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MA Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas

Bei Fragen zum MA Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Annette Werberger (Professur Literaturwissenschaft/Osteuropa)

Europa vor Ort studieren

Das Einmalige an dem Masterstudiengang der Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas an der Viadrina ist, dass nicht nur Wissen über Mittel- und Osteuropa vermittelt wird, sondern, dass das Studium selbst in der Grenzregion zwischen Deutschland und Polen verankert ist. An Deutschlands östlichster Universität treffen Dozenten und Studierende aus Deutschland, Polen, der Ukraine, Belarus und Russland sowie aus anderen Ländern Europas und der Welt zusammen, um interdisziplinär über Herausforderungen, Perspektiven und Probleme der Kultur und Geschichte Osteuropas in ihrem gesamteuropäischen Kontext zu arbeiten. Die gewöhnlich kleine Seminargröße an der Viadrina ermöglicht eine intensive Betreuung durch die Dozenten und belebt den Kontakt zwischen den Studierenden. Ihnen stehen zwei Forschungsbibliotheken, jene der Viadrina und jene des Collegium Polonicum, zur Verfügung.

Innovation studieren

Die Lehre an der Viadrina ist gekennzeichnet durch verschiedene Ansätze der aktuellen historischen Osteuropaforschung sowie durch eine enge Zusammenarbeit weiterer, auf Osteuropa orientierter Professuren, die an der kulturwissenschaftlichen Fakultät erfolgreich miteinander kooperieren. Die tragenden Säulen des Studiengangs sind die Professur für Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas von Prof. Dr. Werner Benecke und die Professur für Europäische Zeitgeschichte von Prof. Dr. Claudia Weber. Neben der deutschen und englischen Sprache sind Polnisch und Russisch für die wissenschaftliche Arbeit relevant. Studienvoraussetzung ist daher die Kenntnis des Polnischen oder Russischen. Vervollkommnung, Praxis und letztlich die Zertifizierung der Sprachkenntnisse werden durch fremdsprachliche Veranstaltungen sowie durch die enge Anbindung an das Sprachenzentrum der Viadrina realisiert.

Mehr erfahren

Über die Erfahrungen an der Europa-Universität hinaus haben die Studierenden die Möglichkeit, über ein Netzwerk mittel- und osteuropäischer Universitäten ein Semester im Ausland zu verbringen. Die dort erbrachten Leistungen werden nach den Kriterien des Bologna-Prozesses an der Viadrina anerkannt. Die während des Auslandssemesters gesammelten Erfahrungen können außerdem im Rahmen von Projektseminaren und im Kolloquium des Studiengangs an der Oder eingebracht werden.

Das Umfeld zählt

Wer sich auch außerhalb von Bibliothek und Seminarräumen zum Thema Mittel- und Osteuropa engagieren oder informieren möchte, trifft an der Viadrina schnell auf Gleichgesinnte. Ob bei Ausstellungen oder Vorträgen, Forschungsreisen, Publikationen, touristischen Projekten, ob im Rahmen des Osteuropa Kolloquiums oder bei den „Weißen Nächten an der Oder“ – eine Reihe von Initiativen der Studierenden und Dozenten mit Bezug zu Mittel- und Osteuropa sowie einschlägige Forschungsinstitute der Viadrina ermöglichen die Realisierung eigener Ideen und das Arbeiten in innovativen Zusammenhängen.     

Zu diesen Institutionen gehören das Frankfurter Institut für Transformationsstudien (FIT), das Heinrich-von-Kleist-Institut für Literatur und Politik, das Karl-Dedecius-Archiv, das Institut für angewandte Geschichte und Interstudies (Erasmus). Wer die Region auf eigene Faust erschließen oder sich vom Leben in Berlin inspirieren lassen will, kann das Semesterticket für Berlin und Brandenburg nutzen, oder auch gen Osten reisen, um etwa Städte wie Poznań, Warszawa oder Szczecin kennen zu lernen. 

Berufsfelder

Mit ihrem spezialisierten Wissen und den fundierten Sprachkenntnissen können die Absolventen und Absolventinnen sich in ein weites Berufsfeld einordnen. Der geisteswissenschaftliche Abschluss befähigt die Absolventen und Absolventinnen zum einen zum weiterführenden wissenschaftlichen Arbeiten, zum  anderen für spätere Tätigkeiten als Mittel- und Osteuropa-Experten bzw. Expertinnen in Wissenschaft, Politik, Kultur oder Wirtschaft. Zu den Berufsfeldern gehören die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie das Personalwesen von Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen, Forschungs- Lehr- oder Weiterbildungseinrichtungen, Medien, Stiftungen und Verlage, Stadt- und Regionalplanung, Museums- und Ausstellungswesen, Kulturagenturen. Im Osteuropakolloquium tragen regelmäßig ausgewiesene Praktiker und Praktikerinnen dieser Berufsfelder vor.