Banner Viadrina

Aktuelles

Plakat_TagdesoffenenFriedhofs_2022 ©Peter Rogge

Tag des offenen Friedhofs
Der Jüdische Friedhof in Potsdam - zwischen Denkmal und Mahnmal
25.09.2022, 13 - 19 Uhr

Der Jüdische Friedhof in Potsdam ist der flächengrößte seiner Art in Brandenburg und gehört zu den wenigen Friedhöfen, auf denen heute noch nach jüdischen Regeln beerdigt wird. Er liegt am Fuße des Pfingstberges zwischen der russischen Siedlung Alexandrowka und dem Aussichtspunkt Belvedere. Die Friedhofsanlage mit ihren zwei Gebäuden, der Trauerhalle und dem Gärtnerhäuschen, sowie den 532 historischen Grabanlagen gehört seit 1999 zum UNESCO-Welterbe.
Im Rahmen des Tages des offenen Jüdischen Friedhofs am 25. September können Sie seine Geschichte zwischen Denkmal und Mahnmal erkunden. Angeboten werden zwei Führungen, ein Geschichtsvortrag sowie eine Tafel-Ausstellung in der Trauerhalle.

Brandenburg ©Magdalena Abraham-Diefenbach

Vortrag
Zwischen Brandenburg, Preußen und Lebuser Land. Regionale Konstruktionen in Museen im Land Brandenburg und in der Woiwodschaft Lebus, Dr. Magdalena Abraham-Diefenbach
23. September 2022

Im Rahmen der Jahrestagung der Kommission für die Geschichte der Deutschen in Polen und des Zentrums für Interdisziplinäre Polenstudien an der Viadrina: Landes- und Regionalgeschichte versus Nationalgeschichte? Eine Standortbestimmung.
Frankfurt (Oder) und Słubice, 22.–24.09.2022

Skwierzyna-44 ©Justyna Hrabska

Deutsch-Polnische Studienreise
Umgang mit jüdischem Kulturerbe nach 1945 in Westpolen und in der DDR/später BRD - Synagogen, Friedhöfe und andere materielle Spuren
16.-18.9.2022

Der östliche Rand des Deutschen Reiches – darunter das östliche Brandenburg – war seit Jahrhunderten ein Grenzland zu Polen, in das unter anderem jüdische Menschen zogen. Im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert verließen viele Juden diese Region aus wirtschaftlichen Gründen. Während des nationalsozialistischen Terrors wurden die Letzten zur Emigration gezwungen oder ermordet. 1945 wurde durch Brandenburg eine Staatsgrenze gezogen. Auch die Deutschen wurden gezwungen ihre Heimat jenseits der Oder und Neiße zu verlassen. In der SBZ und der DDR verschwanden ebenfalls die meisten jüdischen Gemeinden. Was blieb auf beiden Seiten der neuen Grenze, waren jüdische Friedhöfe, einige Synagogen und Häuser. Während der Studienreise besuchen wir deutsche und polnische Vereine und Geschichtsakteure, die sich mit der Erinnerung an Juden auf beiden Seiten beschäftigen bzw. verlassende Orte, jüdische Friedhöfe im Wald und versuchen die beiden Erinnerungskulturen nach 1945 bis heute zu vergleichen und zu diskutieren.

'Garden_of_the_Glorious_Mysteries',_Mosaic_-4,_Calvary_Hill_Cemetery,_Dallas_(14250305553) ©SMU Central University Libraries

Publikation
"Bewahren?! Mosaiken und keramische Wandflächen in der Denkmalpflege" Hg. Landeshauptstadt Dresden 2022

(mit einem Beitrag von Prof. Paul Zalewski)

In der Publikation werden zahl­reiche Beispiele und unterschiedlichste Aspekte deutscher und europäischer Erhaltungs­praxis betrachtet: entstehungs­geschicht­licher Kontext, inhalt­liche Aussage, Denkmal­wert, Planungs­zwänge oder Frage­stellungen zu Rekon­struktion, Dekontex­tua­li­sierung wie auch Aspekte der Materialität, Statik, Technik und Vermittlung. Die hier präsentierte Vielfalt der Werke und auch der Heraus­forde­rungen mögen in der Summe eine Inspiration für künftige Projekte darstellen.

Weimarer Architektur_Vortrag_StMarien ©Paul Zalewski

Vortrag
„Architektur aus der Zeit der Weimarer Republik in Frankfurt (Oder)“, Prof. Dr. Paul Zalewski
12.09.2022, Marienkirche, Frankfurt (Oder)

Nach der Wiedergründung des polnischen Staates 1918 wurde Frankfurt (Oder) zu einer Stadt in Grenznähe. Es verlor zwar große Teile seines Hinterlandes, erhielt aber erhebliche Investitionsmittel und konnte sich dadurch auch räumlich neu erfinden. In den 1920er Jahren entstanden hier sehr durchdachte Siedlungsanlagen, mehrere moderne Schulbauten und eine Reihe anderer, äußerst anspruchsvoller öffentlicher Bauten. Der Vortrag wird einen Überblick über alle diese Projekte liefern und sie im Kontext der klassischen Moderne betrachten.

Brody._Zespół_pałacowy_(XVIII_w.)_4 ©Wikipedia Autor Gorofil

Deutsch-Polnische Studienreise
Herrenhäuser und Schlösser im Süden der Wojewodschaft Lubuskie, der ehemaligen Lausitz und Niederschlesiens
2.-4. September 2022

Die Grenzregion beiderseits der Oder hatte schon immer einen ausgeprägten ländlichen Charakter. Jenseits von Berlin, Breslau, Posen, Frankfurt (Oder) und einigen Kleinstädten befindet sich die Kulturlandschaft, die allein östlich der Oder bis 1945 durch Hunderte von Herrenhäusern und Schlössern geprägt war. Es referieren Dr. Barbara Bielinis-Kopeć und Prof. Dr. Paul Zalewski.

logo_kongres_header_en_100 ©COLLEGIUM HISTORICUM, Poznan

International Congress of Historical Sciences
21.-27. August 2022, Poznan
Sektion: Symbolic bordering and de-bordering in (post-) conflict situations

Hardly any major political or social conflict ends with its official settlement. The outcomes of the two World Wars in the 20th century as well as many national, ethnic and or social clashes are accompanied by negotiations referring to material and immaterial cultural heritage after changes of territorial borders or social and political boundaries.

Plakat Symposium ©euv

Symposium
Stadt und Universität: Frankfurt (Oder) und die alte Viadrina
22. Juli 2022, Frankfurt (Oder)

Veranstaltung in Gedenken an Prof. Dr. Dr. Ulrich Knefelkamp

Sommerschule Denkmalpflege 200 ©M. Roepke

Sommerschule Denkmalpflege: Apold Heritage Lab in Rumänien
18.-22. Juli 2022

Die Kirchenburgen im rumänischen Siebenbürgen sind Zeugnisse deutscher Kulturgeschichte im Südosten Europas – sie kennenzulernen, geschichtliche Hintergründe und traditionelle Bautechniken zu erforschen sowie Zukunftsszenarien für ihre Nutzung zu entwickeln, sind Ziele der Sommerschule.

Das Organisationsteam bilden Studierende im berufsbegleitenden Masterstudiengang Schutz Europäischer Kulturgüter an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Mitglieder des rumänischen Vereins CasApold und Fachleute aus Rumänien.

Studienreisen in die Oder-Grenzregion ©Peggy Lohse

Internationale Konferenz | Konferencja międzynarodowa
7.-8. Juli 2022, Collegium Polonicum, Slubice

Marginalisiertes Kulturerbe und Perspektiven für regionale Kulturentwicklung – Schlösser, Gutshäuser und jüdische Friedhöfe im deutsch-polnischen Grenzland

Zmarginalizowane dziedzictwo kulturowe i perspektywy rozwoju kultury regionalnej: pałace, dwory i cmentarze żydowskie na pograniczu polsko-niemieckim

StMarien-innen_100 ©Von Kabaeh49 - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikime

Podiumsdiskussion
Umstrahlt von himmlisch-buntem Glanz? Die Chorfenster der Marienkirche Frankfurt (Oder) gestern und heute
1. Juli 2022, Frankfurt (Oder)

Anlässlich der Festwoche „Fenster-Festwoche zum 20. Jahrestag der Rückkehr der drei historischen Chorfenster aus Russland“ betrachten wir aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Bleiglasfenster in der Marienkirche Frankfurt (Oder): aus kunsthistorischer, aus theologischer, aus denkmalpflegerisch-künstlerischer und aus städtischer Sicht gehen wir der Bedeutung der Fenster für die Stadt nach.

Gedächtniskirche 100 ©Von nl:User:GerardM - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons

Sommerschule, 13.-19. Juni 2022
L´effet patrimoine. Les expériences de transmission entre ruptures et continuités
The Heritage Effect. Transmission experiments between ruptures and continuities

The institution of heritage, in its diversity - fine arts, sciences, ethnology, society, history... - has aroused friendships and enmities, debates and controversies, around collections, installations, or in situ preservation, and the values claimed or endorsed. The history of the experiences of the museum and built heritage can henceforth be inscribed in the urban history, as in the approach of the knowledge and the dreams, or of the national and community imaginary.

Logo_kompakt_RGB_100 ©Viadrina

Internationales Kolloquium, 16. Juni 2022, Berlin
L´efffet patrimoine. Les experiences des transmission entre ruptures et continuitiés

Centre Marc Bloch, Friedrichstraße 191, 10117 Berlin, Salle Germaine Tillion, 7e étage

Handbuch_100 ©C.H.BECK

Neuerscheinung
Handbuch Denkmalschutz und Denkmalpflege. Recht - fachliche Grundsätze - Verfahren - Finanzierung.

5. überarbeitete und erweiterte Auflage. München 2022 (Begründet von Dr. Dieter Martin und Prof. Dr. Michael Krautzberger, neu herausgegeben von Prof. Dr. Dr. Dimitrij Davydov und Dr. Jörg Spennemann). Mit Beiträgen von Prof. Dr. Paul Zalewski.

Für die 5. Auflage wurde das Handbuch umfangreich überarbeitet und entsprechend neuer Gesetzgebung, Rechtsprechung und Literatur aktualisiert.
Inhaltlich betreffen die Aktualisierungen etwa die Auswirkungen der neuen gesetzlichen Regelungen des Energieeinspar- und des Klimaschutzrechts und des privaten Baurechts für den Denkmalschutz. Näher nachgegangen wird auch den denkmalrechtlichen Konsequenzen der Entwidmung von Kirchengebäuden.

Bildschirmfoto 2022-04-13 um 17.28.26 ©The 6th ENCOUNTER Conference The Country House and Modernity Juli

6th ENCOUNTER Conference: The Country House and Modernity
2.-4. Juni 2022, Julita manor, Sweden

The role of the manors and estates changed throughout Europe when states with strong feudal roots were transformed into modern welfare states, particularly in the last two hundred years. The period has been characterised by liberal legislation, land reforms, reduced incomes in agriculture, the retreat of the landowning elite, strong industrialization and urbanization, as well as major political upheavals. In Western Europe, marked by a democratic breakthrough, the mansions went from being the private powerhouse of the elite to beginning to be perceived as a common cultural heritage with high aesthetic values, which could be put in the service of popular education. In Eastern Europe’s totalitarian states, land reforms were instead carried out with the dissolution of the estates, which once and for all broke the old nobility’s position of power.

> Anmeldung bis 29. April! − Mehr Infos und Hinweise zur Registrierung hier!

Publikation zur Wanderausstellung_100 ©Narodowy Instytut Dziedzictwa

8. Expertentreffen „Schlösser- und Herrenhäuser in der deutsch-polnischen Grenzregion"
20. Mai 2022, Collegium Polonicum, Slubice

MosaikTagung_Mai2022 ©Fachtagung in Dresden

Fachtagung
Bewahren?! Mosaike und keramische Wandflächen in der Denkmalpflege
18.-20. Mai 2022, Dresden

Architekturbezogene Werke bildnerischer und dekorativer Gestal­ tung finden sich in der Zeit nach 1945 in zahllosen Objekten unter­ schiedlichster Techniken und Gattungen. Sie stehen in einer langen, komplexen und vielschichtigen kulturgeschichtlichen Tradition und besitzen zugleich ihren konkreten zeitgeschichtlichen Bezug. Sie kön­ nen rein ästhetische Zeugnisse sein, aber zugleich als Träger unter­ schiedlichster programmatischer Inhalte fungieren. Der Umgang mit ihnen ist ebenso multipel und variiert aus unterschiedlichsten Grün­ den zwischen Gleichgültigkeit und Wertschätzung. Viele Zeugnisse genießen mittlerweile Denkmalstatus und stellen ganz besondere Herausforderungen an die Eigentümer, Denkmalpfleger und Restau­ ratoren.

> Infos und Anmeldung hier − bis 22. April 2022

2022-05-09-Verleihung-Europaurkunden-by-Christin-Steffen-419 ©Ministerium der Finanzen und für Europa des Landes Brandenburg

„Wir brauchen mehr Geschichtsarbeit für den Frieden und für Europa“ – Magdalena Abraham-Diefenbach erhält Europaurkunde des Landes Brandenburg


Magdalena Abraham-Diefenbach hat am Europatag, dem 9. Mai 2022, eine Europaurkunde von Brandenburgs Europaministerin Katrin Lange entgegengenommen.
Logo_UniGothenburg_100 ©Logo (c) University of Gothenburg

Vortrag: The Legacy of German Jews in Western Poland: Jewish Cemeteries as Places Between “Jewish Space” and “Virtual Jewishness”
5. Mai 2022


Vortrag von Dr. Magdalena Abraham-Diefenbach im Rahmen der Konferenz: "A Jewish Europe? Virtual and Real-Life Spaces in the 21st Century" in Göteborg, Schweden

Mehr Infos hier unter "A Jewish Europe?", May 2022 sowie hier

Cover_HTello_SchaedlingsbekaempfungInMuseen ©Böhlau Verlag, Köln

Neue Buchveröffentlichung: Helene Tello, "Schädlingsbekämpfung in Museen. Wirkstoffe und Methoden am Beispiel des Ethnologischen Museums Berlin 1887-1936"

Das vorliegende Buch rekonstruiert die Entstehung von konservatorischen Strategien in Museen des späten 19. und des frühen 20. Jahrhunderts. Insbesondere geht es hier um die Herausforderungen, welchen sich die Sammlungen kolonialer Artefakte im Zeitalter der Hygienebewegung stellen mussten. Die nationale und internationale Vernetzung von Museumsfachleuten verweist auf verschiedene Formen des Wissenstransfers u. a. aus der Entwicklung von Chemiewaffen am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Offensive Marketingmethoden seitens der chemischen Industrie erläutern die Entstehung massenhafter Kontamination, die heute als eines der größten Probleme musealer Sammlungen gilt.

Erschienen im März 2022 im Böhlau Verlag, Köln, ISBN 978-3-412-52460-9

Lausitz-Tagung_Mai_2022 ©DNK

Expertengespräche: Denkmalpflege im Braunkohlerevier Lausitz
4.-5. Mai 2022, Weißwasser

Der Kohleausstieg ist beschlossen: Große Regionen in Deutschland stehen vor der Herausforderung, einen Strukturwandel zu bewältigen - auch das Braunkohlerevier in der Lausitz. Wie verläuft der Transformationsprozess und welche Auswirkungen hat er auf die Industriekultur, die industriellen Kulturlandschaften, und auf die Menschen, die im Süden Brandenburgs und im Osten des Freistaates Sachsen eine neue Zukunft gestalten wollen?

> Anmeldung bis 25. April, mehr Informationen hier

Cover_DiePostindustrielleStadt ©Warschau im Verlag der Polnischen Akademie der Wissenschaften

Krzysztof Stefański, Paul Zalewski (Hg.), "Die postindustrielle Stadt und ihr Erbe im 21. Jahrhundert. Schutz-Erhaltung-Revitalisierung" – neueste Publikation

Der 13. Band der Schriftenreihe „Gemeinsames Kulturerbe – Wspólne dziedzictwo“ geht auf eine Tagung des Arbeitskreises der deutschen und polnischen Kunsthistoriker und Denkmalpfleger zurück, die 2017 in Ƚódź stattfand. Die 18, in fünf Kapiteln sortierten, Beiträge erfassen eine ganze Bandbreite der Beschäftigung mit postindustriellem Erbe von der Transformation der Montanreviere, Hafenanlagen und Kraftwerke bis hin zu soziokulturellen, künstlerischen und kuratorischen Aspekten historischer Industriekultur. Die betrachteten Projekte stammen nicht nur aus Deutschland und Polen, sondern auch aus Argentinien, Estland, Italien und der Schweiz.

Erschienen 2021 in Warschau, im Verlag der Polnischen Akademie der Wissenschaften, ISBN 978-83-66519-35-0

WebKarte ©Peggy Lohse

Online-Karte: Jüdische Friedhöfe in Westpolen

Die interaktive Online-Karte "Jüdische Friedhöfe in Westpolen" dient dazu, sich einen ersten Überblick über die Lage und den gegenwärtigen Zustand der jüdischen Begräbnisstätten in jener Region zu verschaffen, die vor 1945 zum historischen Brandenburg, seit Ende des Zweiten Weltkrieges zu Polen gehört. Sie verweist außerdem auf die detaillierten Einträge der jüdischen Friedhöfe in der Datenbank "Jüdische Friedhöfe in Polen auf den Gebieten der ehemaligen Provinz Brandenburg". Die Web-Karte entstand im Rahmen des Lehstuhl-Projektes "Juden im historischen Ostbrandenburg - eine Online-Dokumentation der jüdischen Friedhöfe".

mpc-1 ©Mare Pomerania Confinium

Interreg-Projekt: Orte des deutsch-polnischen Dialogs

Ende 2020 startete am Lehrstuhl für Denkmalkunde ein zweijähriges deutsch-polnisches Vernetzungsprojekt, das aus den Mitteln des Interregs 5a finanziert wird. Es hat die Vertiefung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den universitären und außeruniversitären Akteuren im Bereich historischer Bildung zum Ziel. Zusammen mit der Universität Stettin (Lead Partner) sowie dem Museum Schwedt und dem Pommerschen Landesmuseum in Greifswald werden wir zahlreiche Studienreisen, Workshops und Konferenzen durchführen.

friedhofe ©Juden im historischen Ostbrandenburg

BKM-Projekt: Dokumentation jüdischer Friedhöfe in Westpolen

Im November 2019 startete am Lehrstuhl für Denkmalkunde ein von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördertes Forschungsprojekt, das die jüdischen Friedhöfe der historischen Teilen Brandenburgs dokumentieren und online präsentieren möchte. Die zu untersuchenden Begräbnisplätze befinden sich allesamt in der Woiwodschaft Lebus und Westpommern in Polen.

kiv3_logo ©Kunst im Vorbeigehen

MIL-WohnBau-Projekt: Kunst im Vorbeigehen

Die Fußgängerzone im nördlichen Abschnitt der Großen Scharrnstraße ist ein einzigartiges Beispiel für eine aufwändige Stadtreparatur aus der Endzeit der DDR. Sie war die Krönung von sog. "Nachverdichtungsmaßnahmen", die in den 1980er Jahren in der ganzen Innenstadt durchgeführt wurden. Damit sollten nicht nur neue Wohnungen entstehen, sondern auch die Lebensqualität in den Wohnquartieren gehoben werden, weil die Letzteren mit neuen, kleinteiligen Dienstleistungen und Funktionen angereichert wurden. Die relativ beschränkte Bebauungshöhe sollte an die im Krieg verlorene Altstadt erinnern. Die zu den 22. Arbeiterfestspielen (1988) eingeweihte Fußgängerzone erhielt eine bemerkenswerte künstlerische Ausstattung, was sie zu den interessantesten planerischen Zeugnissen der spätsozialistischen Zeit im Land Brandenburg macht.

>>> zum Archiv!