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GastdoktorandInnen

 

picture ©MuMo_Justina

Justina Urbonaité, MA

von Oktober 2014 bis Oktober 2015

 

Justina Urbonaité ist Promotionsstudentin an der Vilnius Universität in Litauen. Ausgehend vom Bachelor-Abschluss in Anglistik sowie einem Master-Abschluss in Englischer Sprachwissenschaft (Thema: Gesundheitsbezogene Metaphern im wirtschaftlichen und politischen Diskurs in der englischen und litauischen Sprache), führt Justina Urbonaité in ihrer Dissertation eine sprachübergreifende Studie über Metaphern im juristischen Diskurs (Strafrecht und Strafjustiz) durch. Ihre Hauptinteressen umfassen die Bereiche der kognitiven Linguistik, der Metaphernforschung, der angewandten Sprachwissenschaft, des Spracherwerbs, der Übersetzung, der Rechtssprache und der allg. Sprachwissenschaft. Die Entscheidung eines einjährigen Aufenthaltes an der Europa-Universität Viadrina wurde weitgehend durch die wiss. Zusammenarbeit und dem Austausch mit Prof. Dr. Cornelia Müller und ihren MitarbeiterInnen, welche die Möglichkeit zur interdisziplinären linguistischen und kulturellen Forschung bieten, beeinflusst. Des Weiteren betont Frau Urbonaité die Verfügbarkeit über eine Vielzahl an wissenschaftlichen Ressourcen an der Europa-Universität Viadrina sowie eine gute Anbindung an alternative Bibliotheken und Forschungszentren in Berlin.



 

Carlos Silva, MA

Juli bis Oktober 2014

 

Prof. Dr. Cornelia Müller begrüßte an ihrem Lehrstuhl für Sprachgebrauch und multimodale Kommunikation den brasilianischen CAPES Stipendiat Carlos Silva, der von der Universität Sao Paulo (USP) zu einem Forschungsaufenthalt an die kulturwissenschaftliche Fakultät an der Europa-Universität Viadrina kam, um weitere Eindrücke in seinen Arbeitsfeldern, die sowohl Bewegung und Geste als auch Musik, Tanz und zeitgenössischen Tanz umfassen, zu sammeln. Seit seiner Jugend durch den brasilianischen Kampftanz Capoeira geprägt, studierte er Geisteswissenschaften an der Staatlichen Universität Sao Paulo sowie Musik an der Staatlichen Universität Campinas (Unicamp). Nach einem Aufenthalt an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (1991/1992), bei dem er sich mit Rhythmik beschäftigte, folgte eine intensive Auseinandersetzung mit dieser Thematik durch die berufsbegleitende Ausbildung in rhythmisch-musikalischer Erziehung am Rhythmikon in München (1995) und durch das Verfassen der Magisterarbeit "Stimme, Musik, Handlung: Dalcroze inszeniert - Die Rhythmik und die Sprache in der Inszenierung" im Jahr 2005. Danach beschäftigte er sich detaillierter mit dem Forschungsfeld Gestik in der darstellenden Kunst und verfasst seine Promotion zum Thema "Geste als szenisches Werkzeug in Bezug auf Bewegung und Handlung: vom Alltag zur Szene".

  Himmbler Olivares, MA