ort: GD Hs 2

Veranstaltungsbeginn: 13.04.2017

Teilnahmevoraussetzungen: Die Vorlesung ist für Studierende der Rechtswissenschaften des 2. Semesters und für die Bachelor-Module 1a, 1b, 2a, 3a, 4a, 4b vorgesehen. Auch Studierende der Kulturwissenschaften können an der Veranstaltung teilnehmen. Einen Schein erhalten diejenigen, die die Abschlussklausur bestanden haben.

Gegenstand der Lehrveranstaltung: Noch heute baut das kontinentaleuropäische Zivilrecht weitgehend auf dem römischen Recht auf. Neben den für das Verständnis des geltenden Rechts relevanten Rechtsgrundsätzen und Rechtsinstituten des römischen Privatrechts werden auch Bedeutung und Funktionsweise des Rechts im Rahmen der römischen Verfassungsentwicklung behandelt.

Literatur: W. Kunkel, Römische Rechtsgeschichte, 14. überarb. Aufl. 2005; G. Dulckeit/F. Schwarz/W. Waldstein, Römische Rechtsgeschichte, 10. neubearb. Aufl., 2005; M. Kaser/R. Knütel, Römisches Privatrecht, 17. Aufl., 1998; U. Wesel, Geschichte des Rechts, 2. überarb. Aufl. 2001.

Klausurtermine: Die Klausurtermine werden zu Semesterbeginn bekannt gegeben. Hinweis zur Teilnahme an Klausuren: Die Klausurteilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich (über via Campus). Das Prüfungsamt akzeptiert verspätete Anmeldungen (nach Ablauf der Anmeldefrist) grundsätzlich bis eine Woche vor dem Klausurtermin. Das gilt auch für die Wiederholungsklausur. Wer sich nicht zur ersten Klausur angemeldet hat, kann demnach die Wiederholungsklausur trotzdem mitschreiben, wenn er sich spätestens eine Woche vor Prüfungstermin (persönlich und gegen Gebühr) im Prüfungsamt anmeldet. Das ändert nichts daran, dass sich die zu der ersten Klausur angemeldeten Studierenden für die Wiederholungsklausur nicht erneut anmelden müssen.

Quellensammlung: Hier finden Sie Quellensammlungen zur Römischen Rechtsgeschichte und zur Europäischen Rechtsgeschichte

 

II. Grundlagenseminar zur Rechtsgeschichte: Formen von Kriminalität und Gewalt von der römischen Antike bis zur frühen Neuzeit anhand historischer Quellen und archäologischer Befunde

Dozenten: Dr. Marita Genesis / Prof. Dr. Andreas Graeber

Zeit: Do 16 - 18 Uhr

Ort: GD 201

Veranstaltungsbeginn: 13.04.2017

Gegenstand der Veranstaltung: Kriminalität und Gewalt sind in Geschichte und Gegenwart Probleme, mit denen sich die jeweiligen Gesellschaften immer wieder unter den verschiedensten Aspekten theoretisch und praktisch auseinandersetzen müssen. Unter Hinzuziehung rechtsarchäologischer Hinterlassenschaften sowie rechtshistorischer und literarischer Quellen der römischen Antike und des Mittelalters wird in dieser Veranstaltung zum einen bestimmten kriminellen Aktivitäten Einzelner und Gruppen nachgespürt, zum anderen auch die obrigkeitlichen Reaktionen erfasst.

Teilnahmevoraussetzungen: Das Seminar ist vor allem für fortgeschrittene Studierende der Rechts- und der Kulturwissenschaften geeignet. Grundkenntnisse der Alten und Mittelalterlichen Geschichte werden vorausgesetzt.

Leistungsnachweis: Voraussetzungen für den Erwerb eines Seminarscheins: regelmäßige, aktive Teilnahme, Referat, Hausarbeit.

Literatur: Krause, J.-U. Kriminalgeschichte der Antike, 2004; weitere Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.

Hinweis zur Abgabe von Arbeiten: Hausarbeiten, die nicht fristgerecht eingereicht werden, können grundsätzlich nicht mehr für die Benotung berücksichtigt werden. Sie können Ihre Hausarbeiten per Post senden oder sie in ausgedruckter Form im Sekretariat (Lehrstuhl Littbarski, Sekretariat Fr. Brummack) oder in der Poststelle abgeben.