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Lilja-Ruben Vowe, M.A.

Akademische Mitarbeiterin | Doktorandin

Zur Besprechung von Referaten oder Hausarbeiten sind Sie in der Sprechstunde stets willkommen. Bis auf Weiteres werden Sprechstunden online oder telefonisch angeboten.

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Aktuelle Lehrveranstaltung
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BA-Seminar | Vertiefung Kulturwissenschaften, Kulturgeschichte | 6, 9 ECTS

Mo, 14:15 - 15:45 Uhr, Online-Veranstaltung (synchron, mit asynchronen Anteilen)

2020/21 erweisen sich als Jahre, wo Debatten um eine feministisch und postkolonial informierte Kunst-und Kulturgeschichte neue Aufmerksamkeit erhalten. Auch die Rolle von Institutionen in der Repräsentation zeitgenössischer Gesellschaft, z.B. im Kontext des Museums, scheint erneuerungsbedürftig zu sein. Dazu kommen Diskurse um Restitution von Kunstwerken und eine Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte, die sich auch in der Debatte um das geplante Humboldt-Forum niederschlagen. In diesem lektüre- und debattenorientierten Vertiefungsseminar werden aktuelle gesellschaftliche Diskurse und Forderungen nach einem Aufbrechen der Kanonisierung aufgenommen und aus einer kunstgeschichtlichen und bildwissenschaftlichen Perspektive betrachtet.

Literatur: siehe moodle-Kurs

Leistungsnachweis: Portfolio (mehrere Schreibaufgaben) für 6 ECTS, Portfolio & HA/ Essay (5-10 Seiten) für 9 ECTS.

Aktuelles Forschungsprojekt (Dissertation)

Iconic Turn zwischen 1924 und 1932.

Karikaturen, Fotografien und Fotomontagen zu den Reichstagswahlen in der Tagespresse der Weimarer Republik.

Forschungsziel:

Das Ziel der entstehenden Dissertation ist, die Verlagerung von textlicher zu bildlicher Informationsvermittlung im Zeitraum der Weimarer Republik anhand von publizistischen Bildern, künstlerischen Bildern und damit verbundenen Bilddiskursen aufzudecken.

Die Zusammenführung einer Quellenauswertung von gedruckten Bildern in Tageszeitungen nach ikonographischen und ikonologischen Standards mit grundsätzlichen Fragestellungen des Iconic Turn zeichnet dieses kultur- und mediengeschichtliche Forschungsvorhaben aus.

In einem Zeitraum auseinanderklaffender politischer Fronten (1924-1932) eröffnet das sich etablierende Paradigma des Bildes, in Form der Karikatur und Fotografie bis hin zur Fotomontage, einzigartige Möglichkeiten der Informationsübermittlung und Agitation.

Fotografietheorie | Medientheorie |
Politische Ikonographie & Ikonologie | Visuelle Kommunikation | Mediengeschichte der 1920er Jahre | Kulturgeschichte der Weimarer Republik