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Professur für Deutsch-Polnische Kultur- und Literaturbeziehungen und Gender Studies / Katedra Polsko-Niemieckich Związków Kulturowych i Literackich oraz Gender Studies

Herzlich willkommen auf den Seiten unseres Lehrstuhls!
Hier finden Sie Informationen über Menschen und ihre Ideen, über Lehre und Forschung, aktuelle und abgeschlossene Projekte, Begegnungen und Publikationen.

Es ist eine seltene und zunächst vielleicht seltsam anmutende Kombination, die deutsch-polnischen Beziehungen mit den Literaturwissenschaften und den Gender Studies zu einer Lehrstuhlbezeichnung zu vereinen. Doch die Klammer, die diese drei Felder sinnvoll verbindet und unser zentrales Forschungsinteresse bildet, ist die Frage nach Identitätsbildung, nach jenen Prozessen, in denen nationale, kulturelle und geschlechtliche Differenzen evoziert, konstruiert und diskutiert werden.. Mehr..



Aktuell: Öffentliche Veranstaltungen der Professur

„Angst vor Homosexualität in Mittel- und Osteuropa“ 

26.-28.10.2018, Europa-Universität Viadrina

Zum Programm

Die Anti-Genderismus- und Anti-Homosexualitäts-Kampagnen in vielen Ländern Europas zeigen, dass die Gender- bzw. Homosexualitäts-Thematiken bis heute sowohl im Westen als auch im Osten in stark emotionalisierten Diskursen ausgetragen werden. Jedoch scheinen die Reaktionen auf die zunehmende Sichtbarkeit von Homosexualität in vielen Teilen Mittel- und Osteuropas (MOE) viel negativer zu sein als in Westeuropa. Die dreitägige Konferenz stellt einen ersten Schritt dar, diese Bewertungen zu untersuchen und Forschungsansätze aus Deutschland, Polen und weiteren osteuropäischen Ländern zusammenzutragen.

Ankündigungstext

Die Tagung ist Teil der Konferenz- und Workshop-Reihe „Brennpunkte in Osteuropa“. Interessierte bitten wir um eine Anmeldung.



"Hundert Jahre Frauenwahlrecht. Biographisch" - ein historischer Workshop mit Dr. Slawomira Walczewska (Krakau)

Block Fr 30.11.18 16 - 19 Uhr (CP 153), Block+Sa/So Sa 01.12.18 09 - 19 Uhr (CP 153), So 02.12.18 09 - 19 Uhr (CP 153)

Im Workshop werden wir die Geschichte der Frauenemanzipation und die Zusammenhänge zwischen der eigenen Biographie und dieser Geschichte reflektieren. Herzlich eingeladen sind Studierende und Lehrende der Gender Studies und alle, die eine Erfahrung der Sozialisation für die Frauenrolle haben oder sich für Geschichte des Feminismus, für die autobiographische Reflexion und für das Lernen (aus) der Geschichte interessieren. Ziele des Workshops: Erweiterung des Wissens über die Geschichte der Frauenemanzipation; Erwerb von Wissen und Kompetenzen bezüglich der biographischen Methode in der Erwachsenenbildung; Erhöhung von Sensibilität bezüglich unterschiedlichen Formen derAusgrenzung und Diskriminierung

Die Teilnahme  ist offen für alle Interessierte


Wir freuen uns ankündigen zu können, dass die Professur Mitglied in dem internationalen Netzwerk RINGS ist:

RINGS – The International Research Association of Institutions of Advanced Gender Studies

RINGS is an international association with the aim of bringing together research institutions engaged in gender and feminist research and women studies on a global basis. The principal purpose of the association is to promote advanced and transformative research in transnational cooperation between member institutions.


Kürzlich realisiert

"Widerschein" Fotoausstellung von Jennifer Ramme - Vom 11. Mai bis Ende Juni 2018 im CP.


Prof. Dr. Rolf-Peter Janz Gastvortrag "Lachlust und Lachverbot. Mit Überlegungen zu Nietzsche, Heine und Kafka."
17.05.2018 im Collegium Polonicum, Raum 11 um 14.00 Uhr.


mitteleuropäische zeit - eine Lesung mit Dr. Lothar Quinkenstein - Preisträger des Spiegelungen Lyrik-Preises 2017

lesung
„wenn die akazien blühn
denk an die tyśmienica
das buch den glanz die schneiderpuppen …“

wenn die akazien blühn, in: mitteleuropäische zeit (2016)

Dr. Lothar Quinkenstein, geb. 1967 in Bayreuth, aufgewachsen im Saarland, Studium der Germanistik und Ethnologie in Freiburg im Breisgau. Lebte 1994-2011 in Polen. Seit 1999 Mitarbeiter am Institut für Germanische Philologie der Adam-Mickiewicz-Universität zu Poznań. Literaturwissenschaftler, Schriftsteller, Übersetzer aus dem Polnischen. Zuletzt erschienen: mitteleuropäische zeit, Gedichte (München 2016). 2017 mit dem Jabłonowski-Preis und dem Spiegelungen-Preis für Lyrik ausgezeichnet

Moderiert wurde das Gespräch und die Lesung durch Prof. Dr. Bożena Chołuj im Collegium Polonicum, am 25. Januar 2018


Publikationen:

"OderÜbersetzen"

Die Zeitschrift kann jetzt kostenfrei erworben werden. Exemplare sind inüber eine Anfrage an litkul@europa-uni.de erhältlich.

Translation Studies: "OderÜbersetzen" (Nr.5-6-7, 2016)

Eine neue Ausgabe des deutsch-polnischen Übersetzungsjahrbuchs - Karl Dedecius Archiv (Schwerpunkt „Leben in Texten oder zur Biographie der ÜbersetzerInnen”) ist erschienen. Bestellen können Sie die Publikation über den Verlag Wydawnictwa Uniwersytetu Warszawskiego.


OderÜbersetzen 5-6-7 (2016) ©OderÜbersetzen

Interkulturalität und Wissensvermittlung. Didaktischer Umgang mit Differenzen
Hg. von Bożena Chołuj und Antonina Balfanz

Die neuste Publikation des Lehrstuhls für Deutsch-Polnische Kultur- und Literaturbeziehungen und Gender Studies geht unter anderem den Fragen nach, wie sich die akademische Wissensvermittlung angesichts der Internationalisierung der Hochschulen und des gesellschaftlichen Wandels entwickeln wird, was Studierende und Lehrende von interkultureller Wissensvermittlung an Universitäten und Hochschulen erwarten, welche Bedeutungen dem Begriff ‚interkulturelle Wissensvermittlung‘ überhaupt zugeschrieben werden können. Interkulturell tätige Lehrende, aber auch Studierende schildern ihre Erfahrungen und Ambivalenzen im Umgang mit unterschiedlichen Wissenskulturen und Heterogenität im weitesten Sinne. Mehr...

Differenzen 2017

Neue Ausgabe von "L'Homme. Z. F. G.": Nach 1989 (1/2017)
Hg. von Bożena Chołuj und Claudia Kraft

Gut ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des Kalten Krieges fragt das Themenheft nach der Möglichkeit einer Historisierung der Ereignisse des Jahres 1989 im mittleren und östlichen Europa und der sich daran anschließenden Entwicklungen. Die Beiträge beschäftigen sich damit, wie eine geschlechtergeschichtliche Perspektive die gängigen Narrative der "Rückkehr nach Europa" verändert, weil sich Kontinuitäten und Brüche zwischen vorsozialistischer, sozialistischer und postsozialistischer Zeit in Hinblick auf Geschlechterverhältnisse anders darstellen als in konventionellen Erzählungen. Mehr.



Medien

 "Strach przed gender to strach przed otwartością"

Interview mit / wywiad z Prof. Bożena Chołuj im Rahmen des PUTP (Polski Uniwersytet Trzech Pokoleń) und der Sendung Funkhaus Europa (WDR)

 "Wie wahr sind Wirklichkeiten, wie wirklich sind Wahrheiten? Versuch über eine argumentative Abhängigkeit"

Video des Vortrags von Bożena Chołuj (30.05.2015, Symposium des Instituts für Geographie und Regionalforschung, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt)

Aus der Lehre: Studentisches Projekt "Foucault im Kopf"

ein Versuch, die Begriffe Sprache und Macht im psychiatrischen Raum in Form eines Videos darzustellen. Das Projekt ist im Seminar "Sprache und Macht im privaten und öffentlichen Raum", Dozentin: Anna Kasten, im Sommersemester 2015 entstanden. Autorin des Clips ist Anastasia Welk.