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Frau Dr. Darja Klingenberg

Klingenbergfotokompr ©Privat DK

Darja Klingenberg


Kulturwissenschaftliche Fakultät (Kuwi)

Große Scharrnstraße 59
15230 Frankfurt (Oder)
🏠 HG 251
☏ +49 335 5534 2647
📠 +49 335 5534 72644
✉ klingenberg@europa-uni.de

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Forschungsschwerpunkte

  • Raumsensible Migrationsforschung: Wohnen, Mobilität und Sesshaftigkeit
  • Rassismus- und Geschlechterforschung sowie die Intersektionalität sozialer Ungleichheiten
  • Russischsprachige Migrationen im 20. und 21. Jahrhundert
  • Russischsprachig jüdische Diaspora
  • Food Studies
  • Soziologie des Humors
  • Biographieforschung und qualitative Methoden der Sozialforschung

Publikationen:

Monographie:

Wohnen nach der Migration. Materialismus, Hoffnung und Melancholie migrantiscehr Mittelschichten. Frankfurt am Main: Campus. 2019 (im Erscheinen)

Mit Helga Kotthoff und Shpresa Jahasri Humor (in) der Migrationsgesellschaft. Konstanz: UVK, 2015.

Beiträge in Sammelbänden und Artikel:

Der Materialismus migrantischer Mittelschichten Vom Einrichten eines „normalen Lebens“ unter russischsprachigen Migrant*innen in Deutschland. In Nicole Burzan (Hg.) 2019: Komplexe Dynamiken globaler und lokaler Entwicklungen. Verhandlungen des 39. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Göttingen 2018.

Mit Ursula Apitzsch, Lena Inowlocki, Janina Glaeser, Elise Pape, Christoph H. Schwarz: Die Evaluation von Migrationspolitiken mittels Lebensgeschichten von Migrant*innen. Das deutsch-französische Projekt MIGREVAL. In Nicole Burzan (Hg.) 2019: Komplexe Dynamiken globaler und lokaler Entwicklungen. Verhandlungen des 39. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Göttingen 2018.

Einblicke in migrantische Wohnungen. Erkenntniskritik und Repräsentationspolitik . In Hans Peter Hahn und Friedemann Naumann (Hg.) Haushalte & Migration Alltagszenen kultureller Diversität. Frankfurt am Main: Campus, 2019

Geschmack, Distinktion und Melancholie marginalisierter Mittelschichten. Positionierungen russischsprachiger Migrant_innen. In Tewes, Oliver, Gül, Garabet (Hg.) Der soziale Raum der postmigrantischen Gesellschaft. Frankfurt am Main: Beltz Juventa, 2018

Hoppe, Katharina, Darja Klingenberg, Vanessa Eileen Thompson, Felix Trautmann, und Alexander Vorbrugg. 2018. Worüber wir reden, wenn wir mit jemandem nicht reden wollen. Zum Spannungsverhältnis von Rassismuskritik und Meinungsfreiheit an der Universität. In: movements. Journal for Critical Migration and Border Regime Studies 4: 167–177.

Darf Humor alles? Contra. In: Fiph. Journal. Ausgabe Nr. 26, Oktober 2015, S. 33.

Komische Leute. Selbstverständnisse und Erfahrungen von Rassismus und Antisemitismus russisch-jüdischer Migrant_innen im scherzhaften Gespräch. In Karen Körber (Hg.) Jüdische Gegenwart in Deutschland. Interdisziplinäre Perspektiven auf eine Diaspora im Wandel. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2015.

Zähne zeigen: Humor in der kritischen Migrationsforschung. In Paul Mecheril, Susanne
Arens, Claus Melter, Oscar Thomas-Olalde, Elisabeth Romaner (Hg.) Migrationsforschung als Kritik. Spielräume kritischer Migrationsforschung. Wiesbaden: VS-Verlag, 2013.

Gewitzte Positionierung. Zur Bedeutung des Komischen in der Reflexion von Migrationserfahrungen. In WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung Jg: 9.1/2 2012.

Das kommt mir komisch vor… Zum Humor der neu eingewanderten russischen Jüdinnen und Juden. In Jüdisches Museum Frankfurt (Hg.) Ausgerechnet Deutschland! Jüdisch-russische Einwanderung in die Bundesrepublik. Berlin: Nikolai Verlag, 2010, S. 121-124.

Mitarbeit

Fürth, Henriette: Streifzüge durch das Land meines Lebens. Hg. von Monika Graulich, Claudius Härpfer und Gerhard Wagner in Kooperation mit Ursula Apitzsch und Darja Klingenberg. Wiesbaden: Kommission zur Geschichte der Juden in Hessen, 2010. (Mitarbeit an der Edition, Erstellung des kritischen Apparates, Mitarbeit an Einleitung)

Vermischtes

Juden* und … Witze mit Bart. In: Jalta - Positionen zur jüdischen Gegenwart, Heft 4: Gegenwartsbewältigungen, Oktober 2018.

Suche nach dem besseren Leben. Vor 25 Jahren begann die Zuwanderung russischsprachiger Juden nach Deutschland, Jüdischen Allgemeine, Oktober 2015, http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/23472


Lebenslauf / Vita:

Wissenschaftlicher Werdegang                                 

Februar 2011-November 2018          
Promotion am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe Universität Frankfurt am Main, Titel der Dissertation „Wohnen, nach der Migration. Materialismus, Hoffnung und Melancholie russischsprachiger migrantischer Mittelschichten“ (Summa cum laude)

Juli 2009
Magister Artium (M.A.) Titel der Magisterarbeit: „Humor in der Migration. Zur Funktion und Bedeutung humoristischer Narrative in Alltagskommunikation russisch-jüdischer Migrant_innen“ (1,0 mit Auszeichnung)

Oktober 2004
Studium der Soziologie, Politik und Neuere deutsche Literatur in Frankfurt am Main

Akademische Tätigkeiten

Seit Oktober 2019       
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Vergleichende Kultur und Sozialanthrophologie

März 2019-September 2019
VW Stipendiatin „Praxisbasierte Forschungsphase nach der Promotion“

Januar 2019-Februar 2019              
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Soziologie mit dem Schwerpunkt Kultur und Migration bei Prof. Kira Kosnick am Institut für Soziologie des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften der Goethe Universität Frankfurt am Main

November 2017-Dezember 2018
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Cornelia Goethe Centrum für Frauen und Geschlechterforschung der Goethe Universität Frankfurt am Main, HMWK Forschungsprojekt zu „Migrantinnen in der Kleinkindbetreuung in Deutschland und Frankreich“

September 2010-September 2016          
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Soziologie mit dem Schwerpunkt Kultur und Migration bei Prof. Kira Kosnick am Institut für Soziologie des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften der Goethe Universität Frankfurt am Main

Juli 2009-Juni 2010
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an einem Forschungsprojekt zur Edition der Lebenserinnerung der jüdischen Frankfurter Soziologin, Politikerin und Frauenrechtlerin Henriette Fürth „Streifzüge durch das Land meines Lebens“ an der Goethe Universität Frankfurt am Main

Juli 2009-März 2010
Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ausstellung „Ausgerechnet Deutschland! Jüdisch-russische Einwanderung in die Bundesrepublik“ am Jüdischen Museum Frankfurt am Main