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Aktuelles

Frankfurt_Oder_vom_Uferrand_der_Haakwiesen_gesehen_100 ©http://www.stadtarchiv-ffo.de/bes_ang/histkal/2016/kal_2016.pdf,

Symposium: Stadt und Universität: Frankfurt (Oder) und die alte Viadrina, 22. Juli 2022

Veranstaltung in Gedenken an Prof. Dr. Dr. Ulrich Knefelkamp

Sommerschule Denkmalpflege: Apold Heritage Lab in Rumänien, 18.-22. Juli 2022

Die Kirchenburgen im rumänischen Siebenbürgen sind Zeugnisse deutscher Kulturgeschichte im Südosten Europas – sie kennenzulernen, geschichtliche Hintergründe und traditionelle Bautechniken zu erforschen sowie Zukunftsszenarien für ihre Nutzung zu entwickeln, sind Ziele der Sommerschule.

Das Organisationsteam bilden Studierende im berufsbegleitenden Masterstudiengang Schutz Europäischer Kulturgüter an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Mitglieder des rumänischen Vereins CasApold und Fachleute aus Rumänien.

Auf der Kirchenburg in Apold (Trappold) lernen und arbeiten die Teilnehmenden – Studierende der Denkmalpflege und Architektur aus Deutschland und Rumänien – inmitten des Jahrhunderte alten Kulturerbes.

Studienreisen in die Oder-Grenzregion ©Peggy Lohse

Internationale Konferenz | Konferencja międzynarodowa, 7.-8. Juli 2022

Marginalisiertes Kulturerbe und Perspektiven für regionale Kulturentwicklung – Schlösser, Gutshäuser und jüdische Friedhöfe im deutsch-polnischen Grenzland

Zmarginalizowane dziedzictwo kulturowe i perspektywy rozwoju kultury regionalnej: pałace, dwory i cmentarze żydowskie na pograniczu polsko-niemieckim

Gedächtniskirche 100 ©Von nl:User:GerardM - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons

Sommerschule 13.-19. Juni 2022
L´effet patrimoine. Les expériences de transmission entre ruptures et continuités

The Heritage Effect. Transmission experiments between ruptures and continuities

Appel à candidatures / Université d'été

hicsa.univ-paris1.fr
EA 4100, Histoire Culturelle et Sociale de l'Art

Bildschirmfoto 2022-04-13 um 17.28.26 ©The 6th ENCOUNTER Conference The Country House and Modernity Juli

6th ENCOUNTER Conference: The Country House and Modernity, Julita manor, Sweden, 2.-4. Juni 2022

The role of the manors and estates changed throughout Europe when states with strong feudal roots were transformed into modern welfare states, particularly in the last two hundred years. The period has been characterised by liberal legislation, land reforms, reduced incomes in agriculture, the retreat of the landowning elite, strong industrialization and urbanization, as well as major political upheavals. In Western Europe, marked by a democratic breakthrough, the mansions went from being the private powerhouse of the elite to beginning to be perceived as a common cultural heritage with high aesthetic values, which could be put in the service of popular education. In Eastern Europe’s totalitarian states, land reforms were instead carried out with the dissolution of the estates, which once and for all broke the old nobility’s position of power.

> Anmeldung bis 29. April! − Mehr Infos und Hinweise zur Registrierung hier!

Publikation zur Wanderausstellung_100 ©Narodowy Instytut Dziedzictwa

8. Expertentreffen „Schlösser- und Herrenhäuser in der deutsch-polnischen Grenzregion"

20. Mai 2022, Collegium Polonicum, Slubice

MosaikTagung_Mai2022 ©Fachtagung in Dresden

Fachtagung: Bewahren?! Mosaike und keramische Wandflächen in der Denkmalpflege, 18.-20. Mai 2022 in Dresden

Architekturbezogene Werke bildnerischer und dekorativer Gestal­ tung finden sich in der Zeit nach 1945 in zahllosen Objekten unter­ schiedlichster Techniken und Gattungen. Sie stehen in einer langen, komplexen und vielschichtigen kulturgeschichtlichen Tradition und besitzen zugleich ihren konkreten zeitgeschichtlichen Bezug. Sie kön­ nen rein ästhetische Zeugnisse sein, aber zugleich als Träger unter­ schiedlichster programmatischer Inhalte fungieren. Der Umgang mit ihnen ist ebenso multipel und variiert aus unterschiedlichsten Grün­ den zwischen Gleichgültigkeit und Wertschätzung. Viele Zeugnisse genießen mittlerweile Denkmalstatus und stellen ganz besondere Herausforderungen an die Eigentümer, Denkmalpfleger und Restau­ ratoren.

> Infos und Anmeldung hier − bis 22. April 2022

2022-05-09-Verleihung-Europaurkunden-by-Christin-Steffen-419 ©Ministerium der Finanzen und für Europa des Landes Brandenburg

„Wir brauchen mehr Geschichtsarbeit für den Frieden und für Europa“ – Magdalena Abraham-Diefenbach erhält Europaurkunde des Landes Brandenburg


Magdalena Abraham-Diefenbach hat am Europatag, dem 9. Mai 2022, eine Europaurkunde von Brandenburgs Europaministerin Katrin Lange entgegengenommen.
Logo_UniGothenburg_100 ©Logo (c) University of Gothenburg

Vortrag: The Legacy of German Jews in Western Poland: Jewish Cemeteries as Places Between “Jewish Space” and “Virtual Jewishness”, 5. Mai 2022


Vortrag von Dr. Magdalena Abraham-Diefenbach im Rahmen der Konferenz: "A Jewish Europe? Virtual and Real-Life Spaces in the 21st Century" in Göteborg, Schweden

Mehr Infos hier unter "A Jewish Europe?", May 2022 sowie hier

Cover_HTello_SchaedlingsbekaempfungInMuseen ©Böhlau Verlag, Köln

Neue Buchveröffentlichung: Helene Tello, "Schädlingsbekämpfung in Museen. Wirkstoffe und Methoden am Beispiel des Ethnologischen Museums Berlin 1887-1936"

Das vorliegende Buch rekonstruiert die Entstehung von konservatorischen Strategien in Museen des späten 19. und des frühen 20. Jahrhunderts. Insbesondere geht es hier um die Herausforderungen, welchen sich die Sammlungen kolonialer Artefakte im Zeitalter der Hygienebewegung stellen mussten. Die nationale und internationale Vernetzung von Museumsfachleuten verweist auf verschiedene Formen des Wissenstransfers u. a. aus der Entwicklung von Chemiewaffen am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Offensive Marketingmethoden seitens der chemischen Industrie erläutern die Entstehung massenhafter Kontamination, die heute als eines der größten Probleme musealer Sammlungen gilt.

Erschienen im März 2022 im Böhlau Verlag, Köln, ISBN 978-3-412-52460-9

Lausitz-Tagung_Mai_2022 ©DNK

Expertengespräche: Denkmalpflege im Braunkohlerevier Lausitz,  4.-5. Mai 2022

Der Kohleausstieg ist beschlossen: Große Regionen in Deutschland stehen vor der Herausforderung, einen Strukturwandel zu bewältigen - auch das Braunkohlerevier in der Lausitz. Wie verläuft der Transformationsprozess und welche Auswirkungen hat er auf die Industriekultur, die industriellen Kulturlandschaften, und auf die Menschen, die im Süden Brandenburgs und im Osten des Freistaates Sachsen eine neue Zukunft gestalten wollen?

> Anmeldung bis 25. April, mehr Informationen hier

Cover_DiePostindustrielleStadt ©Warschau im Verlag der Polnischen Akademie der Wissenschaften

Krzysztof Stefański, Paul Zalewski (Hg.), "Die postindustrielle Stadt und ihr Erbe im 21. Jahrhundert. Schutz-Erhaltung-Revitalisierung" – neueste Publikation

Der 13. Band der Schriftenreihe „Gemeinsames Kulturerbe – Wspólne dziedzictwo“ geht auf eine Tagung des Arbeitskreises der deutschen und polnischen Kunsthistoriker und Denkmalpfleger zurück, die 2017 in Ƚódź stattfand. Die 18, in fünf Kapiteln sortierten, Beiträge erfassen eine ganze Bandbreite der Beschäftigung mit postindustriellem Erbe von der Transformation der Montanreviere, Hafenanlagen und Kraftwerke bis hin zu soziokulturellen, künstlerischen und kuratorischen Aspekten historischer Industriekultur. Die betrachteten Projekte stammen nicht nur aus Deutschland und Polen, sondern auch aus Argentinien, Estland, Italien und der Schweiz.

Erschienen 2021 in Warschau, im Verlag der Polnischen Akademie der Wissenschaften, ISBN 978-83-66519-35-0

WebKarte ©Peggy Lohse

Online-Karte: Jüdische Friedhöfe in Westpolen

Die interaktive Online-Karte "Jüdische Friedhöfe in Westpolen" dient dazu, sich einen ersten Überblick über die Lage und den gegenwärtigen Zustand der jüdischen Begräbnisstätten in jener Region zu verschaffen, die vor 1945 zum historischen Brandenburg, seit Ende des Zweiten Weltkrieges zu Polen gehört. Sie verweist außerdem auf die detaillierten Einträge der jüdischen Friedhöfe in der Datenbank "Jüdische Friedhöfe in Polen auf den Gebieten der ehemaligen Provinz Brandenburg". Die Web-Karte entstand im Rahmen des Lehstuhl-Projektes "Juden im historischen Ostbrandenburg - eine Online-Dokumentation der jüdischen Friedhöfe".

mpc-1 ©Mare Pomerania Confinium

Interreg-Projekt: Orte des deutsch-polnischen Dialogs

Ende 2020 startete am Lehrstuhl für Denkmalkunde ein zweijähriges deutsch-polnisches Vernetzungsprojekt, das aus den Mitteln des Interregs 5a finanziert wird. Es hat die Vertiefung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den universitären und außeruniversitären Akteuren im Bereich historischer Bildung zum Ziel. Zusammen mit der Universität Stettin (Lead Partner) sowie dem Museum Schwedt und dem Pommerschen Landesmuseum in Greifswald werden wir zahlreiche Studienreisen, Workshops und Konferenzen durchführen.

friedhofe ©Juden im historischen Ostbrandenburg

BKM-Projekt: Dokumentation jüdischer Friedhöfe in Westpolen

Im November 2019 startete am Lehrstuhl für Denkmalkunde ein von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördertes Forschungsprojekt, das die jüdischen Friedhöfe der historischen Teilen Brandenburgs dokumentieren und online präsentieren möchte. Die zu untersuchenden Begräbnisplätze befinden sich allesamt in der Woiwodschaft Lebus und Westpommern in Polen.

kiv3_logo ©Kunst im Vorbeigehen

MIL-WohnBau-Projekt: Kunst im Vorbeigehen

Die Fußgängerzone im nördlichen Abschnitt der Großen Scharrnstraße ist ein einzigartiges Beispiel für eine aufwändige Stadtreparatur aus der Endzeit der DDR. Sie war die Krönung von sog. "Nachverdichtungsmaßnahmen", die in den 1980er Jahren in der ganzen Innenstadt durchgeführt wurden. Damit sollten nicht nur neue Wohnungen entstehen, sondern auch die Lebensqualität in den Wohnquartieren gehoben werden, weil die Letzteren mit neuen, kleinteiligen Dienstleistungen und Funktionen angereichert wurden. Die relativ beschränkte Bebauungshöhe sollte an die im Krieg verlorene Altstadt erinnern. Die zu den 22. Arbeiterfestspielen (1988) eingeweihte Fußgängerzone erhielt eine bemerkenswerte künstlerische Ausstattung, was sie zu den interessantesten planerischen Zeugnissen der spätsozialistischen Zeit im Land Brandenburg macht.

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