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Andree Michaelis-König: Publikationen

1. Monographien


MichaelisErzaehlraeumeCoverklein ©Akademie Verlag / Andree Michaelis Erzählräume nach Auschwitz. Literarische und videographierte Zeugnisse von Überlebenden der Shoah (WeltLiteraturen/Wold Literatures Bd. 2), Berlin: Akademie Verlag, 2013.

Rezension bei "H-Soz-u-Kult"
Mehr Informationen auf der Seite des Akademie Verlags

2. Herausgeberschaft


(Zus. mit Erik Schilling:) Poetik und Praxis der Freundschaft 1800–1945. Beihefte zum Euphorion. Zeitschrift für Literaturgeschichte, Heft 106, Heidelberg: Winter, 2019.

Auf den Ruinen der Imperien. Erzählte Grenzräume in der mittel- und osteuropäischen Literatur nach 1989, Berlin: Neofelis Verlag, 2018.

3. Aufsätze


(Zus. mit Erik Schilling:) „Poetik und Praxis der Freundschaft. Zur Einführung“, in: Michaelis-König/Schilling (Hg.): Poetik und Praxis der Freundschaft 1800–1945. Beihefte zum Euphorion. Zeitschrift für Literaturgeschichte, Heft 106, Heidelberg: Winter, 2019, 9-22.

„Bertold Auerbach und Gustav Freytag. Vom pretium affectioniseiner jüdisch-deutschen Freundschaft im Angesicht eines neuen Antisemitismus“, in: Michaelis-König/Schilling (Hg.): Poetik und Praxis der Freundschaft 1800–1945. Beihefte zum Euphorion. Zeitschrift für Literaturgeschichte, Heft 106, Heidelberg: Winter, 2019, 83-103.
 
„Topoi der Globalisierung in einer jüdisch-deutschen Gegenwartsliteratur der Migration“, in: Stamm, Ulrike/Wojno, Ewa (Hg.): Globalisierungsdiskurse in Literatur und Film des 20. und 21. Jahrhundert, New York, Berlin u.a.: Lang, 2019, 129-149.

„Multilingualism and Jewishness in Katja Petrowskaja’s ‚Vielleicht Esther’“. In: Katja Garloff/Agnes Mueller (Hg.): German Jewish Literature after 1990, Rochester/NY: Boydell & Brewer, 2018, S. 146-166.

„Provozierende Spiegelungen im anderen Ich. Fremd-vertraute Ich-Erzähler in Vladimir Vertlibs Mein erster Mörder. Lebensgeschichten“, in: Sonja Arnold/Stephanie Catani/Anita Gröger/Christoph Jürgensen/Klaus Schenk/Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Sich selbst erzählen. Autobiographie – Autofiktion – Autorschaft, Kiel: Ludwig, 2018, S. 277-292.

„Einleitung“, in: Andree Michaelis-König (Hg.): Auf den Ruinen der Imperien. Erzählte Grenzräume in der mittel- und osteuropäischen Literatur nach 1989, Berlin: Neofelis Verlag, 2018, S. 7-26.

„Das enigmatische Lachen des Pikaros als eines Überlebenden der Shoah. Yoram Kaniuks Adam Hundesohn“. In: Jens Elze (Hg.): The Enigma of the Picaresque/Das Enigma des Pikaresken, Heidelberg: Winter, 2018, S. 155-170.

„den Abfall der Heimat überwunden, zum Schicksal geformt, Notwendigkeit zutiefst erlebt“ – Vom Überschreiten der letzten Grenze im Werk und Leben Karl Wolfskehls, in: Akten des XIII. Internationalen Germanistenkongresses Shanghai 2015 – Germanistik zwischen Tradition und Innovation, Bd. 9: Tradition und Transformation: der Ferne Osten in der deutschsprachigen Literatur – Fluchtgeschichten. Narrative Grenzerkundungen angesichts von Emigration und Exil – Die Sprache der Emotionen lesbar machen: ‚Fremde‘ und ‚eigene‘ Emotionskulturen. Frankfurt/M. etc.: Peter Lang, 2017, hg. v. Jianhua Zhu, Michael Szurawitzki u. Jin Zhao)  (= Publikationen der Internationalen Vereinigung für Germanistik 28), S. 251-255.

„Jean Améry und Helmut Heißenbüttel: ‚Lefeu’ oder Der Abbruch der Sprache im Zeichen der Freundschaft“. In: Lendemains, 42. Jahrgang 2017, Nr. 166/67 (Dossier „Apostrophe – Konflikt – Dialog. Zu einer Poetik der Freundschaft. Un chassé-croisé franco-allemand“, ed. von Judith Kasper u. Katja Schubert), S. 143-149.

Surviving as Writer and as Witness, or Why Primo Levi Did Not Want to Be Called a ‘Survivor’, in: LBI Yearbook 2016, doi: 10.1093/leobaeck/ybw003. Online-Zugriff:  http://leobaeck.oxfordjournals.org/content/early/ 2016/03/22/ leobaeck.ybw003.full.pdf?keytype=ref&ijkey=LNiYqBpJySNz5nY.

Verleihung des PostDoc-Preises des Landes Brandenburg 2016 (dotiert 20.000€) für diese Arbeit.

„Daß das Urverbrechen in seiner schamlosen Gier bis zu mir herankroch!“ Antizipation, Anklage und verweigerte Rückkehr im Angesicht der Shoah bei Karl Wolfskehl, in: Jahrbuch für Exilforschung 34/2016, Themenheft „Exil und Shoah“, hg. v. Bettina Bannasch, Helga Schreckenberger, Alan E. Steinweis, München: edition text-kritik, 2016, 36-53.

(Re-)Konzeptualisierungen von Mitleid und Freundschaft in Lessings Trauerspielen „Miß Sara Sampson“ und „Emilia Galotti“, in: Lessing Jahrbuch/Yearbook XLIII/2016,121-136.

Bridging the Gap Between Subjectivity and Historical Generalization in Shoah Video Testimonies. The Work of Interpretation and Two German Case Studies, in: Holocaust Studies. A Journal of Culture and History 2016. DOI:10.1080/17504902.2016.1195160. Online-Zugriff: http://www.tandfonline.com/eprint/hMF7rf3RywTZ2ASZ8u2I/full

Erzählen statt Erzähltwerden – Überlebende als Autoren ihres Zeugnisses?, in: Anne Eusterschulte/Sonja Knopp/Sebastian Schulze (Hg.): Videographierte Zeugenschaft. Geisteswissenschaften im Dialog mit dem Zeugen, Weilerswist: Velbrück Wissenschaft, 2016, S. 289-307.

Aus dem Holocaust eine europäische Kultur: Verfolgung, Exil und Katharsis bei Imre Kertész, in: Kerstin Schoor/Stefanie Schüler-Springorum (Hg.): Gedächtnis und Gewalt. Nationale und transnationale Erinnerungsräume im östlichen Europa, Göttingen: Wallstein, 2016, 112-124.

Rahel Levin Varnhagen und Alexander von der Marwitz – Briefspuren einer Freundschaft, in: Barbara Hahn (Hg.): Begegnungen mit Rahel Levin Varnhagen, Göttingen: Wallstein, 2015, S. 71–90.

Nachbarn in der Fremde. Hans Keilsons ‚Da steht mein Haus’ im Horizont kanonischer Erinnerungsbücher von Überlebenden der Shoah, in: Ulrike Weymann/Simone Schröder/Martin Andreas Widmann (Hg.): „die vergangene Zeit bleibt die erlittene Zeit.“ Untersuchungen zum Werk von Hans Keilson, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2013, S. 223–238.

Erzählen und Gezeigt-Werden. Die videographierten Interviews mit Überlebenden der Shoah im ‚Visual History Archive’, in: Ursula von Keitz/Thomas Weber (Hg.): Mediale Transformationen des Holocaust, Berlin: Avinus, 2013, 213–238.

Was nicht in den Briefen steht und dennoch gelesen werden muss. Emil Behrs Situation in Auschwitz, in: Monique Behr/Jesko Bender (Hg.): Emil Behr: Briefzeugenschaft vor, aus, nach Auschwitz 1938 – 1959, Ausstellungskatalog, Göttingen: Wallstein, 2012, S. 95–103.

Authentisches Erzählen nach der Shoah: Imre Kertész’ ‚Liquidation’ und Jean Améry, in: Antonius Weixler (Hg.): Authentisches Erzählen: Produktion, Narration, Rezeption, Berlin: de Gruyter, 2012, S. 47–65.

Der literaturgeschulte Blick auf videographierte Interviews mit Überlebenden der Shoah: Literaturwissenschaft an den Grenzen des Faches, in: Jens Elze u.a. (Hg.): Möglichkeiten und Grenzen der Philologie, GiNDok – Publikationsplattform Germanistik 2011, http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22925, S. 221–230.

Die Autorität und Authentizität der Zeugnisse von Überlebenden der Shoah. Ein Beitrag zur Diskursgeschichte der Figur des Zeugen, in: Sibylle Schmidt/Sybille Krämer/Ramon Voges (Hg.): Politik der Zeugenschaft. Zur Kritik einer Wissenspraxis, Bielefeld 2011, S. 265–284.

(Zus. mit Benjamin Kram:) Die Reise der Enkel zu den Vätern. Rezeption denken, in: Rechtsgeschichte (RG) 9/2006, S. 36–44.

Natur als Mythos und Natur als Potential. Eine semiologische Betrachtung der Naturland­schaft Steinhuder Meer, in: Blanka S. Siebner (Hg.): Entdeckung von Landschaft. Ein Kulturatlas, Hamburg 2005, S. 305–327.

Das Verhältnis von Mensch und Fauna bei Robert Musil, in: Blanka S. Siebner (Hg.): Der Blick auf Mensch und Umwelt. Ein Lesebuch zum Komplement ‚Kultur-Natur’, Hamburg 2003, S. 205–213.

4. Kleinere Arbeiten (Lexikoneinträge, Rezensionen usw.)


[Rezension von:] Katja Garloff: Mixed Feelings. Tropoes of Love in German Jewish Culture. Cornell Univ. Press and Cornell Univ. Library, Ithaca, London 2016. XI/213 S., in: Arbitrium 2019; 37(1), S. 84-87.
 
[Rezension von:] Ein Leben auf dem Papier. Fanny Lewald und Adolf Stahr. Der Briefwechsel 1846 bis 1852. Bd. 1-3, hg. v. Gabriele Schneider und Renate Sternagel. Vormärz-Archiv Band 2, 4 u. 5, Bielefeld: Aisthesis, 2014, 2015 u. 2017. 668, 843 u. 901 S, in: The Germanic Review: Literature, Culture, Theory 93.3 (2018), 322-325.
 
[Rezension von:] Erik Schilling, Dialog der Dichter. Poetische Beziehungen in der Lyrik des 20. Jahrhunderts. Transcript, Bielefeld 2015, in: Arbitrium 2018; 36(1), 118-123.
 
[Rezension von:] Jay Howard Geller and Leslie Morris, eds. Three-Way Street: Jews, Germans, and the Transnational. Ann Arbor: U of Michigan P, 2016, in: The German Quarterly 90.2 (2017), 263-266.

[Rezension von:] Wolfgang Hildesheimer. “Die Sichtbare Wirklichkeit Bedeutet Mir Nichts”. Die Briefe an die Eltern 1937–1962. Hg. von Volker Jehle. Berlin: Suhrkamp, 2016. In: The Germanic Review 92:2, 2017, S. 214-218. Online verfügbar unter: http://www.tandfonline.com/eprint/nzaqe8tAzRnuiUGmryaq/full

[Rezension von:] Susanne C. Knittel: The Historical Uncanny. Disability, Ethnicity, and the Politics of Holocaust Memory. New York: Fordham University Press, 2015. In: The Germanic Review 91:2, 2016, S. 207-210.

[Rezension von:] Isabel Kranz, Raumgewordene Vergangenheit. Walter Benjamins Poetologie der Geschichte. München: Fink, 2012. In: Zeitschrift für französische Sprache und Literatur 124:1, 2014, S. 79-82.

Eine Analyse von Kleists „Geistererscheinung“ unter Zuhilfenahme von Roland Barthes' Konzept der „écriture-lecture“, Essay, München 2003 [2007].

Vom Nutzen und Nachteil intertextueller Ansätze für das Leben eines Literaturwissen­schaftlers [2003]. Beitrag zum e-Learning-Projekt Literaturtheorien im Netz (FU Berlin).