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apl. Prof. Dr. Andreas Graeber

Exkursionen

Forum Romanum ©Verena Jaeschke, EUV

ROM IN DER SPÄTANTIKE - Kontinuität und Wandel.

 

Im März 2015 fand unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Graeber eine 7-tägige Exkursion statt, bei der sich 13 Studenten der Europa-Universität Viadrina in Rom auf die Spuren der Antike begaben.

Prima urbes inter, divum domus, aurea Roma“ - Die erste unter den Städten, das Haus der Götter, das ist das goldene Rom -, so bezeichnete der römische Dichter Ausonius noch im 4. Jahrhundert n. Chr. die ‚Ewige Stadt‘. Rom war Weltstadt, Zentrum eines Weltreichs, vergleichbar etwa mit New York oder London. In keiner anderen Metropole der Antike lassen sich für den heutigen Betrachter die kulturellen und politischen Veränderungen des römischen Imperiums besser nachzeichnen als in Rom. Dies gilt auch für die sog. 'Spätantike', die als eigenständige Epoche der römischen Antike mit Schlagworten wie ‚Übergangszeitalter’ oder ‚Ende der (römischen) Zivilisation’ näher gekennzeichnet wird. Vorrangiges Ziel der Exkursion war die Besichtigung bedeutender Bauten in Rom, anhand derer der Frage nachgegangen wurde, wie sich dieser für das Weltreich grundlegende Wandel in der Stadtarchitektur ‚der ersten unter den Städten‘ zeigte.

Die inhaltliche Vorbereitung der Exkursion erfolgte im Rahmen des Seminars ´Rom in der Spätantike´ im Wintersemester 2014/15. In diesem Seminar wurden anhand ausgewählter literarischer und archäologischer Zeugnisse die Dynamiken des urbanen Wandels in der Spätantike erörtert sowie politische, religiöse und ökonomische Zusammenhänge herausgearbeitet.

 

Unterstützt wurde das Projekt durch die Europa-Universität Viadrina.