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Grenzziehungen – Perspektiven der Queer Studies

Montag, 16:15-17:45 Uhr

Raum: GD 202

MA-Seminar: MEK, MAKS, KGMOE, Optionsmodul: Transdisziplinäre Kulturwis­senschaften; MASS, Optionsmodul: Transdisziplinäre Kulturwissenschaften, Wahlmodul: Gender Studies und Queer Theory

3/6/9 ECTS

Veranstaltungsbeginn: 20.04.2020

Ausgehend von der historischen und kulturellen Wandelbarkeit von Sexualität und Geschlecht befassen wir uns mit der Emergenz von Sexualpolitik und ge­schlechtlichen Identitäten in der europäischen und imperialen Moderne, mit der Entstehung sozialer Bewegungen, sowie mit der Dekonstruktion von Zweige­schlechtlichkeit und Sexualität im Kontext queerer Kritiken. Intersektionelle As­pekte der Verschränkung von Ungleichheits- und Diversitätsdimensionen wie ‚Rasse‘, Klasse, Geschlecht und sexuelle Orientierung werden im Seminar durch­gehend thematisiert, sowie hinsichtlich ihrer transnationalen Gültigkeit hinter­fragt.

Literatur:
Foucault, M. (1977). Sexualität und Wahrheit, Bd. 1: Der Wille zum Wissen. Frank­furt/M.
Stoler, A. L. (1989). making empire respectable: the politics of race and sexual morality in 20th‐century colonial cultures. American ethnologist, 16(4), 634-660.
D’Emilio, J. (1983). Capitalism and gay identity. Families in the US: Kinship and do­mestic politics, 131-41.
Netzwerk Trans* -Inter* - Sektionalität (2013): Intersektionale Beratung von/ zu Trans* und Inter*: Ein Ratgeber zu Transgeschlechtlichkeit, Intergeschlechtlich­keit und Mehrfachdiskriminierung.
Butler, J. (2009). Performativity, Precarity and Sexual Politics. AIBR. Revista de Antropología Iberoamericana, 4(3).
Combahee River Collective (1983). The Combahee river collective statement. Home girls: A Black feminist anthology, 264.
Rubin, G. (1984). Thinking sex: Notes for a radical theory of the politics of sexu­ality. Social perspectives in Lesbian and Gay Studies; A reader, 100-133.

Leistungsnachweis:
Regelmäßige aktive Teilnahme, Übernahme eines Referats und Anfertigung eines Ergebnisprotokolls.