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Lehrveranstaltungen SoSe 2019

Die Betreuung von Abschlussarbeiten durch Frau Prof. Dr. Chołuj ist erst nach einer Vorbesprechung möglich. Bitte füllen Sie vorher dieses Formular aus.

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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2019

 

Dozent*innen sowie weitere Informationen Beschreibung
Choluj, B.
Literatur als Medium der Diskurse
BA 6/9 ECTS
Seminar: Literaturwissenschaft: Vertiefung

Block Ort: CP 153, Veranstaltungsbeginn: 12.04.2019
Blockseminar: Block, 5 Einzeltermine freitags
Termine: Fr 12.04.19 9:15 - 14:30 Uhr (CP 153) | Fr 10.05.19 9:15 - 14:30 Uhr (CP 153) | Fr 07.06.19 9:15 - 14:30 Uhr (CP 153) | Fr28.06.19 9:15 - 14:30 Uhr (CP 153) | Fr 12.07.19 9:15 - 14:30 Uhr (CP 153)
Leistungsnachweise: Hausarbeit
Wir analysieren literarische Werke aus unterschiedlichen Epochen und prüfen nach, welche Inhalte und welche Formen fürdominante zeitgenössische Diskurse noch aktuell sind. Auf diese Weise verfolgen wir die Rolle der Literatur, die ihr in derLiteraturgeschichte zugeschrieben wurde bzw. immer noch wird. Dabei suchen wir nach Antworten auf die Frage, was wir für unserVerständnis der Werke gewinnen, wenn wir sie als Teil bzw. als Medium der zeitgenössischen Diskurse definieren? Verändert sichdadurch Interpretation des Textes, oder wird die Binarität Kunst-Wirklichkeit aufgehoben? Muss die politische Funktion der Literaturvielleicht neu definiert werden? Wir lesen literarische Texte und entsprechende konzeptuelle Texte, die in der Entstehungszeitdieser Literatur geschrieben wurden und thematisch mit ihnen verbunden sind.
Literatur: Michel Foucault: Anreizung zu Diskursen. In: M.F.: Sexualität und Wahrheit. Bd.1.Frankfurt am Main 1992. HaydenWhite: Der historische Text als literarisches Kunstwerk. In: H. W.: Auch Klio dichtet. Stuttgart 1991, S. 101-122. Ernst Toller: MasseMensch. Drama (1919). Roland Barthes: Tod des Autors. Marlen Haushofer: Die Wand (1991). Thomas Schwinger: Konstrukteinterpersonaler Beziehungen. Birgit Vanderbeke: Das Muschelessen. (1990).
Choluj, B.
Deutsch- polnische Literatur- und Kulturbeziehungen
BA IKG: 3 ECTS // BA Kuwi: 6 ECTS
Seminar: Literaturwissenschaft: Einführung

Block Ort: CP 154, Veranstaltungsbeginn: 11.04.2019
Block, 5 Einzeltermine, freitags.
Termine: Fr 12.04.19 9:15 - 14:30 Uhr (CP 153) | Fr 10.05.19 9:15 - 14:30 Uhr (CP 153) | Fr 07.06.19 9:15 - 14:30 Uhr (CP 153) | Fr28.06.19 9:15 - 14:30 Uhr (CP 153) | Fr 12.07.19 9:15 - 14:30 Uhr (CP 153)
Leistungsnachweise: Hausarbeit
In diesem Seminar geht es nicht um die Geschichte der deutsch-polnischen Literaturbeziehungen, sondern um eine exemplarische Darstellung, wie bilaterale Beziehungen literaturwissenschaftlich untersucht werden können. Es werden Kontakte zwischen den Schriftstellern und zwischen Schriftstellern und ihren Übersetzern analysiert. Ausgewählte Texte aus beiden Kulturen werden in eine thematische oder ästhetische Beziehung gestellt und kontextualisiert. Es werden Übersetzungsprojekte berücksichtigt, diezu einer Intensivierung der deutsch-polnischen Beziehungen beitragen sollen, und literarische Stipendienprogramme verfolgt, die zur Entstehung von literarischen Texten mit polnischen und deutschen Motiven oder zur literarischen Auseinandersetzung mit derjeweils anderen Kultur führen.
Literatur: Stanisław Przybyszewski: Totenmesse; Bertolt Brecht: Mutter Courage; Karol Sauerland: Andrzejewskis „Karwoche“in zwei verschiedenen Übersetzungen. In: OderÜbersetzen, H. 3, Słubice 2012, S. 64-87. Karolin Piorun: Die Beschneidung. Diejüdischen Motive in Joanna Bators „Sandberg“. In: OderÜbersetzen, H. 4, Słubice 2013, S. 138-141. Johann W. Goethe: Faust I.Krystyna Kofta: Schönheitssalon des Professors Mephisto/ Salon profesora Mefisto; Witold Gombrowicz: Tagebücher 1964, T.XI, XII, XIII u. 1965, T. XIV; Magnus Enzensberger: Polnische Zufälle. In M.E.: Ach, Europa; Andrzej Stasiuk: Dojczland; Andrzej Szczypiorski: Początek / Schöne Frau Seidemann; Günter Grass: Unkenrufe /Wróżby kumaka; Artur Liskowacki: eine kleine… /Sonate für S.
Choluj, B.
Differenz-, Gender- und Grenzforschung (Kolloquium)
BA/MA
Kolloquium: MASS: Gender Studies und Queer Theory // Alle MAs: Optionsmodul: Transdisziplinäre Kulturwissenschaften
Block Ort: CP 154, Veranstaltungsbeginn: 11.04.2019
Unter Differenz verstehen wir nicht nur die geschlechtliche Differenz, sondern auch jede andere, etwa nationale, kulturelle,konfessionelle, ethnische, also solche, die die Menschen voneinander unterscheiden, abgrenzen oder voneinander distanzieren. Grenzproblematik gehört auch zu diesem Themenkomplex, solange diese mit Differenzen bzw. Differenzierungsprozessenverbunden ist. In diesem Seminar begleiten uns zwei Konzepte, das von J. Mitterer von non-dualer Redeweise, und das von L.Fleck vom Denkkollektiv. Die Fragmente der Abschlussarbeiten werden im Kolloquium präsentiert und zusammen mit vorgelegtenthemengebundenen Lektüren intensiv diskutiert. Das Programm des Kolloquiums und die Sekundärliteratur hängen von denThemen der Studierenden ab und werden am Beginn des Semesters erstellt.
Literatur: Ludwik Fleck: Über die Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache. Frankfurt/M 198o; JosefMitterer: Das Jenseits der Philosophie. Wider das dualistische Erkenntnisprinzip. Wien 1992; ders.: Die Flucht aus der BeliebigkeitFrankfurt/M 2001.
Termine: Do 11.04.19 16:30 - 20 Uhr (CP 154) | Do 09.05.19 16:30 - 20 Uhr
Ramme, J. / Lewicki, P.
Social protests and gender regimes

BA: 6/9 ECTS // MA: 3/6/9ECTS
Seminar: Kulturwissenschaften: Vertiefung // Vergleichende Sozialwissenschaften: Vertiefung
Do, 13 - 15:30 Uhr Ort: CP 153, Veranstaltungsbeginn: 11.04.2019
Gender and sexual politics have become central to many social protests over the world in recent years. The mobilization of massesin the frame of the Women´s March on Washington (U.S.A), the Black Protests (Poland), the worldwide Women Strikes or their counterparts such as La Manif pour Tous (France) are just some examples illustrating the tensions surrounding gender regimes.Throughout the course, we will discuss contemporary protests and their expressions in public and digital spaces and throughout the art. Students are encouraged to engage in fieldwork and/or prepare a minor research project. The course will approach thetheme of gender and social protests topically and through cross-disciplinary perspectives. We will start with a workshop and ashort introduction to the field of gender studies. A literature review will provide an insight into actual approaches and problems inthe field. We will examine research perspectives on social protests and gender regimes and discuss concrete examples.

Literature: Literature will be announced at the first session and access provided on moodle-Platform.

Students, please send an e-mail until the 5th of April (ramme@europa-uni.de) and write a few words about your interests in regard to the seminar topic.
Niestroj, M.
Philosophie und Gegenwart

BA IKG: 3 // BA Kuwi: 6/9 ECTS
Seminar: Kulturwissenschaften: Vertiefung
Block Veranstaltungsbeginn: 26.04.2019
Blockseminar: 26.04.19, 9.00 bis 14.30 Uhr, Eröffnung und Werkstatt in Form desphilosophischen Crash-Kurses vor Ort 29.04.19, 17.30 bis 19.00 Uhr, Lektüreseminar Online, Zugang per ZOOM (der Link wirdper Email zugeschickt, Internetzugang und Mikrofon nötig) 17.05.19, 9.00 bis 14.30 Uhr, Werkstatt vor Ort 20.05.19, 17.30 bis19.00 Uhr, Lektüreseminar Online, Zugang per ZOOM (der Link wird per Email zugeschickt, Internetzugang und Mikrofon nötig)14.06.19, 9.00 bis 14.30 Uhr, Werkstatt vor Ort 17.06.19, 17.30 bis 19.00 Uhr, Lektüreseminar Online, Zugang per ZOOM (der Linkwird per Email zugeschickt, Internetzugang und Mikrofon nötig) 5.07.19, 9.00 bis 14.30 Uhr, offenes Seminar mit Präsentationenvor Ort. Abschlussgespräche
Termine: Fr 26.04.19 9 - 14:30 Uhr | Fr 17.05.19 9 - 14:30 Uhr | Fr 14.06.19 9 - 14:30 Uhr | Fr 05.07.19 9 - 14:30 Uhr
Im Seminar werden wir die philosophischen Texte aus verschiedenen Epochen in Bezug auf das Problem des Glücks und derErfüllung im Leben besprechen. Das Seminar gibt einen ersten Überblick über die klassischen, wie gegenwärtigen Fragen derpraktischen Philosophie, also vornehmlich der Ethik. Dabei wird die Erörterung von folgenden klassischen Theorien im Zentrum desSeminars stehen: eudaimonistische Tugendethik von Aristoteles, die stoische Ethik, Pflichtethik von Kant, individuelle Nutzenethikbzw. Kontraktualismus (Hobbes, Hume) und Utilitarismus (Bentham, Mill). Wir werden gemeinsam eine Linie von der Vergangenheitzur Gegenwart ziehen und verbinden die Literatur der großen Philosophen mit aktuellen Fragen nach menschlicher Existenz in derZeit der Digitalisierung und Globalisierung.
Literatur: 29.04.19: Seneca, Das Leben ist kurz (bekannt auch als Vor der Kürze des Lebens) 20.05.19: Aristoteles, NikomachischeEthik, Bücher: I, II und VIII 17.06.19: Immanuel Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten

Anmeldung bis zum 8. April 2019 per Mail: maja.niestroj@gmail.com
Quinkenstein, L.
Literarische Analysen

BA IKG: 3 // BA Kuwi: 6 ECTS

Seminar: Literaturwissenschaft: Einführung
Do, 11:15 - 12:45 Uhr Ort: CP 153, Veranstaltungsbeginn: 11.04.2019
Leistungsnachweise: regelmäßige Teilnahme; engagierte Mitarbeit; schriftliche Interpretation eines literarischen Textes (dereigenen Wahl)
Das Seminar ist gedacht als Fortsetzung des Seminars im Wintersemester. So wird der Ablauf sich auch entsprechend gestalten:In jeder Sitzung wollen wir an einem (eher kürzeren) Prosatext oder an einem Gedicht arbeiten. Vorrangiges Ziel des Seminarsist es, zu einer „mikroskopischen Lektüre“ literarischer Texte anzuregen; zugleich soll mit den jeweiligen Herangehensweisen ein methodischer Rahmen vermittelt werden. Eine Liste der Texte, die wir besprechen, wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.Studierende der Kulturwissenschaften (Europa-Universität Viadrina) sind herzlich willkommen!
Literatur: Zur Einführung: Peter Szondi: „Durch die Enge geführt. Versuch über die Verständlichkeit des modernen Gedichts“, in:Szondi: Celan-Studien, Frankfurt am Main 2016 (mehrere frühere Auflagen).

Kontakt: lquinkenstein@yahoo.de

Quinkenstein, L.
Text- und Erzählformen
BA 6 ECTS
Seminar: Literaturwissenschaft: Einführung
Do, 14:15 - 15:45 Uhr Ort: CP 156, Veranstaltungsbeginn: 11.04.2019
In diesem Seminar wollen wir uns mit Grund legenden Aspekten der Textanalyse beschäftigen. Wir beginnen mit einemÜberblick zum Phänomen der Interpretation: Seit wann und zu welchem Zweck werden Texte eigentlich interpretiert? Was sagtdie Interpretation über den Standpunkt des Interpreten aus? Anschließend werden wir uns anhand ausgewählter Beispielemit einzelnen Gattungen befassen, mit Fragen der Erzählperspektive, ebenso mit ästhetischen Fragen und Aspekten einer Epochenzuordnung. Diese Fragen werden verknüpft mit Einblicken in die Geschichte des Fachs Germanistik: Bestimmte methodische Zugänge waren in bestimmten Epochen beliebt - bzw. unter bestimmten politischen Bedingungen offiziell angeordnet- bzw. untersagt. Ziel des Seminars ist es, ein Instrumentarium zu vermitteln, mit dessen Hilfe das Phänomen Text auf zwei Ebenen eingeordnet werden kann: Zum einen auf der Ebene der Ästhetik („Stil“, „Epoche“) – zum anderen auf der Ebene der Literaturtheorie.
Literatur: Jochen Vogt: Einladung zur Literaturwissenschaft, München 2001. Weitere Literatur wird zu Beginn des Semesterssowie im Laufe des Semesters bekannt gegeben
Leistungsnachweise: Klausur
Walczewska, S.
Feministische Geschichtsforschung. Kritik und Alternativen
MA 6/9 ECTS

Seminar: MASS: Gender Studies und Queer Theory // Alle MAs: Optionsmodul: Transdisziplinäre Kulturwissenschaften

Block Ort: CP 154, Veranstaltungsbeginn: 25.04.2019
Termine: Do 25.04.19 10 - 15 Uhr (CP 154) | Fr 26.04.19 10 - 15 Uhr (CP 154) | Fr 24.05.19 10 - 15 Uhr (CP 154) | Do 13.06.19 10 -15 Uhr (CP 154) | Fr 14.06.19 10 - 15 Uhr (CP 154)
Die Wechselbeziehungen zwischen der feministischen Bewegung und den Geisteswissenschaften in den letzten fünf Dekadenhaben die Aufnahme neuer Themen, Zugangsweisen und Methoden auch in den Geschichtswissenschaften bewirkt. Frauenrücken als handelnde Subjekte, als Forscherinnen, als Herrscherinnen, als Influenzerinnen immer mehr in den Blick derGeschichtsschreibung. So ist etwa das weite Feld der Alltagsgeschichte maßgeblich verbunden mit einer feministischen Forschungsperspektive. Bisherige Methoden der Geschichtsforschung wurden durch die feministische Herangehensweiserevidiert. Die TeilnehmerInnen dieses Seminars werden die wichtigsten Texte zur feministischen Geschichtsforschung kennenlernen und auch die Gelegenheit haben, selbst die Methoden der "oral history" auszuprobieren und zu üben.
Literatur: Aleida Assmann, Aleida, Geschichte im Gedächtnis: Von der individuellen Erfahrung zur öffentlichen Inszenierung, Beck 2007. The Feminist Memoir Project: Voices from Women's Liberation, hg. BlauDuPlessis, Ann Snitow, 2007. Griesebner,Andrea, Feministische Geschichtswissenschaft. Eine Einführung, Wien, Löcker Verlag, 2005. Kelly, Joan, Did women have Renaissance, 1977. Kuhn, Annette, Die Chronik der Frauen, Bertelsmann 1999.Scott, Joan W., Gender. Eine nützliche Kategorieder historischen Analyse, in: Nancy Kaiser, SELBST BEWUSST Frauen in den USA, Leipzig, Reclam 1994. Walczewska, Sławomira,Damen, Rittern und Feministinnen. Zum Frauenrechtsdiskurs in Polen, Harrasowitz 2015. Women's Words: The Feminist Practiceof Oral History, hg. Sherna Berger Gluck, Daphne Patai, 1991.

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