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Professurinhaberin: Prof. Dr. Cornelia Müller


Prof. Dr. Cornelia Müller

Raum AM 132

+49 (0) 335 5534 2730

cmueller at europa-uni.de

CM_Homepage ©EUV

Forschungsprofil

Prof. Dr. Cornelia Müller arbeitet zu multimodalen Formen des Sprachgebrauchs. Arbeitsschwerpunkte sind

  • verkörperte Prozesse von Bedeutungsemergenz, wie sie im Gestikulieren und Sprechen zu beobachten sind,

  • Sedimentierungs- und Konventionalisierungsprozesse redebegleitender Gestik einschließlich der Schnittstellen zur Gebärdensprache gehörloser Menschen

  • sowie Dynamik und Erfahrungsbasiertheit multimodaler Formen der Metaphernbildung in audiovisuellen Medien und in der Kommunikation von Angesicht zu Angesicht.

Cornelia Müller hat eine Reihe von interdisziplinären Forschungsprojekten geleitet, die verschiedene Schnittstellen von Gestik und Dynamik des Sprachgebrauchs zum Gegenstand hatten.

Als Gründungsmitglied der International Society for Gesture Studies (ISGS) initiierte sie das internationale Journal Gesture sowie die Schriftenreihe Gesture Studies, die sie beide bis 2010 in Zusammenarbeit mit Adam Kendon herausgab. Mit Body – Language – Communication (Mouton de Gruyter) erschienen 2013 und 2014 zwei umfangreiche Handbücher, die den Körper in seinen Bezügen zu Sprache und Kommunikation als neues interdisziplinäres Forschungsfeld sichtbar machen. Cornelia Müller ist darüber hinaus Gründungsmitglied der Association for Researching and Applying Metaphor (RaAM) und hat zahlreiche Publikationen im Feld der linguistischen und medienwissenschaftlichen Metaphernforschung vorgelegt: 2008 erschienen ihre Monographie Metaphors Dead and Alive, Sleeping and Waking: A Dynamic View (University of Chicago Press) sowie der Sammelband Metaphor and Gesture (gemeinsam mit Alan Cienki, Benjamins).

Von 2007 bis 2012 war Cornelia Müller als Principal Investigator am Exzellenzcluster Languages of Emotion (FU Berlin). Als Senior Fellow hat sie (2016/17) gemeinsam mit Hermann Kappelhoff und Michael Wedel das erste Jahresthema der Kollegforschergruppe Cinepoetics (FU Berlin) "Metapher, Kognition und filmisches Denken" gestaltet. Ergebnis dieser interdisziplinären sprachwissenschaftlich-medienwissenschaftlichen Arbeit sind die 2018 erschienene Monographie Cinematic Metaphor. Experience – Affectivity – Temporality (gemeinsam mit H. Kappelhoff) und der 2018 herausgegebene Sammelband Cinematic Metaphor in Perspective. Reflections on a Transdisciplinary Framework (hg. von S. Greifenstein, D. Horst, T. Scherer, C. Schmitt, H. Kappelhoff, C. Müller). Darüber hinaus hat Cornelia Müller diverse Artikel und Buchkapitel zu multimodalen Metaphern und redebegleitenden Gesten international publiziert.

Funktionen

  • Prodekanin und Forschungsdekanin der Kulturwissenschaftlichen Fakultät
  • Mitglied des Promotionsausschusses der Kulturwissenschaftlichen Fakultät
  • akademische Studiengangsleitung des Masterstudiengangs "Sprachen, Kommunikation und Kulturen in Europa" (MAKS)