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DAAD-Admoni-Doktorandenschule

DAAD-Admoni-Doktorandenschule: „Literatur- und Pressegeschichte im zentraleuropäischen Vergleich“

Schwerpunkt: Interkulturelle Begegnungen im regionalen, nationalen und transnationalen Raum

— gefördert vom DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amts (AA) —

SprecherIn: Prof. Dr. Kerstin Schoor (EUV)
Prof. Dr. Berbig (HUB)
Kooperierende Einrichtungen:
  • Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder)
  • Humboldt-Universität zu Berlin
  • Comenius-Universität Bratislava
  • Eötvös Loránd Universität Budapest (ELTE)
  • Babeș-Bolyai-Universität Cluj-Napoca
  • Jagiellonen-Universität in Kraków
Betreuer/-innen der Promotionsprojekte/beteiligte Wissenschaftler/-innen: Assoc. Prof. Mgr. Jozef Tancer, PhD. (Bratislava), Doc. Mgr. Miloslav Szabó, PhD. (Bratislava), Prof. Dr. András F. Balogh (Budapest/Cluj-Napoca), Dr. habil Peter Varga (Budapest), Univ.-Doz. Dr. Gabriella-Nóra Tar (Cluj-Napoca), Prof. Dr. habil. Jadwiga Kita-Huber (Kraków), Prof. Dr. habil. Magdalena Sitarz (Kraków), Dr. habil. Agnieszka Palej (Kraków), Prof. Dr. habil. Katarzyna Jaśtal (Kraków), Dr. Agnieszka Sowa (Kraków), Dr. Paweł Zarychta (Kraków)
Ansprechpartnerin an der EUV: Prof. Dr. Kerstin Schoor 
Dr. Kirsten Möller
Wissenschaftliche Koordinatorin: Dr. Kirsten Möller (EUV)
Kontakt: moeller@europa-uni.de
Kurzdarstellung: Die internationale DAAD-Doktorandenschule wurde im Januar 2015 im Rahmen des Vladimir-Admoni-Programms von der Humboldt-Universität und der Europa-Universität Viadrina eingerichtet. Seit 2018 läuft sie erfolreich unter Leitung der EUV. Ihr gehören derzeit die Institute der Universitäten in Bratislava (Slowakei), Budapest (Ungarn), Cluj-Napoca (Rumänien) und Kraków (Polen) an.

Der DAAD fördert im Rahmen des gemeinsamen Projekts der sechs beteiligten Universitäten zur „Literatur- und Pressegeschichte im zentraleuropäischen Vergleich“ zurzeit acht Promotionsprojekte. Die Promovierenden erhalten Sur-Place-Stipendien an den jeweiligen Herkunftsuniversitäten und nehmen regelmäßige Forschungsaufenthalte an der HU Berlin und der Europa-Universität Viadrina wahr. Diese einzigartige Kooperation zweier deutscher Universitäten mit vier mittelosteuropäischen Instituten für Germanistik trägt zur Qualifikation junger Wissenschaftler/-innen der beteiligten Partner-Universitäten bei. Im Zentrum des Forschungsinteresses stehen Aspekte des literarischen Journalismus sowie die Regionalgeschichte ‚kleiner literarischer Formen‘ sowie Fragen interkultureller Begegnungen im regionalen, nationalen und transnationalen Raum. Regelmäßige Kolloquien in den beteiligten Universitäten tragen zur Vernetzung der Promovierenden sowie zum Austausch der beteiligten FachwissenschaftlerInnen bei.

Geförderte Promotions-
projekte 2020:
Tímea Ferencz (Cluj-Napoca): Der Kriterion Verlag. Beitrag eines multikulturellen Verlags zum Kulturaustausch unter den in Rumänien lebenden Volksgruppen

Melina Popa (Cluj-Napoca): Der Übergang vom traditionellen zum modernen Roman in der siebenbürgisch-deutschen Literatur um 1900

Maria-Daniela Stanciu (Cluj-Napoca): Freizeitgestaltung deutscher städtischen Eliten vor und während des Ersten Weltkriegs in Hermannstadt (Sibiu) und Temeswar (Timisoara) (1900-1920) im Spiegel der zeitgenössischen Presse

Ewelina Tkacz (Kraków): Ästhetik des Märchens in der transkulturellen deutschprachigen Literatur der Gegenwart.

Joanna Szczukiewicz (Kraków): Strategien der Wissensvermittlung in den Korrespondenzen des Publizisten
Karl August Varnhagen von Ense mit Alexander von Humboldt und Ignaz Vital Troxler

Julia Manowska (Kraków): Die Rezeption der polnischen Unterhaltungsmusik in der DDR (Kulturpolitik, Übersetzungen, Wirkung)

Diana Balogáčová (Bratislava): Biographische Narrative der Karpatendeutschen

Ida Pálma Fábián (Budapest): Literarische Formen erzählter Erinnerungen in Werken deutschschreibender jüdischer Autorinnen aus Osteuropa