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Zwischen Reform und Revolution: Frankreich und Deutschland in der "Sattelzeit" (1750-1850)

PD Dr. Rolf Gehrmann

6 ECTS

Vorlesung: Kulturgeschichte-Einführung

Dienstag, 11:00 - 12:30 Uhr, Raum AM 03, Veranstaltungsbeginn: 16.10.2018

Im Mittelpunkt der Vorlesung stehen die politische Entwicklung und der institutionelle Wandel in zwei Ländern Europas, die sich bei allen Unterschieden im behandelten Zeitraum ähnlichen Herausforderungen in einem Prozess der Modernisierung gegenübersahen. Den geistesgeschichtlichen und gesellschaftlichen Triebkräften ist deshalb ebenso Aufmerksamkeit zu widmen wie politischen Umwälzungen einschließlich ihrer Konsequenzen auf der Ebene der Verfassungen und des staatlichen Systems. Sozialgeschichtliche Fragestellungen sollen deshalb einbezogen werden, während die wirtschaftsgeschichtlichen Aspekte in dieser Vorlesung zurücktreten müssen. Im Hintergrund steht aber auch die Frage nach der Angemessenheit der politischen und zivilgesellschaftlichen Rahmenbedingungen und nach ihrer Anpassungsfähigkeit, im Sinne einer erfolgreichen Bewältigung von Herausforderungen ökonomischer Natur. Spezifische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Vorausgesetzt ist ein Interesse an französischer Geschichte; ein Scheinerwerb ist aber auch ohne französische Sprachkenntnisse möglich.

Literatur: Handbuchliteratur. Vertiefende Literatur zu den einzelnen Vorlesungen in den Skripten, bei Anmeldung zur Vorlesung unter WSG-pd@europa-uni.de wird das erste Skript zugeschickt

Leistungsnachweis: Klausur oder zwei Essays