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Kathrin Stopp

Seit Juli 2018 bin ich als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Digitales Archiv jüdischer Autorinnen und Autoren in Berlin 1933-1945“ (DAjAB) tätig, in dem ich bereits in der ersten Förderphase als WHK gearbeitet habe.
Mein Forschungsinteresse gilt der deutsch-jüdischen Literatur- und Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere der Zeit zwischen 1933 und 1945. In meinem Dissertationsprojekt zum Thema „Geschlechterdiskurse im jüdischen Kulturkreis im nationalsozialistischen Deutschland“ untersuche ich, wie Geschlechterverhältnisse während dieser Zeit im öffentlichen Leben sowie im privaten Bereich der Familie unter den Bedingungen von Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Minderheit (neu) verhandelt wurden und welche Rolle dabei eine jüdische Selbstpositionierung spielte. Inhaltlich ergänzt sich das Dissertationsprojekt gut mit meiner Arbeit im DAjAB.