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Einführung in die Geschlechterforschung

Montag, 14:15-15:45 Uhr

Raum: GD 206

BA-Seminar: Vergleichende Sozialwissenschaften-Einführung

6 ECTS

Veranstaltungsbeginn: 20.04.2020

In diesem BA Seminar stellen wir uns die Frage, was Geschlechterforschung ist, womit sie sich beschäftigt und welchen Beitrag sie zur Untersuchung sozialer Ungleichheit und Diskriminierung leistet. Diesbezüglich werden wir uns in einer gemeinsamen Lektüre mit Grundbegriffen und Grundlagentexten der Frauen- und Geschlechterforschung aber auch der Queer Studies auseinandersetzen. Hierbei wird die Entwicklungslinie der Ge­schlechterforschung von ihrem Anfang in der Frauenforschung bis hin zu der gegenwär­tigen Vielfalt der Geschlechter- und Sexualitätstheorien herausgearbeitet.

Literatur:
Michel Foucault (1977): Sexualität und Wahrheit – erster Band. Frankfurt am Main: Suhr­kamp.
Rubin, G. (1984). Thinking sex: Notes for a radical theory of the politics of sexuality. Social perspectives in Lesbian and Gay Studies; A reader, 100-133.
Judith Butler (1991): Das Unbehagen der Geschlechter. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Hazel Carby (1982): "White Woman Listen! Black Feminism and the Boundaries of Sis­terhood." In Stuart Hall et al.: The Empire Strikes Back: Race and Racism in Seventies Britain. London: Hutchinson, 212-235.
Combahee River Collective Statement (April 1977) 1983 In Home Girls, A Black Feminist Anthology, edited by Barbara Smith, Kitchen Table: Women of Color Press, Inc., New York, New York.
Bock, Gisela/ Duden, Barbara (1977): Arbeit aus Liebe – Liebe als Arbeit: Zur Entste­hung der Hausarbeit im Kapitalismus. In: Gruppe Berliner Dozentinnen (Hrsg.): Frauen und Wissenschaft. Beiträge zur Berliner Sommeruniversität für Frauen. Juli 1976. Berlin: Courage Verlag.
Becker-Schmidt, Regina (2010): Doppelte Vergesellschaftung von Frauen: Divergenzen und Brückenschläge zwischen Privat und Erwerbsleben. In: Becker, Ruth/ Kortendiek, Beate (Hrsg.): Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie. 3., erw. u. durchges. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag, S. 65-74.

Leistungsnachweis:
Regelmäßige Anwesenheit, aktive Teilnahme und Abgabe von Lektüretagebüchern zu mindestens 3 der Sitzungen. Bei dem Lektüretagebuch handelt es sich um einen kurzes Feedback zu der wöchentlich zu lesenden, für alle Seminarteilnehmer*innen obligatori­schen Basisliteratur. Die Länge des Lektüretagebuchs richtet sich nach der Länge der Ba­sisliteratur, i.d.R. 1-2 Seiten. Das wöchentliche Lektüretagebuch ist vor der Sitzung anzu­fertigen und muss in jeder Sitzung bei der Kursleiter*in abgegeben werden.