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Dr. Magdalena Abraham-Diefenbach

Magda Abraham-Diefenbach ©sek

Dr. Magdalena Abraham-Diefenbach
Akademische Mitarbeiterin
E-Mail: abraham-diefenbach(at)europa-uni.de


Vita:


Seit 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Denkmalkunde an der Europa-Universität Viadrina.

2016–2017 Akademische Mitarbeiterin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), im Projekt "Wandernde Grenzen – Wandernde Menschen" am Deutsch-Polnischen Forschungsinstitut.

2014–2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), Koordination eines Seed-Money Projektes: „Die Gemeinschaft des Grenzlandes? Zu Problemen der Identifikation mit der Region von polnischen und deutschen Bewohnern des Oderraumes nach 1945“ am Deutsch-Polnischen Forschungsinstitut.

2010–2015 Promotion am Willy Brandt Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Wrocław im Rahmen des Forschungsprojektes: „Das Polnische und Deutsche Kino an der Grenze der Kulturen“, Betreuer: Prof. Dr. Andrzej Gwóźdź, Schlesische Universität in Katowice, Thema der Dissertation: „Kino an der deutsch-polnischen Grenze 1945–1989: Nachbarschaft und Propaganda“.

Seit 2010 Freiberufliche Arbeit als Übersetzerin, Dolmetscherin, Projektkoordinatorin.

2000–2004 Studium Deutsch als Fremdsprache am Fremdsprachenlehrkolleg, Toruń und an der Schlesischen Universität, Katowice.

1998–2006 Magisterstudium der Philosophie an der Nikolaus Kopernikus Universität in Toruń, Schwerpunkte: deutsche Philosophie des 19. und 20. Jh., Übersetzung von philosophischen Texten von Kant, Schiller, Kierkegaard, Magisterarbeit über den Freiheitsbegriff bei Arthur Schopenhauer.

1998–2005 Magisterstudium der Soziologie an der Nikolaus Kopernikus Universität in Toruń, Schwerpunkte: Zivilgesellschaft und ihre Organisationsformen, Magisterarbeit über die Freiwilligendienste – ein Vergleich zwischen Italien und Polen.

Weiterbildungen

2010 Qualifizierung zur EU-Fundraiserin, emcra – Europa aktiv nutzen, Berlin                              

2009–2010 Ausbildung zur Mediatorin, Mediationsstelle in der Grenzregion Frankfurt (Oder) / Słubice e.V.


Teilnahme an wissenschaftlichen Projekten

Seit 2016: Postindustrial Places as the Subject of Transdisciplinary Studies. From Design to Rootedness, Institut für Kultur und Interdisziplinäre Studien an der Schlesischen Universität in Katowice.

Wissenschaftliche Interessen:

  • Regionale Geschichte und Identität an der deutsch-polnischen Grenze 
  • Medien- und Propagandageschichte im 20. Jahrhundert
  • Jüdische Geschichte in Polen und in Deutschland mit Fokus auf das jüdische Kulturerbe in den polnischen Westgebieten
  • Angewandte Geschichte


Mitgliederschaft

Institut für angewandte Geschichte – Wissenschaft und Gesellschaft im Dialog e.V., Frankfurt (Oder)

Publikationen

M. Abraham-Diefenbach: Pałace i koszary. Kino w podzielonych miastach nad Odrą i Nysą Łużycką 1945–1989. Wydawnictwo ATUT, Wrocław 2016.

M. Abraham-Diefenbach: Zwischen Mit- und Nebeneinander – Kinogeschichte als Archäologie des Alltags am der deutsch-polnischen Grenze 1945–1989. In: Brigitte Braun, Andrzej Dębski, Andrzej Gwóźdź (Hg.): Unterwegs zum Nachbarn. Deutsch-polnische Filmbegegnungen, Trier 2015

M. Abraham-Diefenbach, J. Tomann: Geschichte anwenden? Zum Umgang mit Vergangenheit und Geschichte in         Frankfurt (Oder) und Słubice. In: Burkhard    Olschowsky (Hg.): Geteilte Regionen - geteilte Geschichtskulturen? Muster    der Identitätsbildung im europäischen Vergleich, Oldenburg 2013   

E. Reiß, M. Abraham-Diefenbach (Hg.), Makom tov – der gute Ort. Jüdischer Friedhof Frankfurt (Oder) / Słubice. Vergangenheitsverlag, Berlin 2012

M. Abraham-Diefenbach, F. Ackermann: Angewandte Geschichte. Handeln im öffentlichen Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Denkmalschutz. In: Paul Zalewski, Joanna Drejer (Hg.): Deutsch-polnisches Kulturerbe und die Zivilgesellschaft im heutigen Polen. Erfahrungen, Trends, Chancen, Warszawa 2012                          

Artikel zu Puck/Putzig, Słupsk/Stolp und Lębork/Lauenburg. In: Miłosława Borzyszkowska-Szewczyk, Christian Pletzing (Hg.): Jüdische Spuren in der Kaschubei. Ein Reisehandbuch. Meidenbauer Verlag, München 2010.                                     

M. Abraham-Diefenbach: Flucht, Vertreibung, Aussiedlung. Das östliche Brandenburg im Jahr 1945. In: B. Vogenbeck, J. Tomann, M. Abraham-Diefenbach (Bearb.): Terra transoderana. Zwischen Neumark und Ziemia Lubuska, beb.ra, Berlin 2008.

Veröffentlichte Übersetzungen aus dem Deutschen:

Wilhelm Reich: Psychologia mas wobec faszyzmu (Massenpsychologie des Faschismus). Aletheia, Warszawa 2009. (zusammen mit Ewa Drzazgowska)

Friedrich Schiller: Kallias, czyli o pięknie (Kallias oder Über die Schönheit). Antyk, Kęty 2007. (im Rahmen einer Arbeitsgruppe an der Nikolaus Kopernikus Universität in Toruń)

Immanuel Kant: Jedyna możliwa podstawa dowodu na istnienie Boga (Der einzige mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseins Gottes). Antyk, Kęty 2004. (im Rahmen einer Arbeitsgruppe an der Nikolaus Kopernikus Universität in Toruń)