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Aktuelles

aktuell ©Heide Fest

Nachwuchspreis

der Historischen Kommission zu Berlin

Mit dem diesjährigen Nachwuchspreis der Historischen Kommission zu Berlin e.V. wurde das Dissertationsprojekt von Veronika Dyminska ausgezeichnet. Mit dem Preis werden Nachwuchsforschungen auf dem Gebiet der Landesgeschichte von Berlin, Brandenburg und Preußen gefördert. 

Die öffentliche Preisverleihung findet am 7. Oktober 2019 um 19 Uhr im Einsteinsaal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt. Nähere Informationen finden Sie in der Medieninformation der Pressestelle der Europa-Universität Viadrina sowie in der Einladung (PDF)

     


    

Exkursionsbericht

Im Rahmen des Bachelorseminars „Einführung in die Kulturgeschichte“ von Prof. Dr. Werner Benecke wurde am 18. Juni 2019 ein eintägiger Ausflug nach Dessau organisiert. Im Fokus der Reise stand das Bauhaus, die wichtigste Kunstschule der Avantgarde in Deutschland, die 2019 ihr hundertjähriges Gründungsjubiläum feiert. 

Den Bericht mit Fotos finden Sie hier (PDF)

        


      

Neuerscheinung

Markus Nesselrodt: Dem Holocaust entkommen. Polnische Juden in der Sowjetunion, 1939–1946, Berlin 2019.

Nesselrodt_Dem_Holocaust_entkommen ©De Gruyter Oldenbourg

Über 230.000 polnische Juden überlebten den Zweiten Weltkrieg im Inneren der Sowjetunion. Viele waren der nationalsozialistischen Verfolgung durch rechtzeitige Flucht auf sowjetisches Territorium entkommen. Andere wurden gegen ihren Willen von der sowjetischen Geheimpolizei in das Landesinnere der UdSSR verschleppt, wo sie in abgelegenen Siedlungen unter schwierigen Lebensbedingungen Zwangsarbeit verrichteten. Die Mehrheit der polnischen Juden hatte sich allerdings im Rahmen der Evakuierung sowjetischer Staatsbürger 1941–1942 aus den Frontgebieten in den Süden der UdSSR durchgeschlagen. Dort hielten sich die meisten polnisch-jüdischen Exilanten bis zur Rückkehr nach Polen im Jahre 1946 auf.
Die Studie untersucht Erfahrungen polnischer Juden im Zeitraum von 1939 bis 1946. Der Fokus liegt dabei auf den Jahren in den zentralasiatischen Sowjetrepubliken, wo hunderttausende polnische Juden täglich um ihr Überleben als Fremde in einem von Krieg, Armut und politischem Terror gezeichneten Land kämpfen mussten. Ihre Geschichte an der »Peripherie des Holocaust« (Yehuda Bauer) erweitert den Horizont jüdischer Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg um die Erlebnisse im sowjetischen Exil.

Mehr Informationen zum Buch finden Sie auf der Webseite des Verlags.