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Lehre WS 08/09

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Jungbluth, Konstanze/ Solarte, Carolina

Espacio lingüístico del Español americano: Propuestas y críticas a las divisiones dialectales

3/6/9 ECTS

MA, Linguistik/ Sprache-Kultur-Identität; MASS: Wahlmodul „Sprache und Gesellschaft“; MES
- gilt auch als Fachsprachenzertifikatskurs Spanisch (4-stündig), daher 9 (+9) ECTS-Punkte!

Dienstag 14-16 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 14.10.08, Ort: AM 105

 

El espacio geográfico en el que se desarrolla la lengua española en el mundo es bastante amplio y por lo tanto cada variedad de la lengua cuenta con particularidades y aspectos únicos. Los ha constituido gracias a las influencias tanto externas como internas con las que se ha enfrentado en las diferentes etapas de su desarollo. Estas particularidades han sido durante muchos años objeto de estudio y de analisis de muchos lingüístas. La finalidad de nuestro seminario consiste en dar a conocer la arquitectura variacional de la lengua española en Europa y en América con base en las diferentes propuestas para la división de las areas dialectales del español en América (por ejemplo: Ureña 1921, Rosenblat 1962, Alba 1992). Se intentarán unificar los conceptos y desarollar así una perspectiva propia. Teniendo en cuenta el analisis de las variedades bajo los criterios de la fonética, la morfología y la sintáxis se conocerán las similitudes y diferencias que la lengua española ofrece. De esta manera se profundizarán entonces los conocimientos no solo de la lingüística sino también del español. Se ofrecerán además horas extras para trabajar los aspectos del lenguaje especializado en español, como por ejemplo el ensayo, la monografía, la comunicación científica y el handout. Participando regular y activamente se podrán obtener dos “Scheine” con el mismo curso: “Leistungsschein MA” y “Fachsprachenzertifikatsschein Spanisch”.

 

Literatur: Alba, Orlando (1992), Zonificación dialectal del español de América, (En: Historia y presente del Español de América  63 – 68); Moreno Fernández, Francisco (1993), La división dialectal del español de América, (Universidad de Alcalá de Henares); Noll, Volker (2001), Das amerikanische Spanisch. Ein regionaler und historischerÜberblick, Tübingen, (Niemeyer); Rosenblat, Angel (1962), El castellano de España y el castellano de América: unidad y diferenciación, Caracas, (Instituto de filología Andres Bello); Saralegui, Carmen (2004), El español americano: teoría y textos, Pamplona, (Eunsa ediciones Universidad de Navarra).

Leistungsnachweis: Participar regular y activamente, presentación en clase y trabajo escrito sobre un tema a eligir.

Sprache: Spanisch / Español


Solarte, Carolina

Fachsprachenzertifikat

 

Dienstag 16-18, Veranstaltungsbeginn: 14.10.08, Ort: AM 105

gilt nur im Verbindung mit dem Seminar Espacio lingüístico del Español americano: lenguaje especializado von Prof. Jungbluth/Carolina Solarte als Fachsprachezertifikatskurs Spanisch (4-stündig), daher 9 (+9) ECTS-Punkte!

 

En este seminario se ofrecerán horas extras para trabajar los aspectos del lenguaje especializado en español bajo el contexto del seminario “Espacio lingüístico del español americano”. Se trabajarán conceptos como el ensayo, la monografía, la comunicación científica y el handout. Leistungsnachweis: Participando regular y activamente el curso podrá ser reconocido como “Zertifikatskurs-Spanisch”.

 

Sprache: Spanisch / Español


Jungbluth, Konstanze

Reden Frauen anders?

 

3/6/9 ECTS

MA, Linguistik/ Sprache-Kultur-Identität, MASS: Wahlmodul „Sprache und Gesellschaft“MICS: Wahlpflichtmodul "Transdisciplinary Gender Studies", MES

Dienstag 16-18 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 14.10.08, Ort: AM 202

 

Reden Frauen anders, wenn sie mit anderen Frauen sprechen? Reden sie anders, wenn sie in gemischtgeschlechtlichen Gruppen Redebeiträge formulieren? Reden sie anders, wenn sie öffentlich auftreten, beispielsweise wenn sie sich für politische Ämter bewerben? Wer bestimmt die Norm, gegenüber der die Andersartigkeit bestimmt wird? Ausgehend von einer konstruktivistischen Auffassung von Geschlecht, das in interaktiven, insbesondere sprachlichen Handlungen erst erzeugt wird, soll in diesem Seminar auch die Frage nach sprach- oder kulturraumspezifischen Formen weiblichen Sprechens gestellt werden. Sprachvergleichend angelegte Forschungsprojekte sind besonders willkommen.
Das Seminar richtet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die über ausbaufähige Kenntnisse im Bereich der Sprachwissenschaft und/oder der Genderforschung verfügen. Ausgehend von ihren Interessen werden einerseits theoretische Ansätze behandelt, andererseits die Anwendbarkeit und Veränderbarkeit dieser Perspektiven an konkretem empirischem Material erprobt, das in Form von Texten oder aber von Transkriptionen vorliegt bzw. selbst erhoben wird (Tonaufnahmen und ihre Transkription). Das Seminar ist geeignet, Vorstudien für geplante Masterarbeiten in diesem Fokus durchzuführen.  Die Bereitschaft, neben deutscher auch englischsprachige Literatur zu lesen, setze ich voraus.Es können schriftliche Seminararbeiten in deutscher, englischer, spanischer und französischer Sprache abgegeben werden.

 

Literatur: Speer, Susan A. (2005), Gender Talk: Feminism, Discourse and Conversation; New York (ROUTLEDGE CHAPMAN & HALL).


Jungbluth, Konstanze

Sprache im Kontext: Daten sammeln, repräsentieren und interpretieren

 

8 ECTS

BA, Vertiefung Linguistik/Kulturwissenschaften

Mittwoch 9-11 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 15.10.08, Ort: AM 233

 

Wie ist es zu erklären, dass wir uns wechselseitig verstehen, obwohl alle Sprecher weniger sagen, als sie meinen und die Hörer mehr verstehen, als gesagt wurde? Ausgehend von Karl Bühlers (1934) Unterscheidung des sympraktischen, symphysischen und synsemantischen Kontexts werden wir die Theorie der Umfelder (Coseriu 1958) kennen lernen und in der Anwendung auf selbst erhobene Daten gesprochener Sprache weiter entfalten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden ermutigt, eigenständige Fragestellungen zum Wechselspiel zwischen Sprache und Kontext zu entwickeln, Ton- oder Videoaufnahmen zu machen und die gewonnenen, empirischen Daten im MASS-LAB zu transkribieren. Es können Sprachdaten sowohl zu der eigenen Erstsprache (Muttersprache) und ihren Varietäten (z.B. Dialekten, Jugendsprache, Genderlekt), als auch zu Zweit- und Fremdsprachen erhoben werden. Bei Interesse können die Seminararbeiten schließlich in eine BA-Arbeit münden.

 

Weiterführende Literaturhinweise:
Texte und Vorlagen finden sich im Lernportal http://viadrina.euv-frankfurt-o.de/~sw1www/lernportal


Rosenberg, Peter

Filmsynchronisation und Übersetzungsprobleme

 

8 ECTS

Seminar: BA, Kulturwissenschaften-Vertiefung / Linguistik-Vertiefung MES, 5. Fach für WiWis

Montag 11-13 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 13.10.2008, Ort: AM 103

 

In einem Film mit Robin Williams spricht der Protagonist von einem „Inder“ – nicht dem „mit den Federn“, sondern dem „mit dem Punkt auf der Stirn“. Das Wortspiel, das in der englischen Originalversion mit dem doppeldeutigen „Indian“ möglich ist, gerät im Deutschen zur gedankenlosen mechanischen Übertragung. Was kann man übersetzen? Wieweit lässt sich bruchlos aus einer Sprache in eine andere Sprache übertragen? Roman Jakobson meint: Die wichtigen Unterschiede zwischen Sprachen liegen nicht darin, was man in der einen oder anderen Sprache „kann“, sondern was man in ihnen „muss“. An den unterschiedlichen sprachlichen Strukturen scheitern bereits viele misslungene Filmsynchronisationen. Das Problem geht indes weiter: Lässt sich die Kultur „jenseits der Wörter“ übersetzen? Was muss Filmsynchronisation leisten? Neben der Lippensynchronität stellen sich Probleme der sprachlichen und ästhetischen Äquivalenz, der Abwägung zwischen Zielsprachentreue und Ausgangssprachentreue, der sprachstilistischen Kennzeichnung soziokultureller „Lebenswelten“, der Symbolik von Dialekten und Substandards, der Behandlung von Code Switching und „fremdsprachlichen“ Akzenten. Diese und weitere Fragestellungen werden – nach einer theoretischen Grundlegung – anhand filmischer Fallstudien aus verschiedenen Sprachen bearbeitet.

 

Literatur: Ein Reader und eine umfangreiche Literaturliste werden zu Semesterbeginn bereitgestellt. Alle Informationen zur Veranstaltung können über die Website des Lehrstuhls bezogen werden: http://www.kuwi.euv-frankfurt-o.de/~sw1www/

Teilnahmevoraussetzungen: Eine vorangehende Beschäftigung mit Fragen der Übersetzungstheorie ist erwünscht. Vorausgesetzt werden fortgeschrittene Sprachkenntnisse in den für die Fallstudie relevanten Sprachen. Die Veranstaltung ist auch für Studierende des Studiengangs Master of European Studies und der Nachbarfakultäten geeignet.Aus Kapazitätsgründen können nur maximal 60 Teilnehmer zugelassen werden. Bitte am Lehrstuhl (Tür des Sekretariats AM 136) ab 01.10 - 9:00 Uhr eintragen. Mailanmeldungen können nur von Studierenden im Auslandssemester angenommen werden. Die Nachrückerliste besetzt nur frei werdende Plätze (was ziemlich unwahrscheinlich ist).Hinweise zur Veranstaltung: Das Seminar kann bei entsprechender Schwerpunktsetzung der Hausarbeit als Vertiefungsseminar im Modul 1 (Kulturwissenschaften) oder im Modul 2/3 (Sprachwissenschaft) angerechnet werden.

Leistungsnachweis: Ein Seminarschein wird durch Anfertigung einer Fallstudie oder durch die theoretische Erörterung einer übersetzungswissenschaftlichen Fragestellung (Referat mit Schriftfassung oder Hausarbeit) erworben.Durch fremdsprachliche Fallstudienprojekte und durch die Teilnahme an Exkursionen (Filmsynchronisationsstudio) können zusätzliche ECTS-Credits im Praxismodul erworben werden.


Rosenberg, Peter / Weydt, Harald / Ehlers, Klaas-Hinrich

Forschungskolloquium „Migration und Minderheiten“
Programm 23./24.01.09

3/6/8/9ECTS

Kolloquium: BA Kulturwissenschaften-Vertiefung / Linguistik-VertiefungMA: Sprache-Kultur-Identität / Linguistik // MASS: Forschungsmodul, MES, 5. Fach für WiWis

Blockseminar: 14./15.11.08 und 23./24.01.09 (Fr. 11-19 Uhr, Sa 9-14 Uhr), Ort: AM 03

 

Das Colloquium widmet sich dem Thema "Migration und Minderheiten" aus soziolinguistischer und sozialwissenschaftlicher Sicht. Europäische und außereuropäische Migranten- und Minderheitengruppen in Geschichte und Gegenwart sind Gegenstand des Colloquiums, insbesondere Sprachkontakt und sprachliche Integration von Minderheiten- und Migrantengruppen in Europa. Das Seminar versteht sich als Forschungscolloquium und behandelt vorzugsweise Work in Progress: In Blockseminaren werden u.a. Vorträge aus entstehenden oder fertiggestellten Forschungsarbeiten (Master-, Diplom-, Bachelor- und Doktorarbeiten) sowie Gastvorträge auswärtiger Wissenschaftler angeboten.

 

Literatur: Literatur wird zu den jeweiligen Themen bekanntgegeben.

Teilnahmevoraussetzungen: Es handelt sich um ein Forschungscolloquium. Vorkenntnisse über Migrationsforschung, Minderheiten- und Sprachkontaktforschung sind erforderlich. Das Forschungscolloquium steht insbesondere den Master-Studierenden im Studiengang MA „Soziokulturelle StudienHinweise zur Veranstaltung: Informationen zum Programm ca. 1 Woche vor dem jeweiligen Block unter: http://www.kuwi.euv-frankfurt-o.de/de/lehrstuhl/sw/sw1/index.htmlHinweise zum Blockseminar: 2 Blockveranstaltungen, 14./15.11.08 und 23./24.01.09

Leistungsnachweis: Variable Formen der Leistungserbringung (3, 6 oder 9 Credits). 9 Credits: Referat/Projektarbeit. Gegenstand sind europäische und außereuropäische Migration und Minderheiten in Geschichte und Gegenwart.


Rosenberg, Peter

Soziale Ungleichheit und Migration

 

3/6/9 ECTS

Seminar: MA: Sprache-Kultur-Identität / Linguistik // MASS: Zentralmodul (Pflichtveranstaltung)

Mittwoch 11-13 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 15.10.2008, Ort: AM 104

 

Das Seminar als Pflichtveranstaltung im Zentralmodul Kultur und Gesellschaft: Theoretische Grundlagen des Masterstudiengangs Soziokulturelle Studien thematisiert das Wechselverhältnis von Struktur und Kultur moderner Gesellschaften unter dem Gesichtspunkt sozialer Ungleichheit. Behandelt wird die Frage nach der Integration sowie den Bedingungen der Stabilität bzw. Instabilität moderner Gesellschaften und ihrer politischen Ordnungen. Migration, Mehrsprachigkeit und Multikulturalität stellen hierin wichtige Einflussgrößen dar, die moderne Gesellschaften strukturell, institutionell und soziokulturell prägen. Die Vermittlung sozialwissenschaftlicher und soziolinguistischer theoretischer Grundlagen im Zentralmodul stellt die Basis der fachwissenschaftlichen Profilierung in den Wahlmodulen dar und fundiert die empirische Forschungstätigkeit der Studierenden im Forschungsmodul.

 

Literatur: Eine umfangreiche Literaturliste wird zu Semesterbeginn bereitgestellt.

Teilnahmevoraussetzungen: Es handelt sich um die Pflichtveranstaltung im Zentralmodul des MASS und steht daher insbesondere den Master-Studierenden im Masterstudiengang Soziokulturelle Studien offen. Sozialwissenschaftliche und/oder soziolinguistische Vorkenntnisse im thematischen Zusammenhang der sozialen Ungleichheit, der Migration und Mehrsprachigkeit sind Voraussetzung der Teilnahme.Hinweise zur Veranstaltung: Informationen zur Veranstaltung können über die Website des Lehrstuhls bezogen werden: http://www.kuwi.euv-frankfurt-o.de/de/lehrstuhl/sw/sw1/index.html

Leistungsnachweis: Variable Formen der Leistungserbringung (3, 6 oder 9 Credits). 9 Credits: Referat/Seminararbeit.


Ehlers, Klaas-Hinrich

Der Brief: Zur Textlinguistik, Medien- und Kulturgeschichte einer Kommunikationsform

 

3/6/9 ECTS

MA, Linguistik, Sprache - Kultur – Identität; MASS Wahlmodul: Sprache und Gesellschaft

Donnerstag 18:00-19:30 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 16.10.08; Ort: AM 105

 

Was ist ein Brief, welche materiellen, sprachlichen, strukturellen und funktionalen Kennzeichen machen ein Schriftstück zu einem Brief? Die Antworten auf die zentralen Fragen unseres Masterseminars sind zu verschiedenen Zeiten zum Teil sehr unterschiedlich ausgefallen. Im Seminar wird daher nicht nur die Textlinguistik des Gegenwartsbriefes betrachtet, sondern es soll auch die Geschichte der privaten schriftlichen Kommunikation in den Blick genommen und in ihren medien-, sozial- und kulturgeschichtlichen Kontext gestellt werden. Die gemeinsame Lektüre und Diskussion von alten und neuen Texten der Brieftheorie wird den SeminarteilnehmerInnen die Grundlage geben, in eigenständigen Studien die  Geschichte und Gegenwart der Briefkommunikation unter verschiedenen Gesichtspunkten zu untersuchen.

 

Literatur: Ein Reader mit der Textgrundlage für die Seminardiskussion und eine Auswahlbibliographie zum Brief werden zusammengestellt. Die SeminarteilnehmerInnen bekommen außerdem die Gelegenheit, mit der privaten Briefsteller-Sammlung des Dozenten zu arbeiten.

 

Hinweise zur Veranstaltung: Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen beschränkt. Eine Liste zur Anmeldung liegt in der ersten Vorlesungswoche im Sekretariat von Frau Franke (Audimax Raum 136) aus. Das Seminar steht nach Maßgabe freier Plätze gern auch Studierenden aus dem BA-Studiengang offen. Es ist geplant, im Rahmen des Seminars eine Exkursion zum Museum für Kommunikation nach Berlin zu unternehmen.

Leistungsnachweise: Referate mit schriftlicher Ausarbeitung, Themenvergabe in der ersten Sitzung.

Sprache(n): Der Reader enthält fast ausschließlich deutsche, wenige englische Fachtexte; ein Teil der Beispieltexte ist in Frakturschrift gesetzt. Hausarbeiten können auch auf Englisch oder Spanisch abgefasst werden.


Rothe, Matthias, Matthiessen, Sönke

Theorien vom Sprachursprung

 

8 ECTS

BA-Linguistik/Sozialwissenschaften - Vertiefung

Donnerstag 16-18 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 16.10.08, Ort: GD 06

 

Dieser Kurs widmet sich den Arten und Weisen, wie die Frage nach dem Sprachursprung zu verschiedenen Zeiten gestellt und beantwortet wurde, ein im Kern diskursanalytisches Unternehmen, das zugleich darauf abzielt, historische Denkfiguren freizulegen, die (nicht nur) die Überlegungen zur Sprache leiten, ohne selbst dabei thematisch zu werden. Wir beginnen mit Rousseaus und Herders Abhandlungen zum Ursprung der Sprache(n) und enden mit zeitgenössischen Theorien (etwa aus der Chomsky-Schule).

 

Literatur: wird als Reader bereitgestellt (ab 01.10. 2008 im Kopierfritzen)

Teilnahmevoraussetzungen: Neben deutschsprachigen werden für die Blockphase – je nach Verfügbarkeit – auch anderssprachige Texte bereitgestellt (in Frage kommen hierbei Schriften in englischer, französischer und/oder spanischer Sprache). Die TeilnehmerInnen sollten deshalb über Lesekenntnisse in mindestens einer dieser Sprachen verfügen.

Hinweise zum Blockseminar: Das Seminar endet mit einer obligatorischen Blockphase am 12.12. und 13.12. 2008

Leistungsnachweis: Essays, Arbeitsgruppe und Referat in der Blockphase


Jańczak, Barbara

Migranten in Deutschland – Sprach- und Integrationsproblematik

 

8 ECTS

BA, Einführung: Linguistik

Donnerstag 11-13 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 16.10.08, Ort: AM 104

 

Innerhalb der letzten 50 Jahre kamen ca. 30 Millionen Zuwanderer nach Deutschland. Gründe für solche riesigen Migrationsbewegungen waren die Verschiebung der staatlichen Grenzen nach dem Zweiten Weltkrieg, geopolitische Änderungen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und Globalisierungsprozesse. Ende 2006 leben in Deutschland über 6.751.000 Ausländer. Die Zahlen zur Berufsausbildung (40% ohne Berufsabschluss im Jahre 2005) und Arbeitslosigkeit (19,3% der Ausländer in Februar 2008) zeigen eindeutig, dass Deutschland vor einer großen Herausforderung der sprachlichen und sozialen Integration der Zuwanderer steht. In Rahmen der Veranstaltung wird die Migrationsproblematik aus Sicht der Migrationsforschung, der interkulturellen Soziologie und der Sprachwissenschaft behandelt. Im Seminar werden anhand von ausgewählten Texten Theorien zur Migration, Integration und interkulturellen Kommunikation dargestellt. Darüber hinaus werden die häufigsten Probleme, mit denen sich viele Migranten auseinandersetzen (Kommunikations-schwierigkeiten im Alltag, Sprachförderung, Aufenthalts- und Arbeitsproblematik, soziale Integration u.a.), analysiert.

 

Literatur: Ein Reader wird zum Semesterbeginn bereitgestellt. Einführend: K-U. Beger (2000); Migration und Integration. eine Einführung in das Wanderungsgeschehen und die Integration der Zugewanderten in Deutschland. Opladen: Leske + Budrich.

Teilnahmevoraussetzungen: Aktive Mitarbeit im Seminar und Lektüre der Texte werden vorausgesetzt. Frühere Teilnahme an Veranstaltungen zur Migration ist wünschenswert, jedoch nicht obligatorisch. Die Teilnehmerzahl wird max. auf 50 Personen begrenzt, deswegen bitte ich um Voranmeldung an bjanczak@euv-ffo.de ab dem 15. September 2008.

Leistungsnachweis: Ein Seminarschein kann durch Referat und Anfertigung einer Hausarbeit erworben werden.


Kartosia, Alexander

Sprachen und Kulturen des Kaukasus

 

3/6/8/9 ECTS

BA-Linguistik/Kulturwissenschaften-Vertiefung, MA, Linguistik/Sprache-Kultur-IdentitätMASS: Wahlmodul Sprache und Gesellschaft MES

Donnerstag 14-16 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 16.10.08, Ort: AM 105

 

Bereits die Araber im 8. Jh. bezeichneten den Kaukasus als „Berg der Sprachen“. Der kaukasische Raum zwischen dem Schwarzen Meer im Westen, dem Kaspischen Meer im Osten, dem Asowschen Meer/Russland im Norden und der Türkei/Iran im Süden bietet eine schillernde Vielfalt von Sprachen und Religionen. Dass noch vor fünfzehn Jahren die südkaukasischen Staaten Armenien, Aserbaidschan und Georgien sowie die nordkaukasischen Republiken der Russischen Föderation (Tschetschenien, Dagestan ...) gemeinsam zur Sowjetunion gehörten, erschwert das Verständnis der andauernden Konflikte in der Region, wenn die tiefgreifenden Unterschiede hinsichtlich kultureller Tradition und die sich daraus ergebenden unterschiedlichen Zukunftsorientierungen der Länder unbelichtet bleiben.

Leistungsnachweis: Hausarbeit

 


Nogue, Neus (Universitat de Barcelona / EUV-Gastdozentin)

Lengua y contexto: la deixis de espacio, tiempo, persona y modo

 

3/6/8/9 ECTS

bei ausreichenden Spanischkenntnissen: BA-Vertiefung Linguistik/KuWi, MA Linguistik/Sprache-Kultur-Identität, MASS Wahlmodul Sprache und Gesellschaft, MICS Zentralmodul 1: Theories of Intercultural Communication

Ort: AM 02 Und HG 104, Veranstaltungsbeginn: 12.01.09

Blockseminar: 12.-23. Januar 2009; 
12., 16., 19., 23.1. (Mo, Fr) jeweils 14:00-18:00 Uhr (Montag in AM 02, Freitag in HG 104), 13., 14., 15., 20., 21. 22.1. (Di-Do), 18:00-19:45 Uhr (Raum AM 02)

 

Durante el siglo XX, el estudio del lenguaje y de las lenguas ha tenido en cuenta, cada vez más, el contexto en el que se desarrolla la comunicación. Así, se ha podido establecer, cada vez con mayor precisión, la relación que existe entre este contexto y las estructuras lingüísticas. Una de las manifestaciones pragmaticogramaticales más claras de este vínculo es la deixis, un fenómeno gramatical, referencial y pragmático, que fue estudiado por primera vez, desde la psicolingüística contemporánea, por Karl Bühler (1934). Este curso ofrece una introducción a la deixis en la que se combinarán las exposiciones teóricas, incluyendo ejemplos en español y en otras lenguas europeas, y el análisis de textos.

 

Literaturhinweise: Bosque, Ignacio, y Violeta Demonte (ed.) (1999). Gramática Descriptiva de la Lengua Española. 3 vol. Madrid: Espasa Calpe. (varios capítulos); Huang, Yan (2007). "Deixis". En: Pragmatics. Oxford: Oxford University Press.; Levinson, Stephen C. (1983). "Deixis". En: Pragmatics. Cambridge: Cambridge University Press; Levinson, Stephen C. (2004). "Deixis and pragmatics". En: Laurence R. Horn y Gregory Ward (ed.). The Handbook of Pragmatics. Oxford: Blackwell; Rauh, Gisa (1983). "Aspects of Deixis". En: Gisa Rauh (ed.). Essais on Deixis. Tübingen: Narr.

Leistungsnachweis: Referat/Protokoll in spanischer Sprache; Hausarbeit in spanischer, deutscher, französischer oder englischer Sprache   

Sprache: Spanisch