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Univ.-Prof. Dr. Kerstin Schoor

Mein In­ter­esse als Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin ist auf Pro­zes­se li­te­ra­ri­scher Kul­tur und Kom­mu­ni­ka­tion in ihren räum­li­chen, per­for­ma­ti­ven, me­di­a­len und äs­the­ti­schen Di­men­sio­nen ge­rich­tet. Ak­tu­ell in­te­res­sie­ren mich ins­be­son­dere Phä­no­me­ne kul­tu­rel­ler In­ter­ak­tio­nen und äs­the­ti­scher Grenz­ver­schie­bun­gen in der Li­te­ra­tur im Kon­text von Fra­gen nach Dias­pora, Exil und Mi­gra­tion, also von so­zia­len Grenz­phä­no­me­nen par ex­cel­lence, die heu­te im Rah­men der Glo­ba­li­sie­rungs­de­bat­ten auch in li­te­ra­tur­wis­sen­schaft­li­chen Dis­kur­sen theo­re­tisch neu be­schrie­ben wer­den. Mei­ne zen­tra­len For­schungs­schwer­punk­te lie­gen in den Be­rei­chen der deutsch­spra­chi­gen Exil­li­te­ra­tur nach 1933 sowie der deutsch-jü­di­schen Li­te­ra­tur im deutsch­spra­chi­gen, eu­ro­pä­ischen und außer­eu­ro­pä­ischen Raum vom aus­ge­hen­den 18. bis zum 21. Jahr­hun­dert, in dem Zu­sam­men­hang von Li­te­ra­tur und Me­dien sowie der Theo­rie und Ge­schich­te mo­der­ner Ly­rik des 19.-21. Jahr­hun­derts.