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Frau Clara Frysztacka

Frysztacka_Clara_MG_6084 ©Heide Fest

Clara Frysztacka


Kulturwissenschaftliche Fakultät (Kuwi)
Akademische Mitarbeiterin
Akademische Mitarbeiterin im Projekt "Ambivalenzen der Europäisierung"
Logenstraße 11
15230 Frankfurt (Oder)
🏠 LH 213
☏ +49 335 5534 ✆ 2557
✉ frysztacka@europa-uni.de

Web: Professur für Europäische Zeitgeschichte
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Forschungsschwerpunkte

  • Zeit-Geschichte und Theorien der Moderne
  • Post-colonial studies und deren Anwendbarkeit für die (ost)europäischen imperiale Geschichte des 19. Jahrhunderts
  • Theorien der Geschichtswissenschaft
  • Polnische Kulturgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert
  • Geschichte von Europabildern, Europakonzepten und Europäisierung im 19. und 20. Jahrhundert
  • Polnisch-deutsche und polnisch-ukrainische Beziehungs- und Vertreibungsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert
  • Europäische Mediengeschichte

Publikationen:

Monographien:

Zeit-Schriften. Die (historische) Zeit, die (semiperiphere) Moderne und die (Massen)Presse im geteilten Polen 1880-1914, Berlin: De Gruyter Oldenbourg, geplant für das Jahr 2019.

Herausgeberschaften und Sammelbandbeiträge:

(herausgegeben zusammen mit Timm Beichelt, Claudia Weber und Susann Worschech:) Die Ambivalenzen der Europäisierung, Stuttgart, Franz Steiner Verlag, i.E. (2019). Darin (zusammen mit Ders.): Die Ambivalenzen der Europäisierung. Eine theoretische Einleitung.

„Colonized but not quite". Die Auseinandersetzung mit deutschen Kolonialdiskursen und die Entwicklung eigener kolonialer Phantasien in der polnischsprachigen Presse um 1900. In: Barelkowski, Matthias/Kraft, Claudia/Röskau-Rydel, Isabel (Hg.): Zwischen Geschlecht und Nation. Interdependenzen und Interaktionen in der multiethnischen Gesellschaft Polens im 19. und 20. Jahrhundert, Osnabück: Fibre, 2016, S. 79-100. (Rezension: Robert Nelson, Slavic Review 77 (2018) 1, S. 226-227.)

Zeitschriftenaufsätze:

(zusammen mit Klaus Herborn, Martina Palli und Tobias Scheidt:) „Kolumbus transnational: Verflochtene Geschichtskulturen und europäische Medienlandschaften im Kontext des 400. Jubiläums der Entdeckung Amerikas 1892.“ In: Journal of Modern European History 15 (2017) 3, S. 419-447.

„Eine Vergangenheit, vielfältige Erzählungen? Brüche und Kontinuitäten in der polnischen Geschichtsdeutung nach 1989 am Beispiel der Geschichtsschreibung über die Akcja Wisła“ in: Historie. Jahrbuch des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Folge 6 (2012-2013), S. 287-303.

Tagungsberichte:

(zusammen mit Judith Vöcker): Die Ambivalenz Europas – Der Balkan in der Geschichte der Europäisierung. Weimar 28.-30. September 2017, In: Südosteuropa Mitteilungen, 58 (2018) 1, S. 120-125.

(zusammen mit Susann Worschech:) Tagungsbericht: "Ambivalenzen der Europäisierung", Tagung der Forschungsgruppe „Ambivalenzen der Europäisierung“, Europa-Universität Viadrina, 16.06.2016-17.06.2016, in: H-Soz-u-Kult, Tagungsberichte, 09.11.2016, URL: http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6797

(zusammen mit Klaus Herborn, Martina Palli und Tobias Scheidt:) „Tagungsbericht: Transnationale Praktiken der Konstruktion Europas“, Tagung des interdisziplinären Forschungsnetzwerkes "Europaforschung" der Philosophischen Fakultät, Universität Siegen, 30.10.2014 - 31.10.2014, in: H-Soz-u-Kult, Tagungsberichte, 13.02.2015, URL: http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5831


Lebenslauf / Vita:

Historikerin, Studium der Geschichte, der osteuropäischen Geschichte und der Politikwissenschaft in Mailand (Universitá Statale die Milano) und Berlin (Freie Universität) 2005 bis 2011; 2012-2017 Promotion zur Konstruktion der historischen Zeit in der Moderne am Beispiel der polnischsprachigen (Massen)Presse am Ende des ‚langen‘ 19 Jahrhunderts bei Prof. Dr. Claudia Kraft (Eingereichter Titel: Zeit-Schriften. Die Konstruktion der historischen Zeit in der Moderne am Beispiel der polnischsprachigen Wochenpresse ‚ für viele ‘ am Ende des langen 19. Jahrhundert) und 2012-2015 Gerda-Henkel Stipendiatin für das Forschungsprojekt „Geschichte für alle in europäischen Zeitschriften des 19. Jahrhunderts“ an der Universität Siegen. 2013 und 2014 Stipendiatin des Deutschen Historischen Instituts Warschau. Seit Januar 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Ambivalenzen der Europäisierung“ sowie am Lehrstuhl Europäische Zeitgeschichte der Europa-Universität Viadrina. Februar 2018 erfolgreicher Abschluss der Promotion (summa cum laude).

-> Vollständiger Lebenslauf

Stipendien und Auszeichnungen

Okt. – Nov. 2013 und Nov – Dez 2014: Stipendiatin des Deutschen Historischen Instituts in Warschau für Recherchen im Rahmen der Doktorarbeit

Dez. 2012: Auszeichnung in der Kategorie Abschlussarbeiten des "Wissenschaftlichen Förderpreises des Botschafters der Republik Polen"

April 2012 – Juli 2015: Promotionsstipendiatin der Gerda Henkel Stiftung, im Rahmen der Gesamtprojektfinanzierung

Okt. 2006 – Juli 2007: Erasmus-Stipendiatin an der FU in Berlin

Mitgliedschaften

Institut für Europa-Studien der Viadrina (IFES)

 


Lehrveranstaltungen:

  • WiSe 2018/19: Europa imperial, Europa kolonial: Europa (trans-)national?; Einführungsseminar MA.
  • WiSe 2018/19: Westeuropa in den 'langen' 70er Jahren: Umbruch, (Anti-)Terrorpolitik und die Verwandlung des Staates; Seminar BA.
  • SoSe 2018: Die (Kultur)Geschichte der Zeit. Zeitmessung, Zeitbewusstsein und Zeitkonzepte der Europäischen Moderne; Seminar MA.
  • SoSe 2017: (zusammen mit Prof. Dr. Timm Beichelt und Prof. Dr. Claudia Weber im Rahmen des Viadrina Sommer School Program) „The Ambivalences of Europeanization“; Blockseminar BA in englischer Sprache
  • SoSe 2014: (zusammen mit Anna Delius M.A.; Universität Siegen) Memory studies, post-colonial studies und transnationale Geschichte – wie Geschichtswissenschaft jenseits des Nationalstaats gemacht wird; Blockseminar BA.