Banner Viadrina

Masterstudiengang

Studieninteressierte

Fontaine_new1

Dass der Vermittlung der denkmalpflegerischen Inhalte eine zentrale Rolle zukommt, wusste schon 1916 Max Dvořák, indem er seinen „Katechismus der Denkmalpflege“ veröffentlichte. Seine Botschaft blieb zeitlos, aber die Kommunikationskultur entwickelte sich seitdem erheblich. Im Zeitalter von Web 2.0 ist sie komplexer, vielfältiger und viel versprechender geworden. Die medial hochgradig verarbeiteten, kundenorientierten und interaktiven „story tellings“ werden inzwischen von allen weltweit führenden Museen einschließlich des Getty Institute eingesetzt. Deren Potential wird aber hierzulande im Bereich der Denkmalpflege noch zögerlich genutzt, obwohl der Besucheransturm am Tag des offenen Denkmals (durchschnittlich 5 Millionen Besucher) auf ein gewisses Interessenspotential verweist.

Es gehört daher zu den Ausbildungszielen des Studiengangs SEK, das Wissen um die o. g. PR-Techniken aufzugreifen. Verschiedene Projekte in Anlehnung an die soziokulturelle Wissensbasis, Museumspädagogik und Ausstellungsmethodik werden derzeit in Zusammenarbeit mit der Axel-Springer Akademie, der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sowie dem Berliner Landesdenkmalamt durchgeführt. Zu den weiteren Zielen des Masterprogramms gehören: die Optimierung der eigenen Tätigkeit für die „Freelancer“, die selbständige Projektentwicklung sowie Mittelakquise (Fundraising) in einem größeren Organisationskontext (Stiftungen, NGOs). Das Studium ist daher für Vertreter verschiedener Berufe des Kulturgüterschutzes ein Gewinn, weil die hier angebotenen Fächer in den klassischen Ausbildungsmodellen der Denkmalpflege kaum vorhanden sind. Auch die Absolventen anderer Studienrichtungen (z. B. Wirtschafts-, Sozialwissenschaften, Juristen oder auch Künstler) sind hier willkommen, weil sie möglicherweise neue A sätze und Sichtweisen bringen.

<< zurück

2/3

weiterlesen >>