Banner Viadrina

Aktuelles

aktuell ©Heide Fest

Lehre im Sommersemester 2020

Bitte halten Sie sich über aktuelle Entwicklungen und ggf. weitere Maßnahmen über die eingerichtete Website auf dem Laufenden.

Wir haben die Informationen zu den Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020 auf unserer Webseite aktualisiert. Das Osteuropakolloquium fällt im Sommersemester 2020 aus. 

    


      

Fritz Theodor Epstein-Preis

Fritz Theodor Epstein-Preis des Verbandes der Osteuropahistorikerinnen und -historiker (VOH) an Dr. Markus Nesselrodt für seine Dissertation „Der Vernichtung entkommen: Erfahrungen polnischer Juden in der Sowjetunion, 1939–1946“.

Der Preis wird im Oktober 2021 auf dem Historikertag in München verliehen. Der Epstein-Preis wird vom VOH zweijährlich als Auszeichnung für hervorragende Dissertationen oder Erstlingsarbeiten aus dem Gesamtbereich der Osteuropäischen Geschichte (inklusive Ostmitteleuropa und Südosteuropa) vergeben. Es werden Arbeiten prämiert, die innovativ, empirisch gesättigt und methodisch-theoretisch reflektiert sowie in einer gut lesbaren, präzisen Sprache verfasst sind. Der Preis ist nach dem deutschen Osteuropahistoriker Fritz Theodor Epstein (1898-1979) benannt, der 1933 aufgrund seiner jüdischen Abstammung aus Deutschland über England in die USA emigrieren musste und dort bis 1969 die Geschichte Russlands lehrte. 

Weitere Informationen finden Sie auch im Viadrina-Logbuch.

      


     

Ausstellung

Seit dem 17. Mai 2020 kann die neue Sonderausstellung "Krieg und Frieden in Brandenburg. Frankfurt (Oder) 1945" im Museum VIadrina besichtigt werden. Die Ausstellung entstand in Koopeation mit dem Lehrstuhl für Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas. Weitere informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Webseite des Museums

Die Sonderausstellung wird von einer Vortragsreihe begleitet, die mit einem Video-Vortrag von Prof. Dr. Werner Benecke zum Thema „Bahnhof Europas. Frankfurt (Oder) 1945“ am 2. Juni eröffnet wurde. Der von Dr. Martin Schieck, Direktor des Museum Viadrina, anmoderierte Vortrag, ist aktuell auf dem Youtube-Kanal des Deutschen Kulturforum östliches Europa abrufbar: https://youtu.be/d74Hb9ZHubs 

Weitere Informationen zum Vortrag finden Sie auch im Viadrina-Logbuch

    


     

Exkursionsbericht

Im Rahmen des BA-Seminars „Bigossozialismus und Belle Époque“ zur Geschichte der Volksrepublik Polen unter Edward Gierek in den 1970er Jahren fand im Februar 2020 eine studentische Seminarreise nach Warschau statt. 

Den Reisebericht finden SIe auf unserer Webseite

     


Nachwuchspreis

der Historischen Kommission zu Berlin

Mit dem diesjährigen Nachwuchspreis der Historischen Kommission zu Berlin e.V. wurde das Dissertationsprojekt von Veronika Dyminska ausgezeichnet. Mit dem Preis werden Nachwuchsforschungen auf dem Gebiet der Landesgeschichte von Berlin, Brandenburg und Preußen gefördert. 

Weitere Informationen finden Sie im Viadrina-Logbuch

     


     

Neuerscheinung

Markus Nesselrodt: Dem Holocaust entkommen. Polnische Juden in der Sowjetunion, 1939–1946, Berlin 2019.

Nesselrodt_Dem_Holocaust_entkommen ©De Gruyter Oldenbourg

Über 230.000 polnische Juden überlebten den Zweiten Weltkrieg im Inneren der Sowjetunion. Viele waren der nationalsozialistischen Verfolgung durch rechtzeitige Flucht auf sowjetisches Territorium entkommen. Andere wurden gegen ihren Willen von der sowjetischen Geheimpolizei in das Landesinnere der UdSSR verschleppt, wo sie in abgelegenen Siedlungen unter schwierigen Lebensbedingungen Zwangsarbeit verrichteten. Die Mehrheit der polnischen Juden hatte sich allerdings im Rahmen der Evakuierung sowjetischer Staatsbürger 1941–1942 aus den Frontgebieten in den Süden der UdSSR durchgeschlagen. Dort hielten sich die meisten polnisch-jüdischen Exilanten bis zur Rückkehr nach Polen im Jahre 1946 auf.
Die Studie untersucht Erfahrungen polnischer Juden im Zeitraum von 1939 bis 1946. Der Fokus liegt dabei auf den Jahren in den zentralasiatischen Sowjetrepubliken, wo hunderttausende polnische Juden täglich um ihr Überleben als Fremde in einem von Krieg, Armut und politischem Terror gezeichneten Land kämpfen mussten. Ihre Geschichte an der »Peripherie des Holocaust« (Yehuda Bauer) erweitert den Horizont jüdischer Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg um die Erlebnisse im sowjetischen Exil.

Mehr Informationen zum Buch finden Sie auf der Webseite des Verlags.