Juniorprofessur für Theorien der Künste und Medien - Prof. Dr. André Rottmann

Juniorprofessur für Theorien der Künste und Medien

Die Professur für Theorien der Künste und Medien widmet sich den Erscheinungsweisen und Debatten der modernen und zeitgenössischen Kunst. In Forschung und Lehre mit Schwerpunkten auf Europa, Nord- und Südamerika werden materielle Praktiken, spezifische Diskurse und ästhetische Formen ebenso analysiert wie ihre institutionellen, sozialen, politischen und technologischen Rahmungen.

Geschichten und Theorien der bildenden Kunst, aber auch der Kunstkritik und kuratorischen Praxis, werden dabei nicht als isolierte Phänomene betrachtet, sondern stets in Relation zu anderen kulturellen Formationen und Wissensfeldern historisch verortet. Insbesondere verschränkt die Arbeit der Professur kunsthistorische und medienwissenschaftliche Fragestellungen und Themenfelder: Bereits die westliche moderne Kunst ab den 1860er Jahren ist untrennbar mit den industriellen Prozessen der mechanischen Reproduzierbarkeit verbunden bzw. konfrontiert. Insbesondere aber die zeitgenössische Kunst seit den 1960er Jahren – die sich im globalen Kontext auf ein erweitertes Kräftefeld jenseits der traditionellen Räume und Orte der Kunst geöffnet und zugleich gattungsübergreifend entgrenzt hat – ist in ein ebenso vielfältiges wie ausgreifendes medientechnisches Dispositiv eingespannt. Dies gilt umso mehr für die Artikulationsformen der Kunst unter den hochtechnologischen Bedingungen der digitalen Gegenwart und ihrer algorithmischen Kalküle.

 

Prof. Dr. André Rottmann

Sprechzeiten

In der vorlesungsfreien Zeit findet die Sprechstunde in Präsenz oder online an folgenden Terminen statt:  22.08.2024, 12.09.2024 und am 26.09.2024, jeweils von 10-11 Uhr.

Eine vorherige Anmeldung per E-Mail ist erforderlich.

Büroverwaltung: Jacqueline Haake-Schulz

Prof. Dr. André Rottmann

Aktuelle Forschungsfokusse der Professur liegen auf den kritischen Verhältnisbestimmungen von Kunst und Umwelt, von "Institutionskritik" und Restitutionsdebatten, Skulpturgeschichte und "Assemblage"-Theorien. Die kulturwissenschaftlich-interdisziplinär erweiterte und theoretisch orientierte Auseinandersetzung mit den Künsten und ihren reflexiven, kognitiven, kritischen und mnemonischen Potentialen in verschiedenen geo-politischen Zusammenhängen trägt entscheidend dazu bei, den zeitdiagnostischen Blick auf unsere ökologische, postkoloniale und mediale Lage zu schärfen.

André Rottmann

Team

Studium und Lehre

Wort "Studium" auf einem Zettel, auf dem Computer

Studium und Lehre

Überblick zu den aktuellen Lehrveranstaltungen und allgemeine Hinweise zum Studium

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Akten im Hängeregister

Publikationen

Publikationsübersicht von Prof. Dr. André Rottmann (PDF)

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20230411_Erstiwoche_EUV1966

Vorsitz des Prüfungsausschusses für den Bachelor Kulturwissenschaften

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Prüfungsausschusses.

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