Vergleichende Kultursoziologie - Prof. Dr. Sarah Speck
Professur für Vergleichende Kultursoziologie
Prof. Dr. Sarah Speck und Ihr Team heißen Sie herzlich Willkommen auf der Homepage der Professur für Vergleichende Kultursoziologie!
Die Kultursoziologie untersucht Sinnsysteme, und damit die historisch-spezifischen, symbolischen und performativen Dimensionen gesellschaftlicher Phänomene.
In empirischen Zugängen zielt die Kultursoziologie darauf, Akteure in ihrem Handeln zu verstehen und zu beleuchten, wie sie strukturell zueinanderstehen, das heißt auch, mit welchen (Macht-)Ressourcen sie ausgestattet sind. Ohne Kultur, ohne ›symbolische Ordnungen‹, die als Wissensordnungen soziales Handeln anleiten, Macht und Herrschaft ermöglichen, können wir uns keine menschliche Gesellschaft vorstellen, doch gilt auch umgekehrt: Ohne Gesellschaft gibt es keine Kultur. In diesem Sinne geht es in der Kultursoziologie auch um "die Rückbindung von Kulturtatsachen an den jeweiligen sozialen Gesamtzusammenhang" (K.-S. Rehberg 1986).
Die Forschungsinteressen des Teams der Professur für Kultursoziologie liegen im Bereich kultursoziologischer und kritisch-theoretischer Zeitdiagnosen sowie der Geschlechterforschung. Sarah Speck beschäftigt sich insbesondere mit dem widersprüchlichen Wandel der Geschlechterverhältnisse, mit Fragen der Arbeitsteilung und politischen Ökonomie von Paarbeziehungen, neuen Männlichkeiten und geschlechtsbezogener Gewalt. Derzeit forscht sie außerdem zur Produktion verschwörungstheoretischen Wissens.
Hier finden Sie außerdem eine Übersicht der aktuellen und vergangenen Lehrveranstaltungen der Professur sowie eine vollständige Publikationsliste von Sarah Speck.
Adorno-Vorlesungen 2026: Melinda Cooper – Anachronism in Our Times
Am 18., 19. und 20. November hält Melinda Cooper drei Vorlesungen im Rahmen der »Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2026« zum Thema »Anachronism in Our Times«.
Abschlusskonferenz des Promotionskollegs »Dialektik der Teilhabe. Dynamiken sozialräumlicher Öffnung und Schließung«
Am 15. und 16. Oktober 2026 findet an der Goethe-Universität Frankfurt die Abschlusskonferenz des Promotionskollegs »Dialektik der Teilhabe. Dynamiken sozialräumlicher Öffnung und Schließung« statt.
Auf der Abschlusskonferenz werden zentrale Befunde der am Kolleg durchgeführten Forschung zur Dialektik der Teilhabe präsentiert und miteinander ins Gespräch gebracht.
Nils C. Kumkar, Sarah Speck und Markus Brunner sprechen im Rahmen des „43. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie“ zum Thema „Zukunftsauflösung: Wie Verschwörungstheoretisieren die gegenwärtige Wirksamkeit gesellschaftlicher Zukünfte durchkreuzt“.
Vorwort von Sarah Speck zur deutschen Ausgabe von Melinda Coopers »Familienwerte«
Melinda Cooper (2026): Familienwerte - Die unheimliche Allianz von Neoliberalismus und Konservatismus. Aus dem Englischen von Nikolaus Gramm. Mit einem Vorwort zur deutschen Ausgabe von Andreas Folkers und Sarah Speck.
Lernen wir (nicht) aus der Geschichte? Ist Vergebung die Antwort auf die Frage der Gewalt? Oder kann Vergebung ein geschöpferischer Akt sein? – Um diese Fragen geht es am 28. August im Lausitz Labor Tag 2.
Die Speakerinnen des Panels »Umkämpfte Geschichte« sind Philosophin Rahel Jaeggi und Soziologin Sarah Speck.
Deutschlandfunk - Sendung zu Desinformation und Verschwörungstheorien
In der Sendung wird u.a. von Sarah Speck geführte Forschungsprojekt Connecting the Dots: Rekonstruktion der sozialen Produktion verschwörungstheoretischen Wissens
(DFG-Projekt (Lead-Agency-Verfahren), gemeinsam mit Markus Brunner (Wien, SFU), Nils C. Kumkar (Universität Bremen) und Oliver Nachtwey (Universität Basel)) vorgestellt.
Prof. Dr. Sarah Speck über den Fall Christian Ulmen - Collien Fernandez aus einer geschlechtersoziologischen Perspektive
Bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2026 in Berlin hat Prof. Dr. Sarah Speck den Fall Christian Ulmen - Collien Fernandez aus einer geschlechtersoziologischen Perspektive eingeordnet.
Aktuelle Publikation: Kumkar, N. C., Speck, S., Brunner, M., Knasmüller, F., Kreienbaum, S., & Nachtwey, O. (2026). Doing Conspiracy Theory: Reconstructing the Social Production of a Specific Form of ‘Social Critique’
Antrittsvorlesung »Dialektik der Emanzipation. Eine kultursoziologische Perspektive«
Zwei Professorinnen der Kulturwissenschaftlichen Fakultät stellten am 21. Januar 2026 in einer gemeinsamen Antrittsvorlesung ihre Forschungsgebiete vor. Miriam Lind, Professorin für Sprachpraktiken in Medienkulturen, referierte zum Thema „Sprache und Menschsein. Kulturlinguistische Perspektiven der Humandifferenzierung“. Prof. Dr. Sarah Speck, Inhaberin der Professur für Vergleichende Kultursoziologie, hielt einen Vortrag über „Dialektik der Emanzipation. Eine kultursoziologische Perspektive“.
Streit ums Politische: »Was, wenn wir falsch lagen?« - Heinz Bude im Gespräch mit Sarah Speck
Geht der queere Feminismus zu weit? Warum ist das feministische Projekt unvollendet? Wie politisiert die Rechte Geschlechterfragen? Darüber sprach der Soziologe Heinz Bude am 10. November 2025 mit Prof. Dr. Sarah Speck, Geschlechterforscherin und Inhaberin der Professur für Vergleichende Kultursoziologie an der Viadrina. Das Gespräch fand im Rahmen der Reihe „Streit ums Politische. Was, wenn wir falsch lagen?“ in der Berliner Schaubühne statt und ist weiterhin online zu sehen.
Prof. Dr. Sarah Speck zur Professorin für Vergleichende Kultursoziologie ernannt
Prof. Dr. Sarah Speck wurde zum 1. April 2025 zur Professorin für Vergleichende Kultursoziologie ernannt. Die Soziologin wechselt von der Goethe-Universität in Frankfurt am Main an die Viadrina. Ihre Expertise im Bereich der Gender Studies möchte sie auch über die Lehre hinaus in öffentlichen Diskussionen zur Verfügung stellen.