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Aktuelles

webkarte_screenshot ©Screenshot/OSM

Die interaktive Online-Karte "Jüdische Friedhöfe in Westpolen" dient dazu, sich einen ersten Überblick über die Lage und den gegenwärtigen Zustand der jüdischen Begräbnisstätten in jener Region zu verschaffen, die vor 1945 zum historischen Brandenburg, seit Ende des Zweiten Weltkrieges zu Polen gehört. Sie verweist außerdem auf die detaillierten Einträge der jüdischen Friedhöfe in der Datenbank "Jüdische Friedhöfe in Polen auf den Gebieten der ehemaligen Provinz Brandenburg".

Diese Web-Karte entstand im Rahmen des Lehstuhl-Projektes "Juden im historischen Ostbrandenburg - eine Online-Dokumentation der jüdischen Friedhöfe"

Midissage_UmKunstPlatteMachen ©Um Kunst eine Platte machen

Midissage-Diskussion zur Ausstellung "Um Kunst eine Platte machen"

Wann: 10.11.2021
Wo: Große Scharrnstrasse 17 A

Anlässlich der Midissage der Ausstellung "Um Kunst eine Platte machen" in Frankfurt (Oder) findet am 10. November 2021 eine Podiumsdiskussion zum Erhalt von Kunst im öffentlichen Raum statt. Teilnehmende sind: Susanne Orth (Institut für angewandte Geschichte), Harald K. Schulze (Künstler), Prof. Paul Zalewski (Lehrstuhl für Denkmalkunde der Viadrina), Thomas Drachenberg (Brandenburgischer Landeskonservator), Magdalena Scherer (Kulturbüro)

Außerdem stehen auf dem Programm: Meet & Greet und Nightwalk & Lightshow

640px-Kloster_St._Marienthal_Panorama_200 ©mons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44252201

Schlösser und Herrenhäuser des Historismus. Fachtagung zur Baugeschichte und Denkmalpflege

Wann: 13.-15.10.2021
Wo:     Kloster Marienthal bei Görlitz

Schlesien erfuhr ab Mitte des 19. Jahrhunderts einen Bauboom, insbesondere in der herrschaftlichen Profanarchitektur. In Niederschlesien und in der brandenburgischen Neumark wiederum machte die Landwirtschaft bedeutende Fortschritte, die den Grundherren ebenfalls zum ansehnlichen Wohlstand
verhalfen. Damit wuchs auch das Bedürfnis nach
gehobener und repräsentativer Wohnarchitektur.
Schlösser und Herrenhäuser wurden neu erbaut oder nach zeitgenössischem Empfinden verändert und erweitert. Die sich meist, aber inzwischen nicht nur, in der Hand des Adels befindenden Häuser entwickelten sich zu modernen Statussymbolen von unverwechselbarer architektonischer Schönheit

DehioKP2021_Logo_200 ©Deutsches Kulturforum

Georg Dehio-Kulturpreis: Preisverleihung am 07. Oktober 2021 in Berlin

Der Hauptpreis geht an die Kulturgemeinschaft Borussia in Allenstein/Olsztyn, mit dem Förderpreis wird das Institut für angewandte Geschichte in Frankfurt (Oder) ausgezeichnet.

Studienreise 24.-26.9.2021 Plakat_200 ©M A-D

Deutsch-polnische Studienreise zu den Herrenhäusern der einstigen Neumark (24. – 26. September 2021)


Die Professur für Denkmalkunde der Europa-Universität Viadrina lädt Fachkräfte der historisch-politischen Bildung, Multiplikator*innen, Studierende und alle Interessierten zu einer deutsch-polnischen Studienreise zu jenen Herrenhäusern der einstigen Neumark in der Woiwodschaft Lubuskie in Polen ein.
 

Im einem Dorf in der Woiwodschaft Lebus in den 2000er Jahren_MAD ©Magdalena Abraham-Diefenbach

Deutsch-polnischer Workshop: Zur Geschichte von Transformationen. Kulturerbe der Grenzregion an der mittleren Oder im Zeitalter der Moderne.

Im Rahmen des deutsch-polnischen Projektes „Mare, Pomerania, Confinium“ lädt die Europa-Universität Viadrina Vertreter*innen der Bildungs- und Forschungsinstitutionen, Museen, Archive, Bibliotheken sowie freie Historiker*innen und Kulturerbeaktivist*innen der nördlichen Interreg-Region zu einem Vernetzungsworkshop am 14. September im Collegium Polonicum in Słubice ein.

Die vielfältigen Transformationen unserer natürlichen und kulturellen Umwelt bilden einen klaren Rahmen für unsere Gegenwart und Zukunft. Angesichts der rasenden Veränderungen der Gegenwart lohnt es sich, vergleichbare Prozesse in der Vergangenheit zu reflektieren. Dazu kann die Grenzregion ganz besondere Erfahrungspotentiale beisteuern.

Verbindliche Anmeldung bis zum: 5. September 2021. 

Informationen & Programm | informacja & program po polsku

Schloss_Boitzenburg_Vorderseite_hoch ©Dallu/WikiCommons

Deutsch-polnische Studienreise: Residenzorte im nordöstlichen Brandenburg (28. – 29. August 2021)

Im heutigen Brandenburg begegnet man etwa eintausend Schlössern und Gutshäusern. Einerseits spiegeln sie als heterogene Gruppe unterschiedliche Stufen und Szenarien des gesellschaftlichen und kulturellen Wandels wider. Andererseits bilden sie in ihren individuellen Raumkontexten – einschließlich Park-, Landschafts- und Dorfanlagen – wichtige Kristallisationspunkte der inszenierten und gebauten Repräsentation. 

Die Professur für Denkmalkunde der Europa-Universität Viadrina hat für das letzte August-Wochenende 2021 Fachkräfte der historisch-politischen Bildung, Multiplikator*innen, Studierende und alle Interessierten zu einer deutsch-polnischen Studienreise zu jenen Herrenhäusern im nördlichen und nordöstlichen Streifen der Grenzregion eingeladen. 

Poulot portrait Nîmes ©poulot

Französischer Gastprofessor im Wintersemester 2021/2022

Im Rahmen des Programms "Pensées Françaises Contemporaines" begrüßen wir ab dem Wintersemester 2021/2022 Prof. Dr. Dominique Poulot, Gastprofessor von der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne.

Prof. Poulot ist Inhaber des Lehrstuhls Histoire de l'art et archéologie. Als Kunsthistoriker ist er vor allem bekannt für seine Studien zur Geschichte von Museumsinstitutionen in Frankreich und in Europa. Die Professur für Denkmalkunde ist im Rahmen des oben genannten Programms als die kooperierende Partnerinstitution ernannt. Deshalb werden Prof. Dominique Poulot und Prof. Paul Zalewski einige Lehrveranstaltungen für Studierende der konsekutiven Masterstudiengänge der Kulturwissenschaftlichen Fakultät sowie für den Masterstudiengang Schutz Europäischer Kulturgüter in den kommenden zwei Semestern gemeinsam anbieten: “Theories and Themes of the Contemporary Heritages Studies” sowie das “Research Colloquium in Heritages Studies”. Da die Anzahl der Seminarteilnehmer in beiden Fällen begrenzt sein wird, werden die beiden Angebote bereits jetzt kommuniziert.

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Interreg-Projekt: Orte des deutsch-polnischen Dialogs

Ende 2020 startete am Lehrstuhl für Denkmalkunde ein zweijähriges deutsch-polnisches Vernetzungsprojekt, das aus den Mitteln des Interregs 5a finanziert wird. Es hat die Vertiefung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den universitären und außeruniversitären Akteuren im Bereich historischer Bildung zum Ziel. Zusammen mit der Universität Stettin (Lead Partner) sowie dem Museum Schwedt und dem Pommerschen Landesmuseum in Greifswald werden wir zahlreiche Studienreisen, Workshops und Konferenzen durchführen. Mehr
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BKM-Projekt: Dokumentation jüdischer Friedhöfe in Westpolen

Im November 2019 startete am Lehrstuhl für Denkmalkunde ein von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördertes Forschungsprojekt, das die jüdischen Friedhöfe der historischen Teilen Brandenburgs dokumentieren und online präsentieren möchte. Die zu untersuchenden Begräbnisplätze befinden sich allesamt in der Woiwodschaft Lebus und Westpommern in Polen. Mehr

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MIL-WohnBau-Projekt: Kunst im Vorbeigehen


Die Fußgängerzone im nördlichen Abschnitt der Großen Scharrnstraße ist ein einzigartiges Beispiel für eine aufwändige Stadtreparatur aus der Endzeit der DDR. Sie war die Krönung von sog. "Nachverdichtungsmaßnahmen", die in den 1980er Jahren in der ganzen Innenstadt durchgeführt wurden. Damit sollten nicht nur neue Wohnungen entstehen, sondern auch die Lebensqualität in den Wohnquartieren gehoben werden, weil die Letzteren mit neuen, kleinteiligen Dienstleistungen und Funktionen angereichert wurden. Die relativ beschränkte Bebauungshöhe sollte an die im Krieg verlorene Altstadt erinnern. Die zu den 22. Arbeiterfestspielen (1988) eingeweihte Fußgängerzone erhielt eine bemerkenswerte künstlerische Ausstattung, was sie zu den interessantesten planerischen Zeugnissen der spätsozialistischen Zeit im Land Brandenburg macht. Mehr