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Forschung

Bibliothek 17 ©Pressestelle Heide Fest

Link zum detaillierten Forschungsbericht des Lehrstuhls

iSolde-Forschergruppe

(interlinguale Soziolinguistik deskriptiv fundiert)

 

Projekte (Stand 1/2011)

 

Die Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls für deskriptive Linguistik und interlinguale Soziolinguistik liegen einerseits in der Sprachbeschreibung west- und osteuropäischer Sprachen, wobei auch Varietäten ursprünglich europäischer Sprachen außerhalb Europas berücksichtigt werden (insbesondere Lateinamerika und Kanada). Andererseits spielt der Sprachvergleich in vielen Projekten eine wichtige Rolle. Kennzeichnend für fast alle Arbeiten ist der empirische Ansatz, der die konkreten Sprechereignisse, die linguistischen Daten, gemeinsam mit ihrer sprachwissenschaftlichen Repräsentation in den Mittelpunkt der Forschung stellt. In Fortführung der Tradition des Lehrstuhls gilt ein besonderes Interesse den Minderheitensprachen und nicht-standardsprachlichen Varietäten. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler werden dazu ermutigt, qualitative Analysemethoden mit quantitativen Forschungsdesigns zu verschränken. Neben im engeren Sinne sprachwissenschaftlichen Perspektiven sind viele Projekte an der Schnittstelle zu den Sozialwissenschaften, zur Geschichte, zur Stadtgeographie und zu anderen benachbarten Disziplinen angeordnet. Mehrsprachigkeit, Sprachvariation, Migrationskontexte, die (sprachlich fundierte) Konstruktion von Identität, die Beschreibung von Texten, denen eine Kultur vermittelnde Funktion in der Vergangenheit oder Gegenwart zukommt, mögen beispielhaft genannt werden.

Migration (Grenze – Gender – Granica)

Schlüsselwörter: Migration, Gender, Identität, Raum, Sprachvergleich, Sprachkontakt, bilingualer Spracherwerb, interkulturelle Kommunikation

Kooperationspartner: -

Mitarbeiter am Lehrstuhl: Konstanze Jungbluth, Peter RosenbergBarbara Janczak

Lateinamerikanische Diskurstraditionen – europäische Textmuster?

Schlüsselwörter: Textsorten, Genre, Diskurstraditionen, Lateinamerika, Argentinien, Brasilien, Morphologie, Syntax, Experten-Laien-Kommunikation

Kooperationspartner: Univ. Kiel, Univ. Buenos Aires, Univ. Federal de Rio de Janeiro, Univ. Salzburg, Univ. Zürich

Mitarbeiter am Lehrstuhl: Konstanze Jungbluth, Maret Keller

Sprachvariation in Norddeutschland: SIN - DFG-Projekt

Schlüsselwörter: Niederdeutsch, Dialekte, Soziolinguistik, Sprachvariation, Sprachwandel, Regionen

Kooperationspartner: Universitäten Münster, Bielefeld, Hamburg, Kiel, Potsdam

Mitarbeiter am Lehrstuhl: Peter Rosenberg, Klaas-Hinrich Ehlers, Hannah Reuter, Claudia Scharioth

Irreguläre Morphologie in Sprachinseln - DFG-Projekt

Schlüsselwörter: Morphologie, Konvergenz, Brasilien, Russland, Russlanddeutsche, Aussiedler, Sprachinseln, Sprachwandel, Dialektologie, Sprachkontakt, Soziolinguistik

Kooperationspartner:Katholische Universität Eichstätt Ingosltadt

Mitarbeiter am Lehrstuhl: Peter Rosenberg

Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft 1920 – 1970

Schlüsselwörter: Geschichte der Sprachwissenschaft, Lexikographie, Dialektologie, Forschungsförderung, Wissenschaftssoziologie, Nationalsozialismus

Kooperationspartner: HU Berlin, Univ. Freiburg

Mitarbeiter am Lehrstuhl: Klaas-Hinrich Ehlers

 

Arbeitsstelle Deutsch als Minderheitensprache

Schlüsselwörter: Sprache, Kultur und Geschichte deutscher Minderheiten in der Welt

Kooperationspartner:

Mitarbeiter am Lehrstuhl: Peter Rosenberg, Harald Weydt

 

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