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Andree Michaelis-König: Publikationen

1. Monographien


MichaelisErzaehlraeumeCoverklein ©Akademie Verlag / Andree Michaelis Erzählräume nach Auschwitz. Literarische und videographierte Zeugnisse von Überlebenden der Shoah (WeltLiteraturen/Wold Literatures Bd. 2), Berlin: Akademie Verlag, 2013.

Rezension bei "H-Soz-u-Kult"
Mehr Informationen auf der Seite des Akademie Verlags

2. Herausgeberschaft


Kulturelle Standorte jüdischer Existenz (5. Jahrbuch des Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg), hrsg. von Andree Michaelis-König und Kerstin Schoor. Leipzig: Hentrich&Hentrich 2021.

(Zus. mit Erik Schilling:) Poetik und Praxis der Freundschaft 1800–1945. Beihefte zum Euphorion. Zeitschrift für Literaturgeschichte, Heft 106, Heidelberg: Winter, 2019.

MichaelisRuinenImperien ©Neofelis Verlag Auf den Ruinen der Imperien. Erzählte Grenzräume in der mittel- und osteuropäischen Literatur nach 1989, Berlin: Neofelis Verlag, 2018.(WeltLiteraturen/Wold Literatures Bd. 2), Berlin: Akademie Verlag, 2013.

https://neofelis-verlag.de/verlagsprogramm/literaturwissenschaft/803/auf-den-ruinen-der-imperien

3. Aufsätze


„‚[E]r war unverständlich, fremd wie ein Retter vom Himmel‘: Retter und Gerettete im erzählerischen Werk Primo Levis”, in: Hermann, Manja/Richter, Ida/Schüler-Springorum, Stefanie/Weber, Charlotte (Hg.): Rettung als Konzept – Interdisziplinäre Lesarten. 7. Jahrbuch des Selma Stern Zentrums für jüdische Studien Berlin-Brandenburg, Berlin: Hentrich & Hentrich, 2021, S. 114-124

„Gefährte! Freunde! Brüder! Wo seyd ihr?“ Der Siebenjährige Krieg und die Krise der Freundschaft im Umkreis und Werk Gotthold Ephraim Lessings. In: Lessing Yearbook / Jahrbuch XLVIII („Eighteenth-Century Catastrophes / Katastrophen des achtzehnten Jahrhunderts), Wallstein: Göttingen, 2021, S. 91-110.

„‚Aber der Text aus meinem alten beleidigten Herzen wird doch dabei der Ihrige bleiben müssen ...‘. Die Briefe Rahel Levin Varnhagens und Heinrich Heines als Laboratorium poetologischer und politischer Reflexion“, in: Chiara Conterno (Hg.): Briefe als Laboratorium der Literatur im deutsch-jüdischen Kontext. Schriftliche Dialoge, epistolare Konstellationen und poetologische Diskurse, Wien: V&R unipress 2021, S. 55-76.

„Notions of Diaspora in Heine“, in: Heine-Jahrbuch 59 (2020), S. 77-88.

„Freundschaft im Angesicht erbitterter Feinde: Heinrich Heine und die Platen-Affäre“, in: Jüdischer Almanach der Leo Baeck Institute: Freundschaften, Feindschaften, hg. von Gisela Dachs (Berlin: Jüdischer Verlag), 2020, S. 37-47.

Mendelssohn, Lavater, Lessing. Von Freundschaftskrisen und stützenden Netzwerken“, in: Lore Knapp (Hg.): Literarische Netzwerke im 18. Jahrhundert. Mit den Übersetzungen zweier Aufsätze von Latour und Sapiro, Bielefeld: Aisthesis, 2019, S. 269-294.

(Zus. mit Gabriele von Glasenapp:) „Perspektiven: Holocaustliteratur für Kinder und Jugendliche nach der Jahrtausendwende“, in: Pamięć o Zagładzie w polskojęzycznej i niemieckojęzycznej literaturze autorek i autorów drugiego oraz trzeciego pokolenia post-Szoah/ Das Gedächtnis an die Shoah in der polnischen und deutschsprachigen Literatur von Autorinnen und Autoren der zweiten und dritten Post-Shoah-Generation,red. I. von der Lühe, S. J. Żurek, Towarzystwo Naukowe KUL, Lublin 2019, 301-316.

(Zus. mit MałgorzataDubrowna:) „Indirekte Strategien der Rekonstruktion der ukrainisch-jüdischen Familiengeschichte in Katja Petrowskajas Vielleicht Esther“, in: Pamięć o Zagładzie w polskojęzycznej i niemieckojęzycznej literaturze autorek i autorów drugiego oraz trzeciego pokolenia post-Szoah/ Das Gedächtnis an die Shoah in der polnischen und deutschsprachigen Literatur von Autorinnen und Autoren der zweiten und dritten Post-Shoah-Generation,red. I. von der Lühe, S. J. Żurek, Towarzystwo Naukowe KUL, Lublin 2019, 75-96.

(Zus. mit Erik Schilling:) „Poetik und Praxis der Freundschaft. Zur Einführung“, in: Michaelis-König/Schilling (Hg.): Poetik und Praxis der Freundschaft 1800–1945. Beihefte zum Euphorion. Zeitschrift für Literaturgeschichte, Heft 106, Heidelberg: Winter, 2019, 9-22.

„Bertold Auerbach und Gustav Freytag. Vom pretium affectioniseiner jüdisch-deutschen Freundschaft im Angesicht eines neuen Antisemitismus“, in: Michaelis-König/Schilling (Hg.): Poetik und Praxis der Freundschaft 1800–1945. Beihefte zum Euphorion. Zeitschrift für Literaturgeschichte, Heft 106, Heidelberg: Winter, 2019, 83-103.
 
„Topoi der Globalisierung in einer jüdisch-deutschen Gegenwartsliteratur der Migration“, in: Stamm, Ulrike/Wojno, Ewa (Hg.): Globalisierungsdiskurse in Literatur und Film des 20. und 21. Jahrhundert, New York, Berlin u.a.: Lang, 2019, 129-149.

„Multilingualism and Jewishness in Katja Petrowskaja’s ‚Vielleicht Esther’“. In: Katja Garloff/Agnes Mueller (Hg.): German Jewish Literature after 1990, Rochester/NY: Boydell & Brewer, 2018, S. 146-166.

„Provozierende Spiegelungen im anderen Ich. Fremd-vertraute Ich-Erzähler in Vladimir Vertlibs Mein erster Mörder. Lebensgeschichten“, in: Sonja Arnold/Stephanie Catani/Anita Gröger/Christoph Jürgensen/Klaus Schenk/Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Sich selbst erzählen. Autobiographie – Autofiktion – Autorschaft, Kiel: Ludwig, 2018, S. 277-292.

„Einleitung“, in: Andree Michaelis-König (Hg.): Auf den Ruinen der Imperien. Erzählte Grenzräume in der mittel- und osteuropäischen Literatur nach 1989, Berlin: Neofelis Verlag, 2018, S. 7-26.

„Das enigmatische Lachen des Pikaros als eines Überlebenden der Shoah. Yoram Kaniuks Adam Hundesohn“. In: Jens Elze (Hg.): The Enigma of the Picaresque/Das Enigma des Pikaresken, Heidelberg: Winter, 2018, S. 155-170.

„den Abfall der Heimat überwunden, zum Schicksal geformt, Notwendigkeit zutiefst erlebt“ – Vom Überschreiten der letzten Grenze im Werk und Leben Karl Wolfskehls, in: Akten des XIII. Internationalen Germanistenkongresses Shanghai 2015 – Germanistik zwischen Tradition und Innovation, Bd. 9: Tradition und Transformation: der Ferne Osten in der deutschsprachigen Literatur – Fluchtgeschichten. Narrative Grenzerkundungen angesichts von Emigration und Exil – Die Sprache der Emotionen lesbar machen: ‚Fremde‘ und ‚eigene‘ Emotionskulturen. Frankfurt/M. etc.: Peter Lang, 2017, hg. v. Jianhua Zhu, Michael Szurawitzki u. Jin Zhao)  (= Publikationen der Internationalen Vereinigung für Germanistik 28), S. 251-255.

„Jean Améry und Helmut Heißenbüttel: ‚Lefeu’ oder Der Abbruch der Sprache im Zeichen der Freundschaft“. In: Lendemains, 42. Jahrgang 2017, Nr. 166/67 (Dossier „Apostrophe – Konflikt – Dialog. Zu einer Poetik der Freundschaft. Un chassé-croisé franco-allemand“, ed. von Judith Kasper u. Katja Schubert), S. 143-149.

Surviving as Writer and as Witness, or Why Primo Levi Did Not Want to Be Called a ‘Survivor’, in: LBI Yearbook 2016, doi: 10.1093/leobaeck/ybw003. Online-Zugriff:  http://leobaeck.oxfordjournals.org/content/early/ 2016/03/22/ leobaeck.ybw003.full.pdf?keytype=ref&ijkey=LNiYqBpJySNz5nY.

Verleihung des PostDoc-Preises des Landes Brandenburg 2016 (dotiert 20.000€) für diese Arbeit.

„Daß das Urverbrechen in seiner schamlosen Gier bis zu mir herankroch!“ Antizipation, Anklage und verweigerte Rückkehr im Angesicht der Shoah bei Karl Wolfskehl, in: Jahrbuch für Exilforschung 34/2016, Themenheft „Exil und Shoah“, hg. v. Bettina Bannasch, Helga Schreckenberger, Alan E. Steinweis, München: edition text-kritik, 2016, 36-53.

(Re-)Konzeptualisierungen von Mitleid und Freundschaft in Lessings Trauerspielen „Miß Sara Sampson“ und „Emilia Galotti“, in: Lessing Jahrbuch/Yearbook XLIII/2016,121-136.

Bridging the Gap Between Subjectivity and Historical Generalization in Shoah Video Testimonies. The Work of Interpretation and Two German Case Studies, in: Holocaust Studies. A Journal of Culture and History 2016. DOI:10.1080/17504902.2016.1195160. Online-Zugriff: http://www.tandfonline.com/eprint/hMF7rf3RywTZ2ASZ8u2I/full

Erzählen statt Erzähltwerden – Überlebende als Autoren ihres Zeugnisses?, in: Anne Eusterschulte/Sonja Knopp/Sebastian Schulze (Hg.): Videographierte Zeugenschaft. Geisteswissenschaften im Dialog mit dem Zeugen, Weilerswist: Velbrück Wissenschaft, 2016, S. 289-307.

Aus dem Holocaust eine europäische Kultur: Verfolgung, Exil und Katharsis bei Imre Kertész, in: Kerstin Schoor/Stefanie Schüler-Springorum (Hg.): Gedächtnis und Gewalt. Nationale und transnationale Erinnerungsräume im östlichen Europa, Göttingen: Wallstein, 2016, 112-124.

Rahel Levin Varnhagen und Alexander von der Marwitz – Briefspuren einer Freundschaft, in: Barbara Hahn (Hg.): Begegnungen mit Rahel Levin Varnhagen, Göttingen: Wallstein, 2015, S. 71–90.

Nachbarn in der Fremde. Hans Keilsons ‚Da steht mein Haus’ im Horizont kanonischer Erinnerungsbücher von Überlebenden der Shoah, in: Ulrike Weymann/Simone Schröder/Martin Andreas Widmann (Hg.): „die vergangene Zeit bleibt die erlittene Zeit.“ Untersuchungen zum Werk von Hans Keilson, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2013, S. 223–238.

Erzählen und Gezeigt-Werden. Die videographierten Interviews mit Überlebenden der Shoah im ‚Visual History Archive’, in: Ursula von Keitz/Thomas Weber (Hg.): Mediale Transformationen des Holocaust, Berlin: Avinus, 2013, 213–238.

Was nicht in den Briefen steht und dennoch gelesen werden muss. Emil Behrs Situation in Auschwitz, in: Monique Behr/Jesko Bender (Hg.): Emil Behr: Briefzeugenschaft vor, aus, nach Auschwitz 1938 – 1959, Ausstellungskatalog, Göttingen: Wallstein, 2012, S. 95–103.

Authentisches Erzählen nach der Shoah: Imre Kertész’ ‚Liquidation’ und Jean Améry, in: Antonius Weixler (Hg.): Authentisches Erzählen: Produktion, Narration, Rezeption, Berlin: de Gruyter, 2012, S. 47–65.

Der literaturgeschulte Blick auf videographierte Interviews mit Überlebenden der Shoah: Literaturwissenschaft an den Grenzen des Faches, in: Jens Elze u.a. (Hg.): Möglichkeiten und Grenzen der Philologie, GiNDok – Publikationsplattform Germanistik 2011, http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22925, S. 221–230.

Die Autorität und Authentizität der Zeugnisse von Überlebenden der Shoah. Ein Beitrag zur Diskursgeschichte der Figur des Zeugen, in: Sibylle Schmidt/Sybille Krämer/Ramon Voges (Hg.): Politik der Zeugenschaft. Zur Kritik einer Wissenspraxis, Bielefeld 2011, S. 265–284.

(Zus. mit Benjamin Kram:) Die Reise der Enkel zu den Vätern. Rezeption denken, in: Rechtsgeschichte (RG) 9/2006, S. 36–44.

Natur als Mythos und Natur als Potential. Eine semiologische Betrachtung der Naturland­schaft Steinhuder Meer, in: Blanka S. Siebner (Hg.): Entdeckung von Landschaft. Ein Kulturatlas, Hamburg 2005, S. 305–327.

Das Verhältnis von Mensch und Fauna bei Robert Musil, in: Blanka S. Siebner (Hg.): Der Blick auf Mensch und Umwelt. Ein Lesebuch zum Komplement ‚Kultur-Natur’, Hamburg 2003, S. 205–213.

4. Kleinere Arbeiten (Lexikoneinträge, Rezensionen usw.)


[Rezension von:] Volkhard Huth, Julius H. Schoeps (Hrsg.): fort von hain und haus. Die Fami- lie Wolfskehl und Darmstadt (Bensheimer Forschungen zur Personengeschichte 3). Frankfurt/M.: Klostermann 2019, XX, 208 S., Abb. ISBN 978-3-465-01099-9, in: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 70/2020, S. 364f.

[Rezension von:] Katja Garloff: Mixed Feelings. Tropoes of Love in German Jewish Culture. Cornell Univ. Press and Cornell Univ. Library, Ithaca, London 2016. XI/213 S., in: Arbitrium 2019; 37(1), S. 84-87.
 
[Rezension von:] Ein Leben auf dem Papier. Fanny Lewald und Adolf Stahr. Der Briefwechsel 1846 bis 1852. Bd. 1-3, hg. v. Gabriele Schneider und Renate Sternagel. Vormärz-Archiv Band 2, 4 u. 5, Bielefeld: Aisthesis, 2014, 2015 u. 2017. 668, 843 u. 901 S, in: The Germanic Review: Literature, Culture, Theory 93.3 (2018), 322-325.
 
[Rezension von:] Erik Schilling, Dialog der Dichter. Poetische Beziehungen in der Lyrik des 20. Jahrhunderts. Transcript, Bielefeld 2015, in: Arbitrium 2018; 36(1), 118-123.
 
[Rezension von:] Jay Howard Geller and Leslie Morris, eds. Three-Way Street: Jews, Germans, and the Transnational. Ann Arbor: U of Michigan P, 2016, in: The German Quarterly 90.2 (2017), 263-266.

[Rezension von:] Wolfgang Hildesheimer. “Die Sichtbare Wirklichkeit Bedeutet Mir Nichts”. Die Briefe an die Eltern 1937–1962. Hg. von Volker Jehle. Berlin: Suhrkamp, 2016. In: The Germanic Review 92:2, 2017, S. 214-218. Online verfügbar unter: http://www.tandfonline.com/eprint/nzaqe8tAzRnuiUGmryaq/full

[Rezension von:] Susanne C. Knittel: The Historical Uncanny. Disability, Ethnicity, and the Politics of Holocaust Memory. New York: Fordham University Press, 2015. In: The Germanic Review 91:2, 2016, S. 207-210.

[Rezension von:] Isabel Kranz, Raumgewordene Vergangenheit. Walter Benjamins Poetologie der Geschichte. München: Fink, 2012. In: Zeitschrift für französische Sprache und Literatur 124:1, 2014, S. 79-82.

Eine Analyse von Kleists „Geistererscheinung“ unter Zuhilfenahme von Roland Barthes' Konzept der „écriture-lecture“, Essay, München 2003 [2007].

Vom Nutzen und Nachteil intertextueller Ansätze für das Leben eines Literaturwissen­schaftlers [2003]. Beitrag zum e-Learning-Projekt Literaturtheorien im Netz (FU Berlin).