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Kommende Veranstaltungen und Vorträge


SDK498_Medien ©K. Gretzinger


Mi, 26.01.2022, 18.15 Uhr, online
Zugangsdaten:
https://europa-uni-de.zoom.us/j/84295476896?pwd=ZjlHeWp4S0RQYzExYmR1cEtteDh0Zz09
Meeting-ID: 842 9547 6896
Kenncode: 392652

Antonia Birnbaum: Zur Kritik der Gewalt. Was kann der profane Zorn?
Abstract und Plakat

Mi, 02.02.2022, 18.15 Uhr, online
Zugangsdaten:
https://europa-uni-de.zoom.us/j/83635269063?pwd=amh0bEF0WVNNSVlFSGtSYkV3bU94Zz09
Meeting-ID: 836 3526 9063
Kenncode: 997650
Astrid Deuber-Mankowsky: "Besitz ist immer ungerecht." Ästhetische Befragung von Infrastruktur, Gemeinbesitz und Gewalt in Karim Aïnouz’ Dokumentarfilm "Zentralflughafen THF"
Abstract und Plakat

Mittwoch, 09.02.2022, 18.15 Uhr, online
Zugangsdaten:
https://europa-uni-de.zoom.us/j/88610456726?pwd=QnFvK3UwbVJDZnJJbkJ6Q1hra3R0dz09
Meeting-ID: 886 1045 6726
Kenncode: 686379
Samo Tomšič: Solidarität und das soziale Band. Das Problem der systemischen Affekte bei Freud.
Abstract und Plakat


Spinoza Reloaded

27.11.2021, 19 Uhr 30, diffrakt, zentrum für theoretische peripherie, Crellestr. 22, Berlin
Diskussion und Gespräch mit Katja Diefenbach zur französischen Spinoza-Rezeption seit den 1960er Jahren, moderiert von Malte Fabian Rauch, organisiert von Ki-myoung Kim im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Spinoza Reloaded«.


Unbeschäftigte Positivität

26.-26.11.2021, diffrakt, zentrum für theoretische peripherie, Crellestr. 22, Berlin
Workshop über den Begriff der Potentialität in der postmarxistischen Philosophie mit Katja Diefenbach, organisiert von Malte Fabian Rauch, Leuphana Universität Lüneburg, Kulturen der Kritik. Teilnahme begrenzt. Anmeldung unter: osr1998@gmail.com

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Jenseits von Eigentum und Freiheit: Dekonstruktion kolonialkapitalistischer Narrative

28.-29.10.2021, Leuphana Universität Lüneburg, Tagungsraum C40.704 und online
Vortrag von Katja Diefenbach auf der Tagung »Kritische Philosophiegeschichte« des Graduiertenkollegs »Kulturen der Kritik«, organisiert u.a. von Till Hahn und Charlotte Szász, mit Antonia Birnbaum, Monika Kirloskar-Steinbach, Roberto Nigro, Frank Ruda, Tove Soiland und Samo Tomšič.

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Programm
Abstract


Politik als Science Fiction: Die Zukunft der molekularen Revolution

26.09.2021, Gustav-Gründgens-Platz, Düsseldorf, 16:00-18:00 Uhr

Vortrag von Katja Diefenbach auf der Veranstaltungsreihe »Plastische Demokratie. Die Formen des Wir« zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys, co-organisiert von Ludger Schwarte, Kunstakademie Düsseldorf.

http://www.plastischedemokratie.de/
Abstract


Workshop des Forschungskolloqiums Kulturphilosophie/ Philosophie der Kulturen

Fr, 16.07.2021, 12:30-18:30 Uhr, Online- und Präsenzveranstaltung
Raum LH 101/102, Frankfurt (Oder)

Projektvorstellungen von Till Hahn (Leuphana Universität Lüneburg), Philipp Linstädter (Universität Frankfurt/O.), Pablo Validivia (Universität Frankfurt/O.) und Eckardt Lindner (Universität Wien) im Rahmen des Forschungskolloquiums Ereignis und Kritik. Das Politische zwischen poststrukturalistischer und postkolonialer Philosophie organisiert von Katja Diefenbach.

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SDK481_Medien_3 Kopie ©K. Gretzinger


Fluchtlinien. Britische Sklavenschiffe als Gewalt- und Widerstandsräume

Do, 15.07.2021, 18:15 Uhr, Online-Vortrag
Iris Därmann (Humboldt-Universität, Berlin)

Im Mittelpunkt des Vortrags stehen Widerstandspraktiken des Sich-Undienlich-Machens  versklavter Afrikanerinnen und Afrikaner auf britischen Sklavenschiffen. Konzeptionell möchte der Vortrag dafür plädieren, Gewalt- und Widerstandsforschung miteinander zu verknüpfen und zugleich ein flaches, niedrigschwelliges Verständnis von widerständigen Praktiken und passivierenden body politics zu entwickeln, die nicht am wirksamen Erfolg, sondern nur daran gemessen werden können, dass sie sich überhaupt ereignet haben.

Iris Därmann ist Professorin für Kulturtheorie und Kulturwissenschaftliche Ästhetik am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Bildpraktiken und Bildtheorien, der Ökonomien des Gabentausches, der politischen Zoologie und der Philosophie im kolonialen Kontext. Zu ihren neueren Veröffentlichungen gehören Widerstände. Gewaltenteilung in statu nascendi (2021) und Undienlichkeit. Gewaltgeschichte und politische Philosophie (2020).


Der afrokaribische Surrealismus von Aimé und Suzanne Césaire

Mi, 30.06.2021, 18:15 Uhr, Online-Vortrag
Andrea Gremels (Goethe-Universität, Frankfurt/M.)

In den 1930er und 40er Jahren stößt der Surrealismus bei afrokaribischen Intellektuellen und Schriftsteller*innen auf große Resonanz. Ausgehend von Aimé und Suzanne Césaire untersucht der Vortrag, wie sich auf Martinique die surrealistische Forderung nach der Entfesselung unbewusster Kräfte mit einer radikal antikolonialen Kritik verbindet. So manifestiert der lyrische Gründungstext der Négritude, Cahier d’un retour au pays natal (1939), wie Aimé Césaire den Surrealismus für die Bearbeitung des kollektiven Traumas der Sklaverei produktiv macht. Im Umfeld der antifaschistischen Zeitschrift Tropiques (1941-45) sieht auch Suzanne Césaire in den surrealistischen Forderungen die Möglichkeit zur sozialen Befreiung von der kolonialen Last der Unterdrückung und Selbstverneinung. Im Gegensatz zu Aimé Césaire setzt sie sich nicht nur für die Anerkennung des verdrängten, afrikanischen Erbes der Karibik ein, sondern auch für deren transkulturelle Verfasstheit, wie sie aus der Geschichte der Sklaverei hervorgegangen ist. Inwiefern werden Aimé und Suzanne Césaires Texte zu Ereignissen einer antikolonialen Kritik, die erst mithilfe der Aktivierung des Unbewussten zur Sprache gebracht werden können?

Andrea Gremels ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Romanische Sprachen und Literaturen der Goethe-Universität, Frankfurt/M. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Kulturen und Literaturen Lateinamerikas (Karibik), Avantgarde- und Surrealismus-Forschung, postkoloniale Literaturtheorie sowie inter- und transmediale Verfahren. Zu ihren Publikationen zählen u.a. Violencia e infancias en el cine latinoamericano (hg. mit S. Sosenski, 2019), Kubanische Gegenwartsliteratur in Paris zwischen Exil und Transkulturalität (2014). Ihr Habilitationsprojekt Kosmovisionen und Weltkünste: Der transversale Surrealismus untersucht transnationale Netzwerke des Surrealismus zwischen Afrika, Europa und Lateinamerika.


NSU-Komplex, rassistische Gewalt und Fluchtlinien des Politischen: Affekt-Wissen als widerständige Praxis. Gastvortrag von Çiğdem Inan

Di, 22.06., 14:15-15:45 Uhr

Online-Vortrag im Seminar „Theorien neuer Protestformen“ von Çiğdem Inan (Universität Hamburg) über rassistische Gewalt und Politik der Trauer.

Der Vortrag diskutiert ausgehend von den Täter-Opfer-Verkehrungen im Kontext des NSU-Komplexes und der fehlenden Bereitschaft zu dessen rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Aufklärung unterschiedliche Figuren antirassistischer Politik. Dabei wird herausgestellt, wie Widerständigkeiten aus der unmittelbaren Verwobenheit von rassistischer Gewalt und migrantisch situiertem Affekt-Wissen hervorgehen können. Entlang der Trauma-Geschichten der Migration und der erlebten Erfahrung strukturellen Rassismus im Zusammenhang des NSU-Komplexes werden die Begriffe des Außer-Sich-Seins (bei Judith Butler), des wake work (bei Christina Sharpe) sowie der Undercommons (bei Stefano Harney und Fred Moten) herangezogen, um Ort und Gestalt des Politischen neu zu verhandeln und im Sinne der Black Studies und des dekonstruktiven Feminismus auf das Unrepräsentierbare und Flüchtige zu öffnen.

Çiğdem Inan ist Soziologin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich kontinentalphilosophischer Affekttheorien sowie der kritischen Migrations- und Rassismusforschung.


Im Epochenlosen. Bernard Stieglers Denken des Entropozäns

Do, 03.06.2021, 18:15 Uhr, Online-Vortrag
Erich Hörl (Leuphana Universität, Lüneburg)

Der Vortrag skizziert und kontextualisiert Bernard Stieglers Überlegungen zu einem Denken der Suspension. Dabei wird zum einen der Begriff der »doppelten epochalen Verdoppelung«
herausgearbeitet, den Stiegler im Rahmen seiner Technophänomenologie der Disorientierung als weitreichende Neufassung des Problems des Epochenwandels entwirft. Auf dieser Grundlage werden zum anderen seine Überlegungen zum Sein-in-der-Disruption präsentiert, wie es unsere Gegenwart – die Zeit des Entropozäns als letztes Stadium des Anthropozäns – als eine Un-Zeit der Abwesenheit von Epoche charakterisiert. Es ist diese Kondition des Epochenlosen, schwierige Konstellation eines umfassenden Abwesens, die uns heute zum Denken zwingt und die Aufgabe des Denkens als sorgend-sorgsames Denken herausstellt, dabei die Frage des Denkens in aller Radikalität als Sorge reartikuliert.

Erich Hörl ist Professor für Medienkultur und Medienphilosophie am Institut für Kultur und
Ästhetik digitaler Medien der Leuphana Universität, Lüneburg. Er arbeitet an einer Theorie der allgemeinen Ökologie und der Environmentalität, einer Kritik der Kybernetisierung aller
Existenzformen sowie einer Faszinationsgeschichte der Nicht-Modernität. Zu seinen neueren
Publikationen zählen Critique and the Digital (hg. mit N.Y. Pinkrah u.a., 2021) sowie Sacred Channels: On the Archaic Illusion of Communication, mit einem Vorwort von J.-L. Nancy (2018).


Spinoza after Marx

27.-29.05.2021, 17:30-20:30 Uhr
Online-Kurzvortrag und Round-Table-Teilnahme von Katja Diefenbach im Rahmen der Konferenz »Spinoza after Marx«, University of Pennsylvania (Department of Germanic Languages & Literatures, in Kooperation mit dem Jewish Studies Program und dem Program in Comparative Literature & Theory).
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Was wird der Poststrukturalismus gewesen sein?

Do, 25.03.21, 10:00-13:00 Uhr
Online-Vortrag im Rahmen der Workshop-Reihe des Instituts für Philosophie der Universität Wien Was wird der Poststrukturalismus gewesen sein? Organisiert von Eva-Maria Aigner, Arno Böhler, Jonas Oßwald (Fachbereich Poststructuralism, Gender Theory, Psychoanalysis).

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Zwei Vorträge zur Ästhetik der Black Radical Tradition und der Dekolonisierung des Politischen

Do, 11.02.2021, 19:00 Uhr
Jeanette Ehrmann (Universität Gießen)
Tropen der Freiheit. Die Haitianische Revolution und die Dekolonisierung des Politischen.

Mi, 20.01.2021, 19:00 Uhr
Ruth Sonderegger (Akademie der bildenden Künste, Wien)
Auf dem Weg zur Abolition der westlichen Ästhetik. Fred Motens Auseinandersetzung mit Theodor W. Adorno.

Audiomitschnitt: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/politikwissenschaft-die-haitianische-revolution

Organisiert von Katja Diefenbach und Pablo Valdivia. Kulturwissenschaftliche Fakultät. Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder)
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