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Masterstudiengang

Studienprojekte

Hiermit möchten wir einige ausgewählte Vorhaben präsentieren, die am Masterstudiengang „Schutz Europäischer Kulturgüter“ seit 2007 als sogenannte „Studienprojekte“, meist als Gruppenarbeit durchgeführt worden sind. Bei diesen Studienprojekten handelt es sich entweder um mediale „Produkte“ oder um „nachhaltige Dienstleistungen“ zur Vermittlung des kulturellen Erbes.

Die Studierenden wählen meist selbständig Themen und Aufgaben, die im Verlauf der Studienzeit vorkonzipiert und in der Kooperation mit Partnerinstitutionen produziert werden. Somit wird das, im Studienprogramm theoretisch vermitteltes, Wissen in der Projektpraxis erprobt: Die Projektstrecke führt von der kritischen Auseinandersetzung mit Wissensdefiziten, mit Zielgruppen, Narrationen und Medien bis hin zur Beschäftigung mit Management und Marketing.


Unsichtbar – Faszination Restaurierung / Invisible – Fascination of Conservation

Ein Projekt von Gesina Amrhein, Henriette Henning, Saskia Höltken, Nina Meinhold

211004_Unsichtbar_I%20COVER ©sichtbar - Faszination Restaurierung

Historische Objekte manifestieren unsere Geschichte. Gleichzeitig vermitteln sie uns Wissen darüber, wie wir Menschen früher gelebt haben. In vielfältigen historischen Objekten, Kunstwerken und Gebäuden wird unser kulturelles Erbe mit allen Sinnen erfahrbar. Doch welche Gebrauchs-, Kunst- und Kulturobjekte gab es? Mit welchen Techniken wurden sie hergestellt? Und vor allem: Wie erhalten wir uns diese Dinge? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Restaurator*innen. Sie erforschen und bewahren unser Kulturgut meist hinter den Kulissen, ihre Arbeit bleibt oft unsichtbar. 

Im Rahmen des Projekts „Unsichtbar – Faszination Restaurierung“ im Studiengang „Schutz Europäischer Kulturgüter“ der Europa-Universität Viadrina wird die restauratorische Arbeit in einer Broschüre vorgestellt. Diese nimmt die Besucher*innen der Berliner Museumsinsel mit auf einen kleinen Rundgang durch die zweite Ebene des Neuen Museums. Anhand einiger ausgewählter Exponate und Architekturelemente werden die wichtigsten Arbeitsfelder von Restaurator*innen präsentiert. Sowohl an dem historischen Museumsgebäude als auch an den beiden archäologischen Sammlungen, die hier gemeinsam präsentiert werden, können verschiedenste Konservierungs- und Restaurierungsmethoden besichtigt werden. Die frei erhältliche Broschüre bereitet dabei Hintergrundinformationen auf, die den Ausstellungsbesucher*innen den Blick auf die Exponate aus einer besonderen Perspektive ermöglicht. Die Broschüre begleitet die Besucher*innen ab Anfang November 2021.

Online-Broschüre auf Deutsch | in English  – mehr Informationen zum Projekt auf der Webseite www.restauratoren.de


„Der letzte Planet im Universum des Königs“ – die mediale Präsentation der Eremitage im Neuen Garten zu Potsdam

Ein Projekt von Murat Bornholdt, Iwona Michniewicz-Laakmann, Diana Orman und Daniel Teppe (SEK19) 

Eremitage_%28c%29Michael%20Laakmann ©Michael Laakmann

Im Rahmen des Projekts entstand ein ca. 15-minütiger Imagefilm über die Eremitage in Potsdam. Der um 1796 erbaute und 2007 in seiner äußeren Form rekonstruierte Staffagebau am Ufer des Jungfernsees ist ein zeittypisches und zugleich außergewöhnliches Denkmal historischer Parkarchitektur. Äußerlich unscheinbar, zeichnete sich das Gebäude ehemals durch einen prunkvoll gestalteten Innenraum aus, der unter vergleichbaren Bauwerken in Deutschland ohne Beispiel war. Außerdem bestach er durch seine ausgeklügelte Ikonographie, die Elemente der griechisch-römischen Mythologie sowie christliche Anklänge mit geheimbündlerischer Symbolik, Verweisen auf die Wissenschaften und vielfältigen Bezügen zur Biografie des Bauherrn, des Königs Friedrich Wilhelm II. von Preußen, miteinander verwob.

Der Film soll dieses besondere Bauwerk mit seinen zeit- und kunstgeschichtlichen Hintergründen einem breiten Publikum bekanntmachen und einen Zugang zur Gedankenwelt des ausgehenden 18. Jahrhundert ermöglichen. In Interviewsequenzen kommen Expert*innen der Bereiche Kunstgeschichte, Gartendenkmalpflege und Restaurierung zu Wort und beleuchten verschiedene Facetten des Bauwerks und seiner Umgebung. Ein Schwerpunkt liegt in der Charakterisierung der Eremitage als ein sehr persönliches Werk Friedrich Wilhelms II., das den Charakter und die Neigungen des Monarchen, aber auch den herrschenden Zeitgeist seiner Epoche in vielerlei Hinsicht spiegelt. Hochwertige Filmaufnahmen, teils unter Einsatz von Drohnentechnik entstanden, verdeutlichen die Position der Eremitage im gartenbaulichen Gefüge des Neuen Gartens und stellen räumliche Bezüge zwischen den einzelnen Gartenpartien und -gebäuden her. Auch die historische und künstlerische Entwicklung des Neuen Gartens von den Anfängen über die Gestaltung zum reifen Landschaftspark bis hin zu den Veränderungen in der DDR-Zeit und die Wiederherstellung nach 1990 wird deutlich.

Das Projekt entstand in enger Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sowie mit freundlicher Unterstützung der Wolfstieg-Gesellschaft, unabhängige Freimaurerforschung, Gründung 1913 e.V. Bad Homburg vor der Höhe, der Freigärtnerloge "Carl Theodor zum goldenen Garten" e.V. Schwetzingen, der Theaterklause in Potsdam, von Michael Laakmann (Regie, Director of Photography)und Rolf Blank (Kamera).


apold ©sek

Ziel des Events ist es, mit einem Programm aus Fachvorträgen und Live-Video-Walks übers Trappolder (Apolder) Kirchenburggelände und der Kirchenburg von Hundertbücheln , die Studentinnen und Studenten, Dozentinnen und Dozenten, sowie das Orga-Team und andere Akteure wie die Denkmalpflege des Landes Brandenburg, das Kulturforum östliches Europa, die evangelische Kirche in Siebenbürgen oder die Stiftung Kirchenburgen zusammen zu bringen und dort eine Möglichkeit der fachbezogenen Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Lernens zu schaffen. Analog zur Sommerschule wird auch der Digital.Tag aufgrund seiner internationalen Ausrichtung in englischer Sprache abgehalten.

 download_pdf DIGITAL DAY. Termin: 23.10.20 (Info)



Oranjeroute ©oranje

G. L. Hovenkamp, H. Förster, "Oranje-Route", eine deutsch- und niederländischsprachige Wanderausstellung über die Residenzlandschaften, die einst mit dem Haus Oranien-Nassau verbunden waren. An der Ausstellung beteiligten sich 33 Städte aus Deutschland und in den Niederlanden. In Kooperation mit der Deutschen Tourismuszentrale, Amsterdam.


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A. Ideli, S. Kujas, J. Puppe, A. C. Wasmuth, Der Bückeberg - Ein unbequemes Denkmal. Eine Filmdokumentation in Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege und mit der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten.



Offene Grenzen ©sek
"Offene Grenzen - (V)erschlossene Orte" ein zweisprachiges Print- und App-Produkt vom SEK 12-Team (Justyna Bonikowska, Andreas Niemuth, Franziska Spreng, Sonja Stadje). In Kooperation mit der Stadt Frankfurt (Oder), Institut für angewandte Geschichte, Stiftung für Collegium Polonicum, Slubfurt e.V. Ein besonderer Dank richtet sich an Frau Dr. Alexandra Kankeleit.



edriss.de ©sek

http://www.schloss-wildenbruch.de/ eine dreisprachige Website über die Geschichte und über die Rettung eines "niederländischen" Schlosses im deutsch-polnischen Grenzstreifen. Im Auftrag der Gesellschaft Schloss Wildenbruch/Swobnica e.V. (M. Franczak, E. Schulze, M.Wundersee, T. Meißner).


 

„Der Architekt Johannes Martin Kießling (1879-1944)“ – sein Lebenswerk ist heute zwischen Polen, Deutschland und den Niederlanden zerstreut. Vor allem hat ihm aber die Stadt Frankfurt (Oder) das Meiste zu verdanken. Aus der umfangreichen, international geführten Archivrecherche ergab sich eine Studie, die über eine Architektenkariere und über den Wandel der Architekturstilistik in der Zeit der Weimarer Republik erzählt. Ein Film von Anita Szczukowski und Pieter Martijn Dubbeldam ( … mit „semiprofessioneller“ Tontechnik).




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www.musikheim.net Website zur Geschichte eines vergessenen Baudenkmals. In der Kooperation mit dem Stadtarchiv in Frankfurt/O., Otto Bartning Archiv an der TU-Darmstadt, Otto Bartning Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e. V., Archiv der Jugendbewegung Burg Ludwigstein
(D. Kirsten-Szlaski, U. Petzold, Ph. Schmidt-Reimann)



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http://www.klosterzurehregottes.de/  „Kloster zur Ehre Gottes“. Website zur Bau-, Nutzungs- und Sanierungsgeschichte sowie zur Gegenwart eines Baudenkmals. Ausgeführt in der Kooperation mit der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (V. Mocha)




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„Unbequeme Baudenkmale des Sozialismus. Wandel der gesellschaftlichen Akzeptanz im mittel- und osteuropäischen Vergleich“. Internationale Konferenz, 15.-17.03.2012 im Berliner Zeughauskino. In Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum, dem Landesdenkmalamt Berlin. Mit freundlicher Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
(V. Kölling, H. Krueger, K. Palubicka, E. Takács, K. Westphal)




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http://www.hoermal-frankfurt.de/  „HörMal Frankfurt!“, Audioguide für Kinder zu ausgewählten Baudenkmalen in Frankfurt/Oder (mp3-freeware). In der Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg, dem Multimediazentrum der Europa-Universität Viadrina. Hauptfinanzierung: Messerschmidtstiftung. Teilfinanzierung und Unterstützung: Investor Center Ostbrandenburg, Kulturbüro der Stadt Frankfurt/O., Lions Club-Viadrina, Museum Viadrina, Spielbank Frankfurt/O.
(E. Consentius, A. Fielauf, K. Mikszas, C. Peter, E. v. Schoenaich-Carolath, U. Steinhardt) 




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„Chronos Kids – Schüler entdecken Denkmale“ war ein im Jahr 2008 pilotartig durchgeführtes denkmalpädagogisches Aktionsprogramm in Kooperation mit der Evangelischen Schule Berlin Zentrum, der Axel-Springer-Akademie und dem Landesdenkmalamt Berlin. Einzelne Filmdokumentationen abrufbar unter: http://www.youtube.com/user/chronoskids
(B. Bergander, E. Böhm, R. Langlotz, V. Weber)




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„Kulturtourismus – Zukunft für die historische Stadt“. Konferenz unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. 16. 11. 2007, Altes Rathaus, Potsdam. (O. Fechner, R. Feist, D. Kresse, D. Werner)