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Neuständische Vergesellschaftung?

Handlungsfelder und Erfahrungsräume um 1800

Konferenz anlässlich der Verabschiedung von Prof. Dr. Reinhard Blänkner

6.-8. Juli 2017

Neuständische Vergesellschaftung_Titelbild ©Anka Steffen

Die Zeit um 1800 gilt als Inkubationszeit der Moderne, als Periode, in der sich moderne Begrifflichkeiten und Vorstellungen so herausbilden, dass sie für uns heute ohne größeren Übersetzungs- oder Erklärungsaufwand verständlich werden. Der Wandel von der altständischen Ordnung zur industriell-kapitalistischen Klassengesellschaft wird zumeist als eine Phase des „Übergangs“ beschrieben. Das bedeutet auch, das Ergebnis des Prozesses bereits vorweg zu nehmen – die Zeit um 1800 wird damit zu einem reinen Zwischenstadium, dessen Bedeutung im Ergebnis liegt. Mit seinem Konzept der „Neuständischen Vergesellschaftung“ versucht Reinhard Blänkner, diese Periode und ihre Charakteristika als eigenständige Figuration sichtbar zu machen – eine Reihe internationaler Forscher*innen stellt in dieser Konferenz die Anwendbarkeit seines Konzeptes kritisch auf den Prüfstand.

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Programm (Flyer)