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Modul Transdisziplinäre Gender und Queer Theory

Wahlpflichtmodul 'Transdisziplinäre Gender und Queer Theory (Master NEUE Struktur)

Wahlmodul Transdisciplinary Gender Studies (B.A. + Master ALTE Struktur)

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Bożena Chołuj

Im Mittelpunkt dieses Moduls steht die Vermittlung theoretischer und methodischer Konzepte zur Analyse von Geschlechterverhältnissen in individueller, struktureller und symbolischer Hinsicht. Vermittelt wird ein Überblick über Grund lagen, Problemfelder und Fragestellungen in der Frauen- und Geschlechterforschung.

Wahlpflichtmodul  'Transdisziplinäre Gender und Queer Theory (Master NEUEStruktur)

Für Interessierte BA-Studierende sind diese Lehrveranstaltungen offen. BA-Studierende können es im Rahmen einer Vertiefung belegen.

LEHRVERANSTALTUNGEN Wintersemester 2017/2018

Hoenes, Josch: Gender-Theorien

Lehrstuhl für Deutsch-Polnische Kultur- und Literaturbeziehungen sowie Gender Studies

3/6/9 ECTS, Seminar: MA, MASS Gender Studies and Queer Theory / MEK/KGMOE/MAKS/MASS/MAL Optionsmodul: Transdisziplinäre Kulturwissenschaften

Block, Veranstaltungsbeginn: 20.10.2017

Vst.-Nr.: 10882

Chołuj, Bożena: Anti-Genderismus in der EU: Proteste, Manifestationen, Publikationen

Lehrstuhl für Deutsch-Polnische Kultur- und Literaturbeziehungen sowie Gender Studies

9 ECTS, Seminar: MA, MASS Gender Studies and Queer Theory // MEK/KGMOE/MAKS/MASS/MAL Optionsmodul: Transdisziplinäre Kulturwissenschaften

Block, Veranstaltungsbeginn: 13.10.2017

Vst.-Nr.: 10865

Keinz, Anika: Werkstatt Migration und gender_queer in der sozialwissenschaftlichen Forschung (Masterkolloquium)
Lehrstuhl für Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie

3/6/9 ECTS, Seminar: MA, MASS Forschungsmodul / Gender Studies und Queer Theory / Migration, Ethnizität, Ethnozentrismus // MES

Donnerstag, 14-täglich, 14.15 - 17.45 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 12.10.2017

Vst.-Nr.: 10896

Nationalismusforschung
Lehrstuhl für Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas

3/6/9 ECTS, Seminar: MA, MASS Migration, Ethnizität und Ethnozentrismus / Kulturelle Praktiken, Wissensordnungen, ästhetische Formationen / Politik und Kultur / Gender Studies and Queer Theory //MEK/KGMOE/MAKS/MASS/MAL Optionsmodul: Transdisziplinäre Kulturwissenschaften

Mittwoch, 11.15 - 12.45 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 11.10.2017

Vst.-Nr.: 10940
Hennig, Anja: Religiöse moderne Fundamentalismen im Vergleich
Lehrstuhl für Vergleichender Politikwissenschaft

3/6/9 ECTS Seminar: MA, MASS Politik und Kultur / Migration, Ethnizität und Ethnozentrismus / Gender Studies und Queer Theory // MES

Dienstag, 14.15 - 15.45 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 10.10.2017

Vst.-Nr.: 10881
Kurilo, Olga: Frauen in den Revolutionen
Lehrstuhl für Europäische Zeitgeschichte

9 ECTS, Seminar: MA, MEK Zentralmodul / Wissenskulturen - Wissenschaften, Religionen, Künste // KGMOE Menschen-Artekfakte-Visionen //MASS Migration, Ethnizität und Ethnozentrismus / Gender Studies und Queer Theory

Block, Veranstaltungsbeginn: 19.10.2017

Vst.-Nr.: 10907

Krämer, Hannes: Die ZASt und Eisenhüttenstadt. Praktiken und Formen der Grenzziehungen
Lehrstuhl für Vergleichende Kultursoziologie

Seminar: MA, MASS Migration, Ethnizität und Ethnozentrismus / Kulturelle Praktiken, Wissensordnungen, ästhetische Formationen /Gender Studies und Queer Theory / Politik und Kultur / Forschungsmodul // KGMOE Räume - Grenzen - Metropolen /Politische Ordnung - Wirtschaft - Gesellschaft //MEK/KGMOE/MAKS/MASS/MAL Optionsmodul: Transdisziplinäre Kulturwissenschaften, Block

Vst.-Nr.: 10996

BESCHREIBUNGEN der LEHRVERANSTALTUNGEN (WiSe17/18)

Hoenes, Josch: Gender-Theorien

Vst.-Nr.: 10882 (Lehrstuhl für Deutsch-Polnische Kultur- und Literaturbeziehungen sowie Gender Studies)

3/6/9 ECTS

Seminar: MA, MASS Gender Studies and Queer Theory /MEK/KGMOE/MAKS/MASS/MAL Optionsmodul: Transdisziplinäre Kulturwissenschaften

Block, Veranstaltungsbeginn: 20.10.2017

Seit mehr als 20 Jahren nimmt die politische Bedeutung von Gender zu, ob auf programmatischer Ebene oder als politischer Kampfbegriff. Im Seminar werden theoretische Konzepte zu Gender erkundet. Es wird gefragt, welche Funktionen dieser Begriff annehmen kann, wie er definiert wird, was sich mit ihm analysieren lässt, und was wissenschaftliche Disziplinen gewinnen, wenn sie Gender als eine Kategorie berücksichtigen. Auch wird die Entwicklungslinie von Gender zu Queer Studies verfolgt und wissenschaftliche Texte werden daraufhin untersucht, ob beide Wissensbereiche einen feministischen Charakter haben.

Teilnahmevoraussetzungen: regelmäßige und aktive Teilnahme

Hinweise zum Blockseminar: 20.10./17.11./ 8.12./12.1.18/26.1.18

Leistungsnachweis: Hausarbeit


Chołuj, Bożena: Anti-Genderismus in der EU: Proteste, Manifestationen, Publikationen

Vst.-Nr.: 10865 ( Lehrstuhl für Deutsch-Polnische Kultur- und Literaturbeziehungen sowie Gender Studies)

9 ECTS

Seminar: MA, MASS Gender Studies and Queer Theory // MEK/KGMOE/MAKS/MASS/MAL Optionsmodul: Transdisziplinäre Kulturwissenschaften

Block, Veranstaltungsbeginn: 13.10.2017

Gender als Wort und Begriff hat im wissenschaftlichen und im politischen Diskurs in der EU seit den frühen 1990er Jahren Konjunktur. 1995 spielte diese Kategorie eine wichtige Rolle auf der IV Weltfrauenkonferenz in Beijing und war für deren Abschlussdokument von zentraler Bedeutung. Sie ist aber bis heute trotz der Erwartung engagierter Aktivist_Innen der dritten Welle der Frauenbewegung nicht in den Mainstream eingegangen, sondern geriet in die Zwickmühle öffentlicher Konflikte in fast allen Mitgliedsländern der EU. In Debatten zu Gender-Mainstreaming, EU-Richtlinien, zu Gleichstellungspolitik und Geschlechteridentitäten, Sexualität, zu häuslicher Gewalt, In-vitro-Fertilisation und Abtreibungsfragen wird Gender zu einer zivilisatorischen Gefährdung stilisiert. Wir untersuchen textuelle und bildliche Angriffe auf Gender und Gender Studies und verfolgen Debatten, in denen die Wissenschaftlichkeit der Gender-Forschung in Frage gestellt wird. Und wir versuchen zu erkunden, worum es bei diesen Auseinandersetzungen geht? Welche Ziele werden dabei verfolgt, welche Strategien werden entwickelt und angewendet?

Literatur: Wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben und auf moodle bereit gestellt.

Teilnahmevoraussetzungen: regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit, Freude an Diskussion

Hinweise zum Blockseminar: 13.10/10.11/8.12/5.01.18/26.01.18

Leistungsnachweis: Hausarbeit


Keinz, Anika: Werkstatt Migration und gender_queer in der sozialwissenschaftlichen Forschung (Masterkolloquium)

Vst.-Nr.: 10896 (Lehrstuhl für Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie)

3/6/9 ECTS

Seminar: MA, MASS Forschungsmodul / Gender Studies und Queer Theory / Migration, Ethnizität, Ethnozentrismus // MES

Donnerstag, 14-täglich, 14.15 - 17.45 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 12.10.2017

Die Werkstatt Migration und gender_queer in der sozialwissenschaftlichen Forschung soll ein studienbegleitendes Forum für alle diejenigen darstellen, die eine sozialwissenschaftliche Arbeit (Masterarbeit) im Rahmen des MASS schreiben (insbesondere im Modul Migration, Ethnizität, Ethnozentrismus und Gender Studies und queer theory) oder eine Dissertation mit kultur- bzw. sozialanthropologischer Ausrichtung planen. In der Werkstatt sollen geplante Forschungsprojekte, die im Bereich Migrationsforschung oder die Gender und Sexualitäten als analytische Kategorien oder als Gegenstandsbereiche ihrer Forschung haben bzw. den Blick auf geschlechterspezifische Dimensionen in der Migrationsforschung richten, vorgestellt und diskutiert sowie durchgeführte Feldforschungen präsentiert werden. Im Sinne einer intersektionalen Perspektive sollen Gender und Sexualität dabei stets als interdependent mit anderen Kategorien betrachtet und gedacht werden. Schwerpunkte sollen sowohl methodologische als auch epistemologische Fragen einer kultur- und sozialanthropologischen (Geschlechter-)Forschung sein (wie lege ich eine Forschung an, wie begrenze ich sinnvoll das Untersuchungs- bzw. Gegenstandsfeld, auf welches Instrumentarium greife ich zurück, wie setze ich es um?) und Theoriefragen (welche theoretischen Ansätze kommen in Frage?).

Hinweise zum Blockseminar: 12.10., 26.10., 9.11.,23.11., 7.12., 21.12., 11.01., 25.01.; jeweils von 14.15 Uhr bis 17.45 Uhr

Hennig, Anja: Religiöse moderne Fundamentalismen im Vergleich

Vst.-Nr.: 10881 (Lehrstuhl für Vergleichender Politikwissenschaft)

3/6/9 ECTS

Seminar: MA, MASS Politik und Kultur / Migration, Ethnizität und Ethnozentrismus / Gender Studies und Queer Theory // MES

Dienstag, 14.15 - 15.45 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 10.10.2017

Was kennzeichnet religiösen Fundamentalismus? Inwieweit lässt sich das Konzept auf verschiedene Religionen anwenden? Geht es wirklich um Religion oder um politische Macht? Welle Rolle spielen Geschlechterhierarchien? Um diese und andere Fragen zu beantworten, zielt das Seminar zunächst darauf, grundlegende Kriterien zur Identifikation und vergleichenden Analyse moderner fundamentalistischer Bewegungen zu (v)ermitteln. Dabei sollen zugleich Begriffe und Vorannahmen der Fundamentalismus-Forschung kritisch hinterfragt werden. Ausgangspunkt und zentrale Quelle ist die umfassende fünfbändige Ergebnisdokumentation des „Fundamentalism Projects“, das zwischen 1991 und 1996 an der American Academy durchgeführt wurde und bis heute grundlegend ist. In diesem Unterfangen wurden erstmals fundamentalistische Bewegungen innerhalb verschiedener Religionen und über die Kontinente hinweg analysiert und systematisch verglichen. Wir werden uns mit diesen Forschungsergebnissen ebenso befassen wie mit kritischen Rezensionen und der gegenwärtigen Forschung, die häufig den Islamismus zum Gegenstand hat. Neben den konzeptionell theoretischen Grundlagen, Einblicken in Fallstudien und einem wissenschaftskritischen Blick geht es auch um Grundlagen des sozialwissenschaftlichen Vergleichs.

Literatur: Casanova, José (1995) "Fundamentalisms and Society: Reclaiming the Sciences, the Family, and Education by Martin E. Marty; R. Scott Appleby; Fundamentalism and the State: Remaking Polities, Economies, and Militance by Martin E. Marty; R. Scott Appleby."

Leistungsnachweis: (9ECTS) Referat, Reflection Paper, HA

Nationalismusforschung

Vst.-Nr.: 10940 (Lehrstuhl für Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas)

3/6/9 ECTS

Seminar: MA, MASS Migration, Ethnizität und Ethnozentrismus / Kulturelle Praktiken, Wissensordnungen, ästhetische Formationen / Politik und Kultur / Gender Studies and Queer Theory //MEK/KGMOE/MAKS/MASS/MAL Optionsmodul: Transdisziplinäre Kulturwissenschaften

Mittwoch, 11.15 - 12.45 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 11.10.2017

Nationalismus – nach dem zweiten Weltkrieg und insbesondere in der Bundesrepublik oft für überwunden erklärt – hat nach dem Ende des Kalten Krieges in Europa und vor allem in der Gegenwart als Ideologie bzw. politische Bewegung wieder erheblich an Bedeutung gewonnen. Zugleich gilt die Entstehung und Geschichte des Nationalismus heute als eines der wichtigsten und prägendsten historischen Phänomene des 19. und 20. Jahrhunderts. In dieser Veranstaltung wird deshalb ein möglichst breiter Überblick in die Nationalismusforschung der letzten Jahrzehnte und die Geschichte des Nationalismus von seinen Anfängen bis in die jüngste Geschichte vorgestellt. Behandelt werden die einflussreichsten Nationalismustheorien sowie prägende Forschungsperspektiven wie Nationalismus und Gewalt, Nationalismus und Religion, Nationalismus und Geschlecht oder Nationalismus und Rassismus. An klassischen Beispielen aus der europäischen und nordamerikanischen Geschichte wird nach Entwicklungsbedingungen, Grundideen und nach sozialen Trägerschichten des Nationalismus gefragt. Im Anschluss daran werden die Ausbreitung und Verlaufsgeschichte des Nationalismus außerhalb der nordatlantischen Sphäre vorgestellt und die Ergebnisse der neueren Nationalismusforschung diskutiert.

Literatur: Literatur zur Einführung: Hans-Ulrich Wehler, Nationalismus: Geschichte, Formen, Folgen, München 2004.


Krämer, Hannes:  Die ZASt und Eisenhüttenstadt. Praktiken und Formen der Grenzziehungen

Vst.-Nr.: 10996 (Lehrstuhl für Vergleichende Kultursoziologie)

Seminar: MA, MASS Migration, Ethnizität und Ethnozentrismus / Kulturelle Praktiken, Wissensordnungen, ästhetische Formationen / Gender Studies und Queer Theory / Politik und Kultur / Forschungsmodul // KGMOE Räume - Grenzen - Metropolen / Politische Ordnung - Wirtschaft - Gesellschaft // MEK/KGMOE/MAKS/MASS/MAL Optionsmodul: Transdisziplinäre Kulturwissenschaften

Block

In Eisenhüttenstadt wurde vor 26 Jahren die „Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber“ (ZASt) eröffnet. Das Areal umschließt neben den Wohneinheiten auch die Leitung der ZASt, eine Polizeistation, eine Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, die Zentrale Ausländerbehörde und ein mittlerweile geschlossenes Abschiebegefängnis. Das Umfeld der ZASt bietet eine Vielzahl an Interaktionsräumen zwischen Bewohner*innen und Anwohner*innen, die sich über die Grenzen des Areals hinweg erstrecken. Untersucht werden soll im Zuge eines zweisemestrigen Forschungsprojekts die Erstaufnahmestelle für Asylbewerber*innen in Bezug auf die Stadt Eisenhüttenstadt. Mögliche Untersuchungsfelder und Themenbereiche sind beispielsweise Praktiken der Identitätskonstruktion, Aus- und Einschlussmechanismen sowie die Wahrnehmung und Wirkung der ZASt im städtischen Raum und vice versa. Hinsichtlich der in den letzten Jahren erneut in den Vordergrund gerückten Debatten um Migration, territoriale Grenzen und Flucht, werden in Eisenhüttenstadt auch Fragen nach Politiken der Sichtbarkeit zentral. Es handelt sich bei dem Projekt um eine studentische Forschungsgruppe, unterstützt durch das Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION. In einem ersten Teil des Projektes wird es um die theoretische und methodische Einführung in das Thema gehen. Im zweiten Teil soll in ethnographischen Forschungen den erarbeiteten Fragen nachgegangen werden. Die Ausarbeitung und Umsetzung der Präsentation der Ergebnisse bilden den Abschluss der Lehrveranstaltung. Begleitend sind Abendvorträge und Diskussionsrunden zum Thema angedacht.

Teilnahmevoraussetzungen: Interesse am Thema und an ethnographischer Forschung

Hinweise zur Veranstaltung: Es findet eine Exkursion statt.

Hinweise zum Blockseminar: Semestervorbesprechung: 16.10.2017 14-16 Uhr ; weitere Termine: 27.10.2017, 15.12.2017, 26./27.01.2018, jeweils 10-16 Uhr

Leistungsnachweis: Die spezifischen Leistungsanforderungen werden in der ersten Seminarsitzung besprochen.


Kurilo, Olga: Frauen in den Revolutionen

Vst.-Nr.: 10907 (Lehrstuhl für Europäische Zeitgeschichte)

9 ECTS

Seminar: MA, MEK Zentralmodul / Wissenskulturen - Wissenschaften, Religionen, Künste // KGMOE Menschen-Artekfakte-Visionen // MASS Migration, Ethnizität und Ethnozentrismus / Gender Studies und Queer Theory

Block, Veranstaltungsbeginn: 19.10.2017

Im 20. Jahrhundert fanden in Europa und Asien die Revolutionen statt, die die Nachkriegsgeschichte der Welt radikal veränderten. In Deutschland und Russland führten Revolutionsbewegungen zu dem Sturz der Monarchie. Danach etablierte sich in Russland nach der Oktoberrevolution 1917 die Macht der Sowjets. In Deutschland entstand eine parlamentarische Demokratie, die Weimarer Republik. Noch früher wurde als Ergebnis der Xinhai-Revolution die erste chinesische Republik in China 1912 gegründet, die allerdings in Europa viel weniger bekannt ist als die Kulturrevolution von Mao Zedong. Im Mittelpunkt des Seminars stehen Frauen und ihre Blicke auf die Revolutionen bzw. revolutionären Veränderungen in Deutschland, Russland und China. Interkulturelle Überschneidungen und Grenzüberschreitungen bilden in diesem Zusammenhang eine Basis für den internationalen Vergleich. Im Rahmen des Seminars ist auch eine Exkursion zu diesem Thema in Berlin vorgesehen.

Literatur: wird zum Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben

Teilnahmevoraussetzungen: Regelmäßige und aktive Teilnahme

Hinweise zur Veranstaltung: in Zusammenarbeit mit dem Sozialwissenschaftlichen Studienkreis für Interkulturelle Perspektiven e.V. (SSIP) und dem Käthe-Kollwitz-Museum Berlin

Hinweise zum Blockseminar: 19.10.2017 (Do.): 14:15-17:45, Einführung; 16.11.2017 (Do.), 9:15-17:45, Block 1; 14.12.2017 (Do.), 11:00-18:00, Block 2 (Käthe-Kollwitz-Museum, Fasanenstraße 24, 10719 Berlin); 11.01.2018 (Do.), 9:15-17:45, Block 3

Leistungsnachweis: Referat, Präsentation, Teilnahme an der Exkursion


ARCHIV der LEHRVERANSTALTUNGEN ( Modul 'Transdisziplinäre Gender und Queer Theory)

WiSe 2016/2017

Almog, Yael: Sexualität und Gender in der jüdischen Literatur der Moderne

Chołuj, Bożena: Differenz-, Gender-, Grenzstudien (Masterkolloquium)

Ramme, Jennifer / Chołuj, Bożena: De/Naturalisierungen des Politischen

Chołuj, Bożena / Czerwonogora, Katarzyna: Emancipation of Jewish women in modern Europe

Hennig, Anja: Gender Equality in Politik und Religion. Entwicklung und Aneignungspraktiken einer transnationalen Norm

Knefelkamp, Ulrich: Verdrängte Erinnerung – die Hexenverfolgungen im kommunikativen Gedächtnis

Morach, Norbert / Seidel, Sabine / Vogler-Lipp, Stefanie: „Der Islam ist eine Terrorreligion!“ oder „Homos dürfen keine Kinder haben!“ Diversitätskompetenz entwickeln und diskutieren

WiSe 2015/2016


Bergmann, Anna: Geschichte und Konzepte der Kindheit seit dem Spatmittelalter bis in die Gegenwart (Vorlesung)

Chołuj, Bożena: Differenz-, Gender- und Grenzforschung (Kolloquium)

Chołuj, Bożena / Ramme, Jennifer: Das Politische anders denken und den Kategorien entgehen? Lektüreseminar zu Rancière

Chołuj, Bożena / Ramme, Jennifer / Balejko, Dariusz: Gender&Motion

Morach, Norbert / Vogler-Lipp, Stefanie: Diversitatskompetenz entwickeln

SoSe 2015

Bethke, Svenja -Kleidung und Mode in historischer Perspektive. Fallbeispiele aus der Neueren Europäischen Geschichte im transnationalen Kontext

Chołuj, Bożena -Differenz-, Gender- und Grenzforschung (Kolloquium)

Chołuj, Bożena / Ramme, Jennifer -Un/Doing Gender. Stabilisierungen und Destabilisierungen von Geschlechterordnungen.

Coffey, Judith / Balling, J. Rafael - Erzählungen von Liebe in der Literatur 1850-1950

Gorzelniak, Samanta – Liebeskonzepte

Guérot, Ulrike - Ist Europa eine Frau? Diskurse und Gender in Europa

Keinz, Anika - Intersektionalität, Queering, Passing, Assemblage. Denken gegen Ausschließlichkeiten und Unvereinbarkeiten

Lanza, Giovanni - Die offene Botschaft: Identität, Alterität, Medienübersetzung