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Univ.-Prof. Dr. Kerstin Schoor

Mein In­ter­esse als Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin ist auf Pro­zes­se li­te­ra­ri­scher Kul­tur und Kom­mu­ni­ka­tion in ihren räum­li­chen, per­for­ma­ti­ven, me­di­a­len und äs­the­ti­schen Di­men­sio­nen ge­rich­tet. Ak­tu­ell in­te­res­sie­ren mich ins­be­son­dere Phä­no­me­ne kul­tu­rel­ler In­ter­ak­tio­nen und äs­the­ti­scher Grenz­ver­schie­bun­gen in der Li­te­ra­tur im Kon­text von Fra­gen nach Dias­pora, Exil und Mi­gra­tion, also von so­zia­len Grenz­phä­no­me­nen par ex­cel­lence, die heu­te im Rah­men der Glo­ba­li­sie­rungs­de­bat­ten auch in li­te­ra­tur­wis­sen­schaft­li­chen Dis­kur­sen theo­re­tisch neu be­schrie­ben wer­den. Mei­ne zen­tra­len For­schungs­schwer­punk­te lie­gen in den Be­rei­chen der deutsch­spra­chi­gen Exil­li­te­ra­tur nach 1933 sowie der deutsch-jü­di­schen Li­te­ra­tur im deutsch­spra­chi­gen, eu­ro­pä­ischen und außer­eu­ro­pä­ischen Raum vom aus­ge­hen­den 18. bis zum 21. Jahr­hun­dert, in dem Zu­sam­men­hang von Li­te­ra­tur und Me­dien sowie der Theo­rie und Ge­schich­te mo­der­ner Ly­rik des 19.-21. Jahr­hun­derts.

 

 

Von Oktober 2016 bis einschl. September 2017 hat Prof. Dr. Kerstin Schoor die Sprecherrolle des ZJS inne und ist nicht regelmässig in der EUV erreichbar. Sprechstunden müssen über Frau Lange per Mail (elange@europa-uni.de) vereinbart werden und können ggfls. auch im Büro des ZJS in Berlin stattfinden.