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Elizabeth Neumann

Neumann_Elizabeth_EUV6439

Kulturwissenschaftliche Fakultät (Kuwi)
Professur für Populäre Kulturen
Akademische Mitarbeiterin

🏠 HG 09
☏ +49 335 5534 tba.
✉ eneumann@europa-uni.de

Forschungsschwerpunkte

Die Interessen sind mit Blick aufs Medium Videospiel zu verstehen.

  • medienästhetische Fragestellungen, z. B. bzgl. Affekt
  • feministische Philosophie, dort z. B. relationale Ontologien
  • (Human-)Animal Studies, Plant Studies und Ecocriticism
  • posthumanistische Konzepte, z. B. response-ability

Publikationen

 fc/23 – »›Atmosfear‹ in Videogames« (Arbeitstitel; Peer Review beendet). Artikel in Art Style Magazine, Special Issue Atmosphere and Mood.

fc/23 – Rezension (in Vorbereitung) zu Tom Tylers »GAME. Animals, Video Games, and Humanity« in Press Start.

Vorträge

16/9/22 – »The ›Atmosfear‹ of Amnesia: Rebirth«. Konferenzvortrag für Aesthetics of Atmosphere in Intercultural Perspective.

15/9/22 – »Human-Animal Relations as Imagined in ABZÛ and The Pathless«. Konferenzvortrag für Animals in the American Popular Imagination.

22/7/22 – Mitorganisation des Symposiums DISCLOSURE. New Perspectives on the »Confessing Animal«, Vortrag »A Short Overview of Videogames and Confession«, Chair des Videogame Roundtables.


Lebenslauf / Vita

Videospiele haben mein Leben geprägt, seit meine Finger das erste Mal auf einer Tastatur ruhten. Zwar war meine Kindheit, wenig überraschend für das Deutschland der frühen 2000er-Jahre, maßgeblich bestimmt vom »Jungen, der überlebte«. Allerdings verschlang ich nicht nur jedes Buch über Harry Potters Abenteuer – auch brachten meine Schwester und ich Stunden um Stunden vor dem PC-Spiel Harry Potter und der Stein der Weisen (EA 2001) zu. Bald darauf verfolgte ich neugierig die Streifzüge meines Vaters im MMORPG World of Warcraft (Blizzard 2004).
So richtig um mich geschehen aber war es, als ich mit etwa zehn Jahren das Fantasy-RPG Morrowind (Bethesda 2002) ins Laufwerk einlegte. Bis heute durchdringt mich ein unerklärliches Sehnsuchts-, Zugehörigkeits- und Heimwehgefühl, wenn ich an Vvardenfell denke.
Diese tiefe Verbundenheit mit dem Medium, die fortbestehende Neugier am eigenen Spielen und Spielen anderer sowie der Wunsch, die scheinbar unerklärlichen Facetten des so bedeutsamen Erlebens, Fühlens und Erfahrens im Videospielen auszuleuchten, haben mich über Studien der Literaturwissenschaft und Philosophie (BA 2019; MA 2022) schließlich zu dem Dissertationsthema gebracht, das ich heute im Rahmen meiner Tätigkeit als akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Populäre Kulturen bearbeite:
Wie machen Videospiele tierliche (und damit auch: menschliche) Subjektivität erfahrbar, wie imaginieren sie Mensch-Tier-Beziehungen?

Ausbildung

seit 10/22 – Dissertationsprojekt unter Betreuung von Prof. Dr. Daniel Illger (EUV Frankfurt/Oder)

seit 10/22 – Akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Populäre Kulturen (EUV Frankfurt/Oder)

4/21 bis 9/22 – Mitglied der X-Student Research Group »Disclosure: The Language of Confession in New Media« unter Leitung von Sonja Pyykkö, MA (JFKI @ FU Berlin/BUA)

7/22 – MA Angewandte Literaturwissenschaft – Gegenwartsliteratur (FU Berlin)

9/19 – BA Germanistik und Philosophie (WWU Münster)


Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2022/23

  • Grundbegriffe der Game Studies (BA)