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Die Eroberung und Zerstörung Magdeburgs im Dreizigjährigen Krieg (1631)

Prof. Dr. Andreas Bähr

Seminar: BA, Kulturgeschichte-Vertiefung
6/9 ECTS

Donnerstag, 16.15 - 17.45 Uhr
Veranstaltungsbeginn: 12.10.2017


Die Eroberung und Zerstörung Magdeburgs durch kaiserlich-ligistische Truppen war eines der zentralen Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges, das etwa 20.000 Menschen das Leben kostete. Das Geschehen und seine Hintergründe lösten intensive Auseinandersetzungen in der zeitgenössischen Publizistik aus und wurden zudem in unveröffentlichten Augenzeugenberichten thematisiert. Diese Texte geben nicht nur Einblick in die politische und militärische Geschichte des „Teutschen Krieges“, sondern auch in Formen und Praktiken von Gewalt, in religiöses Denken und Handeln sowie in Vorstellungen von Zeit und Geschichte im 17. Jahrhundert. In der Lektüre und Interpretation ausgewählter Quellen und Forschungsliteratur führt das Seminar in Grundprobleme und -themen der frühneuzeitlichen Kulturgeschichte ein.

Literatur: Axel Gotthard: Der Dreißigjährige Krieg. Eine Einführung, Köln / Weimar / Wien 2016; Johannes Arndt: Der Dreißigjährige Krieg, 1618–1648, Stuttgart 22014; Georg Schmidt: Der Dreißigjährige Krieg, München 62003; Johannes Burkhardt: Der Dreißigjährige Krieg, Frankfurt a. M. 82009; Hans Medick / Benigna von Krusenstjern (Hg.): Zwischen Alltag und Katastrophe. Der Dreißigjährige Krieg aus der Nähe, Göttingen 22001; Matthias Puhle (Hg.): „… gantz verheeret!“ Magdeburg und der Dreißigjährige Krieg, Halle (Saale) 21998.

Leistungsnachweis: Hausarbeit